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Mittleres KiGa-Kind WILL unbedingt in die Schule


 
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Muschel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 16.01.2014, 18:33
BeitragTitel: Mittleres KiGa-Kind WILL unbedingt in die Schule
Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin Neu hier im Forum.

Unser Lütte (wird zur Jahresmitte erst 5) will nicht noch ein Jahr im Kindergarten bleiben. Er will danach in die Schule. Heute kam er sogar und behauptete er habe einen Wackelzahn rolleys

Ich bin im Moment teilweise echt am Ende, er will schon seit Monaten nicht mehr gehen. Er ist unterjährig -mit 2 Jahren- in den Kiga (auch auf HBler spezialisiert) gekommen, weil es in der Krippe nicht funktioniert hatte. Das heißt er macht jetzt das dritte Jahr mit.
Das mit dem Wackelzahn war ja noch witzig. Aber traurig macht es mich, wenn er sich am Abend immer wieder neue Krankheiten und Wehwechen überlegt, damit er am nächsten Tag nicht in den KiGa muss. traurig

Ich denke jetzt über drei Dinge nach:

1. Ich kann ihn doch nicht mit 5 Jahren und 2 Monaten einschulen lassen (er ist auch nicht gerade groß und schwer (wenn auch stark)) ????

2. Würde es ihm helfen, wenn er nur bis nach dem Essen im KiGa bliebe und ich mit ihm dann am Nachmittag was unternehme ???? ---> was mich wegen Problemen mit meinem Job zu Frage drei führt -->

3. Ich arbeite im Moment nahezu Vollzeit und es sieht nicht so aus, als kann ich meine Stunden reduzieren.
Soll ich kündigen und ihn komplett rausnehmen?


Entschuldigt die Länge :)


Zuletzt bearbeitet von Muschel am 05.02.2014, 15:38, insgesamt einmal bearbeitet
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Syringa



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.01.2012
Beiträge: 117
Wohnort: Elbflorenz

BeitragVerfasst am: 16.01.2014, 21:26
BeitragTitel:
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Herzlich willkommen!

Eh' ich auf's eigentliche Thema komme: Hast du mal nachgeschaut, ob das mit dem Wackelzahn stimmt? Das gibt es nämlich durchaus ab und zu in dem Alter schon. Ich selbst hatte mit viereinhalb die erste Zahnlücke, und ich weiß von einigen Kindern, bei denen der Zahnwechsel auch schon in diesem Alter begann.

Die Entscheidung, ob du deinen Sohn früher einschulen sollst, kann dir niemand abnehmen. Ich stand letztes Jahr vor der Entscheidung, meinen Pfiffikus mit genau 5,6 vorzeitig einzuschulen, und habe mich dagegen entschieden. Allerdings ist unsere Kiga-Situation nicht mit eurer zu vergleichen.

Was heißt genau, es ist in seiner Altersklasse keiner weiter da? Ich kann mir nicht vorstellen, daß er der einzige Vierjährige in eurem Kiga ist... Was heißt, er wird von den Vorschuljungs "gemobbt"? Was genau machen die? Warum? Wie empfindet dein Kind das selber? Warum? Spricht er mit dir darüber? Was machen die Erzieherinnen gegen das "Mobbing"? Was hat euer Kiga für ein Konzept, wie ist die Gruppenstruktur (offen, altersgemischt, altersgleich...)?

Die großen Vorschuljungs sind ja in wenigen Monaten raus. Dann steigt dein Sohn in die "Vorschulsphären" Wink auf. Wie sieht denn das Vorschulprogramm in eurem Kiga aus? Was machen die Vorschüler, was die jüngeren Kinder nicht machen (bei uns zum Beispiel: Vorschulclub -> Zahlenland, Buchstabenland, Vorschulhefte, Schulbesuche; Schwimmkurs -> Abschluß mit Seepferdchen; Verkehrserziehung -> Verhalten als Fußgänger und Radfahrer, Verkehrsübungsplatz, Anwenden des Gelernten auf der Straße; Sport in der Halle und im Freien -> zügiges Umziehen üben; Selbstverteidigungskurs, Schachkurs, Musik-Kurs, Bau-Kurs, Theater- und Museumsbesuche...)? Gibt es da in eurem Kiga etwas, worauf sich dein Sohn freut, was er unbedingt gerne mitmachen will, wofür es sich "lohnt", ein Vorschulkind zu sein? Oder werden die Vorschüler mehr oder weniger sich selbst überlassen und kommen auf so dumme Gedanken, wie jüngere Kinder zu mobben?

