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plagiatvorwürfe bei schulaufsatz


 
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scout




Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1774
Wohnort: ba-wü

BeitragVerfasst am: 28.01.2014, 15:54
BeitragTitel: plagiatvorwürfe bei schulaufsatz
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ihr lieben,

was verlangen eure lehrer in der oberstufe, wie die schüler referate oder hausarbeiten abliefern? vor allem, wie muss zitiert werden, um den vorwurf des plagiats zu vermeiden?


mal abgesehen davon, dass von einem schüler der 11. klasse (technisches gym) nicht verlangt werden kann, eine astreine und originale wissenschaftliche arbeit abzuliefern, müssen sicher an eine schulhausaufgabe andere anforderungen gestellt werden als an eine hausarbeit an der uni oder gar eine diplom- oder doktorarbeit.

ich bin bisher davon ausgegangen, dass ein schüler ein thema im internet recherchieren darf, geeignete texte zum verstehen benutzen, aber natürlich nicht wörtlich übernehmen darf. und wenn er das doch macht, dann muss in kleinen schritten die genaue quelle anbgegeben sein und die aussage als zitat erkennbar gemacht werden.

der filius hatte in deutsch einen unsäglichen text als basis für seine hausarbeit bekommen über das alte organon-kommunikationsmodell. damit kam er nicht klar und fragte uns, was das sein soll. wir haben ihm dann geholfen, im internet ein paar seiten zu finden, wo das besser erklärt war. aus diesen seiten hat er dann textabschnitte ausgewählt und umformuliert, so wie er es verstanden hat, um das modell verständlich zu erklären. wörtlich übernommen ist nix, die beiden quellen hat er am ende der jeweiligen abschnitte verlinkt.

das war ein haufen arbeit, allein um dieses modell zu verstehen, das den kids ja ganz neu war und auch wenig griffig. dafür gabs ne glatte 6 (wegen plagiat), ohne angabe oder nachweis, wo genau das plagiat entdeckt sein sollte. genaue angaben, wie zitiert und wie man die angaben aus den quellen verwenden sollte, gab es im vorfeld nicht.

frage nun an euch:
für mich persönlich und auch für keinen der lehrer, die wir bisher hatten, war dieses vorgehen ein plagiat, wenn man texte aus dem netz eigenständig umformuliert. wenn sie mit verstand umformuliert sind (also nicht nur ein paar unwichtigere wörter streicht), isses in meinen augen kein plagiat. und die 16jährigen kids, von denen ja auch viele von der realschule kommen, können doch noch keine wissenschaftlichen arbeiten verfassen. ich finde den plagiatsvorwurf hier komplett überzogen, zumal sich dieser lehrer nicht einmal die mühe gemacht hat, den nachweis zu liefern, dass plagiiert wurde.

dass man nicht sinnlos texte aus dem netz einfach kopieren und wörtlich übernehmen darf, weiß der filius genau und hat es bisher auch immer beachtet, da gab es nie beanstandungen in den unzähligen referaten, die er bisher schon halten musste.

wir wollen jetzt die arbeit sehen und dann mal einen termin mit diesem deutschlehrer machen. der hat den filius nämlich noch nicht mal reinschauen lassen und nur öffentlich auf beleidigende weise als betrüger hingestellt.

beim nächsten referat will er erst gar keine internetrecherche mehr zulassen, da darf dann nur noch aus büchern gelernt und zitiert werden. also fröhlich zurück in die vordigitale steinzeit, nur ohne bibliothek und ohne den schülern gescheites material mitzugeben, mit dem sie auch was anfangen können.

sehr motivierend, so ein unterricht. und dieser lehrer soll die klasse zum deutschabi führen!! rolleys

was sagt man dazu
scout
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scout
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ripley



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Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 28.01.2014, 17:12
BeitragTitel: Re: plagiatvorwürfe bei schulaufsatz
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scout hat folgendes geschrieben:
wir wollen jetzt die arbeit sehen und dann mal einen termin mit diesem deutschlehrer machen.

Ja, macht das. Zieht ggf. den Fachkonferenzvorsitzenden hinzu (der hoffentlich NICHT identisch ist mit dem benotenden Lehrer). Oder sonst jemanden, der an der Schule was zu sagen hat und der ggf. auf den Ruf der Schule bedacht ist. Stärker bedacht als dieser Lehrer.