Wenn keinerlei Forderung und Förderung in eurem Kiga stattfindet, so wäre es unter Umständen wohl tatsächlich besser, die Zeit zu reduzieren oder deinen Sohn ganz rauszunehmen. Ich z.B. könnte aber meinem gar nicht so viele Angebote außerhalb des Kigas machen, wie er dort bekommt.

Was sind denn seine Vorstellungen von Schule? Wie würdest du ihn denn zu Hause beschäftigen wollen? Hat er Hobbies oder spezielle Interessen, die er gerne ausführen bzw. vertiefen möchte? Meiner erhält z.B. seit seinem vierten Geburtstag Instrumentalunterricht, weil er mir seit seinem drittem Geburtstag in den Ohren lag, Geige lernen zu wollen. Gibt es etwas, was deinen Sohn aufblühen lassen würde (wie z.B. ein Instrument, eine Sportart, eine Sprache, irgend ein anderes Thema), wo er seine ganze Energie hineinstecken und sich beweisen könnte? Wie läuft es mit seinen Geschwistern? In welchem Bundesland seid ihr?

Du hast dir Antworten auf deine Fragen erhofft, und nun werfe ich dir noch viel mehr Fragen an den Kopf... rolleys Tut mir leid! Du mußt die auch gar nicht alle hier beantworten, sondern sie sollen dir als Denkanstöße dienen für deine (zugegebener Maßen schwere) Entscheidung, die du (bzw. ihr als Familie) ganz allein treffen müßt... Womit wir wieder beim Anfang wären...
_________________
LG, Syringa und Pfiffikus (03/08 )
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sun
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 16.01.2014, 23:35
BeitragTitel:
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Hallo Muschel,

herzlich willkommen hier!

Ich steig auch gleich mal mit weiteren Fragen ein.

Was sagt der KiGa dazu? Habt ihr schon mal drüber gesprochen, dass (und warum) es ihm gerade im KiGa nicht gefällt?

Was ist dein Sohn generell für ein Typ?

Wenn du fast vollzeit arbeitest, ist dein Sohn vermutlich auch recht lange im KiGa - wie ist denn das Angebot im Kiga? Hast du das Gefühl, er langweilt sich da? Hat er Freunde dort?

Und zum Thema Einschulung mit 5;2 - das ist nicht komplett ausgeschlossen (wenn die Schule offen dafür ist), aber vor dieser Entscheidung würde ich erstmal weiter versuchen, mit dem Kiga zusammen weiter zu überlegen. Zumal zum Aushalten der Schule auch ein gewisses Maß Frustrationstoleranz gehört...

winkie
_________________
LG sun mit Naseweiß (*3/98, Studentin in NL), PeterPan (*6/99, dualer Student) und TigerLily (*6/05, 8. Klasse hb-Zweig)
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Muschel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 17.01.2014, 20:33
BeitragTitel:
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Hallo Danke für Eure Antworten.

Er ist nicht der einzige vierjährige in seiner altersgemischten Gruppe, aber die anderen sind ihm in der Entwicklung hinterher.

Was sie machen? Sie drohen dem ausübendem Kind ab und an, dass es in eine andere Gruppe gehen muss (bei einem teiloffenem Konzept).
Naja wenige Monate: 7 noch, dann sind Ferien.

Wie würdest du ihn denn zu Hause beschäftigen wollen?
Ausflüge zu Museen die er mag, Zoo etc. - aber ich glaube das wäre auch sehr hart/Anstrengend - da mach ich mir nichts vor. Und so ganz ohne Kinder ...

Hat er Hobbies oder spezielle Interessen, die er gerne ausführen bzw. vertiefen möchte, wo er seine ganze Energie hineinstecken und sich beweisen könnte?
Das ist eigentlich ein weiteres Problem, er war von klein an total Sprachbegeistert (Englisch) - aber zum Kurs gehen will er nicht. Dann wollte er ein Instrument lernen - kurz vor der ersten Stunde hat ihn auch da der Mut verlassen. Prinzipiell ist es so, dass seine Interessen sehr breit gefächert sind.

Wie läuft es mit seinen Geschwistern?
Er ist ein Einzelkind.

Was sagt der KiGa dazu? Habt ihr schon mal drüber gesprochen, dass (und warum) es ihm gerade im KiGa nicht gefällt?
Ja ich habe es schon angesprochen, aber sie wissen/wußten sich auch keinen Rat.

Was ist dein Sohn generell für ein Typ?
hm. Normalerweise zu Fremden aufgeschlossen, freundlich mit gesunder Distanz.
Wobei auch er inzwischen im KiGa (nachdem er viel eingesteckt hat) nun auch mal "austeilt" bzw. sich wehrt, wenn er mit reden nicht weitergekommen ist.
Anfang war er immer total fassungslos und schockiert, wenn ein Kind ihn geschlagen hat und hat auch immer gefragt WARUM (das hat auch die Erzieherin oft erzählt).

Wenn du fast vollzeit arbeitest, ist dein Sohn vermutlich auch recht lange im KiGa - wie ist denn das Angebot im Kiga?
Er ist seit Herbst 31 Stunden da.

Hast du das Gefühl, er langweilt sich da?
Ja. Sagt auch eine Bezugsperson (die andere sieht das etwas anders)

Hat er Freunde dort?
Eine relativ gute Freundin.Aber nicht so enge feste Freundschaften.

Also Schule ist vom Tisch. In den KIGA will er trotzdem nicht...????!!!
Ich bin ratlos


Zuletzt bearbeitet von Muschel am 05.02.2014, 15:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Syringa



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.01.2012
Beiträge: 117
Wohnort: Elbflorenz

BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 00:06
BeitragTitel:
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Muschel hat folgendes geschrieben:

Gemobbt heißt: bedroht, geschlagen, gewürgt! Normalerweise frisst er das meiste in sich rein, ich erfahre es dann eher von der Erzieherin oder durch Zufall in den Ferien im Spiel. Nur letztens Platze es mal aus ihm heraus. Was sie machen? Sie drohen dem ausübendem Kind ab und an, dass es in eine andere Gruppe gehen muss (bei einem teiloffenem Konzept).


surprise Das entsetzt mich! Da wird dein Kind im Kiga bedroht, geschlagen und gewürgt, die Erzieherinnen erzählen dir das auch fein brav, aber tun nichts dagegen oder können oder wollen es nicht???

Bei so einem Kiga würde ich allerdings auch alles tun, um mein Kind dort herauszukriegen. Außerdem würde ich mich bei der Leitung und/oder dem Träger beschweren - Gewalt geht gar nicht!

Also dein Sohn ist ca. viereinhalb, kognitiv seinen Altersgenossen (weit) voraus, aber offenbar (deswegen?) ein Außenseiter. Weder er selbst, noch der Kiga schafft es, ihn aus seiner Außenseiterrolle herauszuholen. Er hat viele Interessen, aber recht wenig Selbstvertrauen, um diese zu vertiefen (wenn's "ernst" wird, macht er den Rückzieher) - stimmt dieser Eindruck, den ich gewinne, wenn ich zusammenfasse und interpretiere, was du bisher geschrieben hast?

Du hast selbst schon gemerkt, daß das nicht die besten Voraussetzungen für eine Einschulung sind. Gib ihm Zeit, sich zu entwickeln und zu behaupten.

Wenn du es dir tatsächlich leisten kannst, ihn aus dem Kiga herauszunehmen, dann würde ich dir dazu raten.

Stärke sein Selbstvertrauen und sorge dafür, daß er in eine Gruppe Gleichgesinnter kommt, wo er anerkannt ist. Fördere ihn, gib ihm Input - am Anfang allein, aber ganz wichtig ist die Gruppenintegration und altersgerechte soziale Interaktion!