Fragt, wer wann welche Regeln zum Thema sinngemäß oder wörtlich zitieren aufgestellt und den Schülern ZUGÄNGLICH gemacht hat. Fragt weiter, womit genau der Plagiatsvorwurf begründet/ "nachgewiesen" wird.
Fragt, wie denn nun genau der Sohn "korrekt" hätte arbeiten können/sollen/müssen, um sich einen, für ihn a priori nicht verstehbaren, Text zu erschließen.

Und fragt ggf. AUCH (das hängt dann von der Diskussions-Situation ab), wie sich das hier ...

scout hat folgendes geschrieben:
der hat den filius nämlich noch nicht mal reinschauen lassen und nur öffentlich auf beleidigende weise als betrüger hingestellt.
mit dem Auftrag der Schule verträgt, die Jugendlichen zur geistigen und sittlichen Reife zu führen und zu erziehen - genauen Wortlaut bitte von geeigneter Stelle (schön sind für so etwas immer Leitbilder der spezifischen Schule) ... kopieren! green

Viel Glück!
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LG
Ellen
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Bachstelze




Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beiträge: 956

BeitragVerfasst am: 28.01.2014, 23:32
BeitragTitel:
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Liebe scout,
sowas ist ja wirklich über alle Maßen ärgerlich!
Ich kann leider nicht viel mehr dazu sagen als dass bei uns Internetrecherchen üblich und akzeptiert sind. Gab bei uns schon mal irgendeine Lehrerin - weiß nicht mal mehr bei wem - die Hausarbeiten handschriftlich einforderte, mit der Begründung, wenn sie schon im Internet abschreiben, bleibt in der Form vielleicht doch ein bisschen was hängen devil

Aber mal ne andere Frage:
Wie war denn das Verhältnis zwischen dem Lehrer und deinem Sohn vor diesem Referat?
Waren die Texte, die die anderen bekommen haben, auch so unverständlich? Wie wurde das bei denen gehandhabt?
Es klingt ein ganz klein bisschen so, als hätte der Lehrer ihm eins reindrücken wollen und war dann ganz verärgert, dass dein Sohn trotz des unverständlichen Texts ein vernünftiges Referat zusammen gekriegt hat.

Liebe Grüße,
Bachstelze
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Bachstelze
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scout




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BeitragVerfasst am: 29.01.2014, 09:53
BeitragTitel:
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ich möchte an dieser öffentlichen stelle nicht zu sehr ins detail gehen, aber das verhältnis mit der klasse und allen seinen anderen klassen ist schlecht und war es vorher schon.

nach mehreren eklats hat er es eigentlich nun mit fast allen schülern verdorben, vermittelt nur noch wirrnis und aggressive willkür. macht den eindruck, dass er dringend eine pause bräuchte und auf keinen fall in diesem zustand abiklassen führen sollte.

da haben wir wohl wieder einmal einen lehrer zu einem sehr ungünstigen punkt seiner eigenen biografie erwischt. jetzt kämpft er mit dem rücken zur wand gegen eingebildete windmühlen und spielt dabei seine ganze macht aus. dabei ist die kleine klasse lt filius wirklich nett und gar nicht rüpelig. die eklats entzündeten sich wohl an totalen kleinigkeiten.

*seufz*

als wenn es nicht schon so schwer genug wäre
scout
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scout
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ripley



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BeitragVerfasst am: 29.01.2014, 11:39
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Scout, Du hast mein vollstes Mitgefühl.

So eine 0-Punkte-Abfertigung samt öffentlichem Abwatschen ist etwas, das ich insbesondere in der Qualifikationsphase (ist es das in Eurem Bundesland? Bei uns ist 11/1 noch recht "larifari" und geht nur indirekt - via Einberechnung in die 11/2-Note ein) nicht stehen ließe.
Ich würde vermutlich versuchen mir Verbündete zu holen oder eben auch selbst/allein, via höhere Stellen und ggf. mit Rechtsbeistand dagegen anzugehen.

Hm, ich reagiere aber vielleicht auch über? Hab nur ganz einfach aus UNSERER Schulgeschichte die Faxen dicke von willkürlichen und dem Kind in keinster Weise weiterhelfenden "pädagogischen Maßnahmen".
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LG
Ellen
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BeitragVerfasst am: 29.01.2014, 14:43
BeitragTitel:
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Hallo scout! winkie

Unsere Erfahrungen hier am Technischen Gymnasium sind ganz andere. In Deutsch wurde in der Eingangsstufe weitgehend der Stoff der 10. Klasse des Allgemeinbildenden Gymnasiums durchgenommen - was ja im Schuljahr vor der Kursstufe prinzipiell auch passt. Für unseren Großen (mittlerweile 1,88 p ) war das also vor allem langweilige Wiederholung. Von überzogenen Anforderungen haben wir nichts mitbekommen.