Beginne z.B. einen einfachen Englischkurs zu Hause, führe ihn da mit viel Lob zu ersten Erfolgen, aber überzeuge ihn davon, daß er in einer Gruppe bei einem Lehrer viel mehr und viel besser lernen kann und daß das gemeinsam mit anderen Kindern noch viel mehr Spaß macht. Melde ihn dann in einem Kurs an. Gibt nicht nach, wenn er einen Tag vorher sagt, er will nicht mehr, sondern verhilf ihm durchaus auch mal mit sanften Druck zu seinem Glück. Vereinbare dabei z.B., daß du die erste Zeit mit dabei bleiben kannst.

Das Gleiche geht auch mit Sport - geh' mit ihm z.B. Schwimmen, zeige ihm die Grundlagen, guckt vielleicht dabei mal einer Kindergruppe beim Schwimmkurs zu - mit Mama plantschen ist toll, den anderen Kindern davonschwimmen ist besser! Er kann das auch, und du sitzt am Beckenrand und schaust zu.

Biete ihm Musikalische Früherziehung oder ein Instrumentenkarussell an - das ist Gruppen"unterricht" in der Musikschule, wo das Kind über einen gewissen Zeitraum wechselnd verschiedene Instrumente kennenlernt und sich am Ende für eines entscheidet (oder aber es auch bleiben läßt, wenn es merkt, daß Musik doch nichts ist).

Bei uns ist es auch so, daß viele Grundschulen ein spezielles Vorschulprogramm für Kinder anbieten, die keinen Kiga besucht haben. Da gibt es Gruppen, die sich dann z.B. einmal oder zweimal wöchentlich in der Schule für ein oder zwei Stunden treffen und Lernspiele etc. machen. Erkundige dich doch mal, ob es so etwas bei euch auch gibt.

Das Genannte sind alles nur Beispiele, ihr müßt das für euch Passende finden. Suche Dinge, bei denen man "Schnupperangebote" nutzen kann, um zu sehen, ob das was ist, ehe man sich vertraglich irgendwie festlegt. Aber erkläre ihm auch, daß man bestimmte Sachen auch zu Ende führen muß, wenn man sie einmal angefangen hat und daß es da auch mal dazugehört, die Zähne zusammenzubeißen und sich anzustrengen, um eine Durststrecke zu überwinden.

Siehst du darüber hinaus auch irgendwelche Defizite in seiner Entwicklung, die ggf. einer professionellen Hilfe bedürfen (Ergotherapie o.ä.)? Wenn ja, laß' das abklären und lasse ihm, falls nötig, auch diese Hilfe zuteil werden.
_________________
LG, Syringa und Pfiffikus (03/08 )
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Bachstelze




Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 23:31
BeitragTitel:
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Liebe Muschel,
ich unterschreibe alles, was Syringa geschrieben hat.
In einem Kiga, wo mein Kind bedroht, geschlagen und gewürgt wird, würde ich mein Kind nicht lassen - besonders wenn du eine Alternative hast. Sowas hinterlässt bleibende Schäden in einer Kinderseele!
Natürlich wird es bestimmt anstrengend für dich, ihn selbst zu beschäftigen, vor allem wenn du ihn nicht irgendwie beschäftigen, sondern auch angemessen fördern und auf die Schule vorbereiten willst.
Ich würde schauen, für welche Aktivitäten sich passende Gruppen finden lassen, und für den Rest im Internet Material/Anleitungen suchen. Syringa's Liste von ihren Kiga-Vorschulangeboten kann dabei als Leitlinie dienen.
Außerdem, gibt es vielleicht doch einen anderen Kiga, der vielleicht weiter weg aber doch erreichbar ist?

Liebe Grüße,
Bachstelze
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Bachstelze
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jutta
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 19:17
BeitragTitel:
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Na,ein Kindergarten, der sich hochbegabungswürdig nennt, der sollte doch mehr auf dem Kasten haben. Ich denke, auch aggressive Kinder können so gelenkt und gefördert werden, dass sie gar keine Zeit haben, sich um Gewalt zu kümmern...
Ich würde zu einem Kiga raten, der ihm noch ein Jahr positive Erfahrungen verschaffen kann und dann in die Schule.
Ein Junge, der seinen (nicht ganz so kurzen, aber wichtigen) Entwicklungssprung mit dem 5. Lebensjahr noch vor sich hat, braucht ein gewisses Selbstbewußtsein. Sonst wird er in der Schule, wenn sie denn käme, genauso schnell den Rückwärtsgang einlegen wie er es bei Kursen auch bisher gezeigt hat.
Kann es sein, dass er noch nicht gelernt hat, dass nicht alles einfach ist und man für manche Dinge üben muss? Wenn das so ist, kannst du da jetzt schon die Weichen stellen und ihn sanft zwingen, etwas auch durchzuziehen, wozu er sich entschieden hat. Diese Erfahrung, etwas geschafft zu haben, ist echt wertvoll.

Gruß und willkommen!

Jutta
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Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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Muschel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 09:58
BeitragTitel:
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Danke für Eure Antworten.
Heute habe ich mir (uns) kurzfristig freigenommen. Wir werden uns nachher 4 Kindergärten ansehen. Uns wurde aber im Ersten gestern schon gesagt, dass wir uns keine Hoffnung machen sollen - selbst die September Termine seien alle schon vergeben. Den Anmeldezettel geben wir nachher dennoch ab.

ENTSCHULDIGT bitte wen alles etwas durcheinander ist - ich bin es auch. Aber JETZT machen wir uns erstmal los zu den Kiga in der Nähe, die vll. passen könnten.


Zuletzt bearbeitet von Muschel am 05.02.2014, 15:36, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 763
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 12:04
BeitragTitel:
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Sorry, deine Posts sind einwenig schwer zu verstehen... deine Unschlüssigkeit (Verzweiflung?) lässt sich aus deinem Post erkennen...

Arbeitest du in dem Kiga? Wenn dies so ist, das ist niemals eine glückliche Position.
Ist der Kiga von nebenan Euer Kiag? Oder ein anderer?

Ein kindergarten für Hb-Kinder, der (nur?) mit den Vorschulkindern ein 30min Programm macht, sollte besser sich nicht als solcher ausweisen. Das finde ich (sorry) lächerlich. Da macht jeder 0815-Kiga hier mehr...

Tipps von der Ferne zu geben, ist unmöglich... gibt es Freunde im Kiga? Oder die Möglichkeit, dass Freunde in den Kiga wechseln?
Bist du glücklich in / mit deinem Job?
Was meint dein Mann?
_________________
LG Anja

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda
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Muschel



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Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 14:38
BeitragTitel:
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Ja, das mit dem schwer verstehen glaube ich -tut mir leid. winkie
Ich bin wirklich leicht verzweifelt. Ich weiß es gibt schlimmere "Probleme", aber es ist das, was uns gerade beschäftigt.

Das in anderen Kindergärten viel mehr in Sachen Vorschule läuft war mir gar nicht klar. Das bekomme ich jetzt erst mit. surprise

Das Problem für Junior ist aber wirklich, dass er zum einen von Kindern dort schon mehrfach u.a. auch gewürgt wurde UND er sich langweilt. Bevor ich Vollzeit ging hatten wir immer noch den Nachmittag als Ausgleich, das haben wir nun nicht mehr. Dafür bin ich/sind wir einfach zu spät zu Hause.

Wir waren vorhin dann in den anderen KiGa`s und in einem haben wir uns beide gleich total wohl gefühlt. Wie überall sieht es LEIDER ganz schlecht aus.

LG und Danke


Zuletzt bearbeitet von Muschel am 05.02.2014, 15:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Syringa



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Anmeldungsdatum: 14.01.2012
Beiträge: 117
Wohnort: Elbflorenz

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 16:04
BeitragTitel:
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Also das entsetzt mich ja nun erst recht - du arbeitest selbst in dem Kiga, in den dein Sohn geht, bekommst die Übergriffe gegen deinen Sohn selbst gar nicht, sondern sie werden dir von deinen KollegInnen mitgeteilt, aber sowohl sie als auch du selbst bist machtlos, an der Situation innerhalb der Einrichtung etwas zu ändern? surprise Das verstehe ich nicht. Zumal ich mir vorstellen kann, daß das bei dem Sohn den Gedanken "Mama ist hier, aber sie hilft mir nicht" auslösen kann - aber andererseits auch "wie schlimm wäre es erst, wenn Mama NICHT hier wäre". Da ist es klar, daß er Angst vor deiner Kündigung hat, denn er muß ja befürchten, daß es NOCH schlimmer wird, wenn du nicht mehr da bist bzw. wenn er in einem anderen Kiga dann alleine, ohne dich, ist. Er weiß ja nicht, wie es in anderen Kindergärten ist, da er nur diesen kennt.