Vielleicht solltet Ihr da wirklich mal einen Sprechstundentermin wahrnehmen.

Ganz herzliche Grüße an alle!
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BeitragVerfasst am: 30.01.2014, 11:11
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OHA! surprise

Ich kann da jetzt mal aus dem ganz jungen Nähkästchen plaudern- denn der Große ist ja erst seit diesem Jahr an dem neuen Gym- 8.Klasse. Dort wurden die GFS in den sog. "Freien Studien" an der Schule erstellt!
Das waren insg. 3 Tage- davon der 1. tag ein sog, Methodentag, der zu einem großen Anteil dem Themenbereich "korrektes Zitieren" gewidmet war!

Das, was dein Großer da gemacht hat, ist wohl so korrekt! Am Ende der Arbeit müssen die Quellen aufgeführt sein.
Außerdem muss man wohl irgendwie auch jede noch so kleinste Quelle/ Zitat auf den jeweiligen Seiten vermerken(?)… ich habe jetzt gerade ja den Großen nicht da… kann mal nachfragen… das wurde jedenfalls bei ihm kritisiert, weil er es vergessen hatte…

Die Lehrer des Großen haben sich in den jeweiligen Fächern auch die Mühe gemacht, den "nachgewiesenen" Anteil an "Plagiaten" in % anzugeben! Und da war beim Großen der Anteil im Klassenvergleich am Geringsten mit 2%- das waren diese o.g. Klein(st)zitate.

Eine Überprüfung tut Not bei der Arbeit deines Großen- sowas ist Willkür! Hey- das ist Abizeugnis!!! Frechheit. ich reg' mich gerade auf, was das Zeug hält

Was mir noch als Gedanke kam: War die Vorgabe vielleicht, ausschließlich den vorhandenen Text zu nutzen? Was ich ehrlich gesagt für Unsinn halte… das ist dann kein Wissenschaftliches Arbeiten!
Was ist denn mit den anderen Klassenkameraden? War die Arbeit deines Großen vielleicht so gut (besonders im Vergleich), dass der Lehrer glaubt, sie wäre komplett vom einem/einer Fremden geschrieben?


Lass dich umärmeln, ich weiß, wie beschixxen sich dies Lehrerwillkür anfühlt

Steffi
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scout




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BeitragVerfasst am: 01.02.2014, 20:47
BeitragTitel:
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danke für euer mitgefühl sm

ich habe die arbeit inzwischen gesehen. es sind tatsächlich formfehler drin, wie zitiert wurde und auch eine ganze menge missverständnisse, die sich hauptsächlich daraus ergeben haben, dass die kids viel zu spät angefangen haben, keine zeit mehr für gegenseitiges endkorrigieren hatten (war ne teamarbeit mit 2 leuten).

mir wäre das aufgefallen, wenn ich das fertige ding nochmal gesehen hätte. aber es war mal wieder keiner von uns greifbar und als ich abends nach hause kam, sagte er nur, er habe sein zeug abgegeben und die partnerin würde dann nur noch das design anpassen und dann ausdrucken.

inzwischen ist der lehrer krank und nicht für rückfragen zu sprechen, nächste woche ist elternsprechtag, aber da passt das ja auch nicht rein.

ein gute note würde man wohl nicht bekommen, selbst wenn er den plagiatsvorwurf zurücknehmen würde, wenn er sieht, wie es eigentlich gedacht war und die ungeschicklichkeit weniger streng bewertet als einen versuchten betrug.

der text, den der filius bekommen hat,. war jedenfalls als arbeitsgrundlage eine frechheit. aber vielleicht wäre sein urteil besser gewesen, wenn er tastsächlich nur eine aufreihung wörtlicher zitate geschrieben hätte, anstatt verstehen zu wollen, was der schwachsinn eigentlich sollte und das in seinen eigenen worten zu formulieren.

in jedem fall müsste man - wollte man den ansprüchen des lehrers an korrektes zitieren genüge tun - beinahe jedes wort in gänsefüßchen und mit verweis auf den duden als zitat kennzeichnen. außerdem streicht er jedes doppelte leerzeichen als rechtscheibfehler an, bei handschriftlichen arbeiten auch jeden etwas schlechter geschriebenen buchstaben, auch wenneigentlich gar keine verwechselung möglich ist (zb m und nn).

das kanns ja nicht sein surprise

es juckt mich ein wenig, das kommunikationsverhalten dieses herrn erbsenzählers nach allen regeln der sprachwissenschaftlichen kunst zu zerlegen. und seine eigene examensarbeit mal durch die plagiatssoftware zu jagen devil . die regeln sind nämlich heute deutlich strenger als damals, da findet man bestimmt was.

lehrerwillkür ist doch immer wieder was schönes, nicht? jetzt hatten wir endlich mal glück mit der klasse und der schule und dann kommt sowas.

seufz
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BeitragVerfasst am: 02.02.2014, 11:13
BeitragTitel:
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scout hat folgendes geschrieben:
lehrerwillkür ist doch immer wieder was schönes, nicht? jetzt hatten wir endlich mal glück mit der klasse und der schule und dann kommt sowas.


Was wieder zu Seneca führt: Non scholae sed vitae discimus

ER hat das zwar andersrum gesagt, aber so 'rum passt es gerade besser: Unser Lebensweg ist gesäumt von Deppen. Je früher wir lernen damit umzugehen, desto besser. ;)
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BeitragVerfasst am: 07.02.2014, 01:16
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Aber dann frage ich mich, in wieweit sie tatsächlich genau gesagt bekommen haben, was und in welcher Form sie das dann als Zitat kennzeichnen müssen!

Noch was: habe ich richtig verstanden, dass es gar nicht ums Erarbeiten des komplizierten Sachverhaltes ging, sondern nur um "stumpfsinniges" in andere Worte fassen und zitieren, damit es nicht als Plagiat gilt???
Und das im Team?
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scout




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BeitragVerfasst am: 07.02.2014, 12:42
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hi steffi,

"teamarbeit" hieß in diesem fall: es gab zwei verschiedene texte, einen leichteren, etwas längeren und diese eine seite, die kurz, aber vollkommen unverständlich war, wo man im netz herumlesen musste, um zu kapieren, was das sollte.

jeder sollte einen text bearbeiten (wie genau, weiß weder ich nch der filius), am ende sollte eine art hausarbeit stehen, die vom design her einheitlich und eben von zwei leuten gemeinsam abgegeben werden sollte.

er hat seinen text von der partnerin zugeteilt bekommen, wahrscheinlich hat sie sich gleich entschieden, den handlicheren text zu wählen. aber gut, das hätte er ja mitbestimmen können.

wir wissen immer noch nicht, was genau die aufgabe war. das zitieren haben sie zwar mal durchgenommen, aber anscheinend haben das mehr als die hälfte so schlecht angewendet, dass noten unterhalb von 4 dabei raus kamen. offenbar wurden die regeln also nicht verstanden oder zuwenig geübt.

im moment entzieht sich dieser lehrer durch krankheit, nachdem etliche schüler 5er auf dem zeugnis hatten. wir haben inzwischen wenigstens mal einen termin bekommen für ein gespräch. vielleicht hofft er, dass wir das bis dahin nicht mehr so eng sehen. aber wir bleiben dran devil

es waren sicher ein paar versäumnisse von seiten des filius (weil er wieder viel zu spät angefangen hatte mit der arbeit), aber ein bewusstes oder gar betrügerisches plagiat ist was anderes. dafür hätte er es sich nicht so schwer machen müssen damit, diesen wirren text zu verstehen.

gruß
scout
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scout
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BeitragVerfasst am: 10.02.2014, 16:02
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Ich muss nochmal nachfragen:

Zählt diese Note schon ins Abizeugnis? dann würde ich diesem netten Menschen schon klar machen, dass eure Kompromissbereitschaft da ziemlich in den Minusbereich geht- OFFENSICHTLICH gab es ja ein deutliches Kommunikationsproblem zwischen Lehrer und Schülern…

Welche Note hat das Mädchen?

haben die Guten es wirklich allein gemacht, oder gab es da "Akademikerhilfe" (Eltern…)?
Gehst du allein zu diesem Gespräch?