Diese Gesamtkonstellation finde ich untragbar.

Deine eigene Unsicherheit und Verzweiflung überträgt sich darüber hinaus auf dein Kind - er merkt ganz genau, daß du nicht weißt, was du tun sollst. Weshalb er nun sagt, er möchte da bleiben wo er ist - es geht im dort zwar schlecht, aber er weiß, was da läuft, und kann die Situationen einschätzen. In einem anderen Kiga ist alles neu und verunsichtert damit um so mehr. Es kann aus seiner Sicht besser werden, aber auch schlechter, weshalb er für sich für das entscheidet, was er hat, denn das kennt er wenigstens.

Eine Entscheidung muß getroffen werden, und zwar durch dich bzw. euch Eltern. Diese Entscheidung dürft und könnt ihr nicht einem vierjährigen Kind überlassen - das ist damit komplett überfordert und kann die Tragweite gar nicht überblicken. Findet eine Linie, bleibt bei eurem Konzept und zieht das konsequent durch. Wenn du dich/ihr euch von jedem Gedankensprung eures Sohnes beeinflussen laßt, heute hü, morgen hott, dann kann das nichts werden.

Findet eine Lösung, vermittelt eurem Sohn, daß genau DIESE Lösung die beste für ihn ist und macht das dann auch so. Wie ich schon schrieb - Kinder müssen manchmal zu ihrem Glück gezwungen werden.
_________________
LG, Syringa und Pfiffikus (03/08 )
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ripley



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Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 16:49
BeitragTitel:
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Diesen Satz von Syringa ...
Zitat:
Eine Entscheidung muß getroffen werden, und zwar durch dich bzw. euch Eltern. Diese Entscheidung dürft und könnt ihr nicht einem vierjährigen Kind überlassen - das ist damit komplett überfordert und kann die Tragweite gar nicht überblicken.

... möchte ich Dir, Muschel, auch noch mal wirklich sehr ans Herz legen.

Ich mag völlig falsch liegen, aber beim Lesen Deiner Posts beschleicht mich das Gefühl, dass vor allem Du selbst mit der Situation (warum eigentlich?) völlig überfordert und zutiefst verunsichert bist (gut, letzteres sagst Du selbst).

In dieser Situation nun das (kleine!) Kind "vorzuschieben" und ihm eine Entscheidung abzuverlangen (es auch nur einzubeziehen), die es gar nicht (mit-)treffen KANN, ist ... nicht gut.

Sortier DICH! Und dann sortier das Kind! Oder die Kinder, die sich ihm gegenüber so daneben benehmen. Sorry, weder Du noch die andern KollegINNen dürfen solche Szenen im Kiga zulassen:
Zitat:
bedroht, geschlagen, gewürgt!


Das ist NICHT die Verantwortung der "lieben Kleinen", das ist EURE (Erzieher-)Verantwortung!
_________________
LG
Ellen
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Muschel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 18:29
BeitragTitel:
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Womit ich nicht zurecht komme ist:
- die vorhandene Gewalt im KiGa
Ich kenne nur diesen KiGa hinter den Kulissen...ist es anderswo wirklich soviel anders, oder reden Erzieher nur nicht darüber und Eltern bekommen es nicht mit...
- dass ich mit meinem Kind nach Hause komme dessen Wissensdurst nicht annähernd gestillt wurde und es dann zu spät für Unternehmungen (Zoo, Kinder-Museum, was auch immer) ist um das ganze auszugleichen. Klar kann ich mich auch zu Hause hinsetzen, aber soviel Sachen kann ich gar nicht haben - er ist auch mehr der "praktische". Und das geht auch nicht jeden Tag.

Unser KiGa-Ablauf: Es gibt: morgens Freispiel, einen Morgenkreis (30 Minuten), Frühstück, Freispiel drinnen, dann spielen draußen, Mittag, Schlafen (was meiner seit er 1,5 Jahre ist nicht mehr macht), Freispiel drinnen, Snackzeit, dann gehts wieder in den Garten ab 15 Uhr bei jedem Wetter bis Ende.
WIE IST DAS BEI EUCH?