Ich würde außerdem darauf bestehen, dass ja das Thema Zitate usw. und die Aufgabenstellung noch einmal ausführlich besprochen werden- wo doch so eindeutig viele nicht verstanden haben, um was es ging/ auf was es ankam (und ankommt!). Er soll ruhig Wissen, dass die Eltern untereinander kommunizieren!
Die Bitte um "zum Abitur und an Unis geltende allgemeingültige/offizielle Regeln in schriftlicher Form" kommt sicher auch richtig nett devil Aber dein Sohn will ja dazulernen daumen
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BeitragVerfasst am: 10.02.2014, 17:10
BeitragTitel:
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zum glück zählt das wohl noch nicht. allerdings kann es gut sein, dass dieser lehrer den filius jetzt in einen bestimmten sack tut und nicht mehr raus lässt. er steht in dem ruf, mit seinen wirren anschuldigungen alle einzuschüchtern, die jemals was gegen ihn oder seine methoden gesagt haben.

zu dem gespräch geht sein vater allein. ich bin mit lehrern inzwischen so ungeduldig, dass ich es wahrscheinlich versauen würde.

ob die anderen es wirklich kapiert haben oder ob überall die eltern mitgeholfen haben, weiß ich nicht. die partnerin hat er auch kritisiert, aber zitieren konnte sie anscheinend besser. wenn die aufgabe so gestellt gewesen wäre, dass sie einen völlig unverständlichen text einfach nur korrekt zitiert irgendwie wiedergeben sollten, dann wäre das wenigstens ein sinnvoller lerneffekt gewesen.

machen wir doch gelegentlich alle, oder? devil

ansonsten müssen wir wohl in deutsch mal wieder organisation und vollständigkeit der mitschriebe und aufgaben überprüfen. die 5 sah schon nicht gut aus auf seinem zeugnis.

gruz
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BeitragVerfasst am: 10.02.2014, 19:21
BeitragTitel:
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green

Oh ja, ich weiß, wie hässlich so eine 5 im Zeugnis aussieht surprise
Besonders dann, wenn sie eigentlich so nicht "verdient" war…

Da wünsche ich dem Herrn Vater ein erfolgreiches Gespräch!

Entspricht diese Klasse 11 dann einer Klasse 11 G9? Ich war da etwas verwirrt, weil bei uns die Kids von Klasse 9 Allgemeinbild. Gym direkt ans Berufliche wechseln können doch eigentlich gehen ja die meisten nach Klasse 10 RS da hin und es müsste dann regulär Klasse 11 sein, oder?
dann bin ich sicher, dass das nicht zum Abi zählt! Da werden nur Noten von abgewählten Fächern mit ins Abizeugnis übernommen… zumindest das wäre ja dann positiv!

Weißt du, ob dieser furchtbar sozial und fachlich kompetente Lehrer die Klasse durchs Abitur führen will/darf/muss?

Rohrkrepierer gibt es ja überall, aber in der Oberstufe sind sie das hässlichste, was man abbekommen kann nein

Aber schön zu lesen, dass es ihm jetzt in der Klasse besser oder sogar gut geht!

Grüßle winkie
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BeitragVerfasst am: 11.02.2014, 19:37
BeitragTitel:
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es ist die 11. klasse für ihn und für alle anderen auch. die eingangsklasse soll alle ungefähr auf einen stand bringen, realschüler, berufsfachschüler und gymnasiasten sammeln sich am tg.

man kann zwar auch schon nach der 9. wechseln, um das jahr zu sparen, aber das haben wir nicht gewusst. der schulwechsel hat sich auch erst während der 10. klasse herauskristallisiert, als das tg ein passendes profil für ihn eingeführt hat.

die vorher existenten profilfächer kamen für ihn nicht so in frage, da war er eigentlich schon auf die normale oberstufe eingestellt im G8-gymi. da er aber so jung ist, tut ihm das eine zusätzliche jahr gut. haben die anderen gymnasiasten in seiner klasse auch so gemacht, obwohl die zt schon älter waren.

ich denke, wenn es schon fürs abi zählen würde, müsste man offiziell einspruch einlegen in diesem fall. leider ist es so gedacht, dass dieser lehrer ihnen bis zum abi erhalten bleiben soll surprise . vielleicht sollten wir die kids zum streik aufstacheln, dann gibt er die klasse vielleicht freiwillig ab devil

warum nur müssen leute, die schüler nicht ertragen um sich herum, lehrer werden?

alte frage, immer noch keine antwort
scout
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