Also bei den Kindergärten hier ist es sogar Pflicht bei der Anmeldung mit Kind zu kommen. Das heißt ich kann ihn gar nicht Außen vor lassen! (Nur einem KiGa war es egal.) Es gibt sogar oft längere Schnuppergespräche oder sogar Schnuppertage. Ich wäre viel lieber ohne ihn zu den KiGas gegangen und hätte ihm das "ob" und "eventuell" gerne erspart! Ich finde es auch total bescheiden, dass die Kinder ja quasi Bewerbungsgespräche im KiGa-Plätze führen!!!
Natürlich lassen wir das nicht IHN entscheiden.
Wir haben auch alles nur recherchiert und besprochen, wenn er im Bett war. Das er eine Unsicherheit spürt, das kann gut sein - aber ich kann mein Inneres nicht verstellen auch nicht meinem Kind zu liebe.


Zuletzt bearbeitet von Muschel am 05.02.2014, 15:42, insgesamt einmal bearbeitet
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ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 19:13
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Muschel hat folgendes geschrieben:
Unser KiGa-Ablauf: Es gibt: morgens Freispiel, einen Morgenkreis (30 Minuten), Frühstück, Freispiel drinnen, dann spielen draußen [immer noch "Freispiel"?], Mittag, Schlafen (was meiner seit er 1,5 Jahre ist nicht mehr macht), Freispiel drinnen, Snackzeit, dann gehts wieder in den Garten ab 15 Uhr bei jedem Wetter bis Ende. [Wieder "Freispiel"?]
WIE IST DAS BEI EUCH?


Ähem, ist 'ne Weile her (Junior ist jetzt 16), aber ...

... ist das, was Du da beschreibst, nicht schlichtweg "Betrachtetes (->NICHT "betreutes"!) Sich-selbst-Überlassen"?

Ich bin jetzt gewiss nicht dafür, KiGa-Kinder von früh bis spät zu "unterrichten", aber .. wo sind die geleiteten, geführten, gestützten Angebote? Wo ist Vorlesen, wo "zusammen Bücher angucken"? Wo ist "malen, schmieren, kritzeln", wo "gemeinsam werkeln, kneten, basteln"? Wo sind angeleitete Bewegungsspiele? Singen oder Tanzen? Wo ist ggf. nötige Förderung von Sprach- und sonstigen Kompetenzen? Ich war nie restlos begeistert von unserem (städtischen) KiGa damals, aber all das war TÄGLICH "im Angebot" - Kind musste nur wählen, was davon es heute sein soll.

Hört sich für mich so an, als könne man die Kinder genauso gut auch (ggf. paarweise) morgens in 'ne Umlaufbahn schießen und sie nachmittags wieder runterbeamen. Bringt dieselbe Förderung ihrer Entwicklung.
eek

Ist das einer Zeit geschuldet, in der für solch elementar wichtige Dinge kein Geld in den Kassen ist - oder ist Euer KiGa einfach ein Saftladen, wie er im Buche steht?
_________________
LG
Ellen
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Muschel



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 19:41
BeitragTitel:
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Liebe Ellen/ripley

es ist (auch?) dem tollen Gesetz der Regierung zu verdanken was dazu führte das 1000 Kindergärten aus dem Boden gestampft wurden. Und die haben dann alle noch schnell im Dez. 2013 eröffnet (egal ob die halbe Inneneinrichtung fehlt, oder die Kinder den Garten noch lange nicht nutzen können, oder genug Personal da ist - alles schon erlebt) damit die Fördergelder nicht wegfallen etc.
Von "alten" Kolleginnnen hört man, dass es immer mehr Bürokratie wird. hunderte Seiten zum Ausfüllen. Und eben der Fachkräfte/Personalmangel.
Und das alles zu Lasten der Kinder Sad

Ach eines habe ich doch vergessen: einmal in der Woche 30 min turnen pro Kind.


Zuletzt bearbeitet von Muschel am 05.02.2014, 15:43, insgesamt einmal bearbeitet
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