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Üben ist doof!


 
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katdo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.02.2014
Beiträge: 10
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 14:20
BeitragTitel: Üben ist doof!
Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben!
Ich habe mich hier vor gut einem Jahr angemeldet, da ich 2 sehr schlaue Jungs zu hause habe und einfach Leute zum Austausch brauche.
Nun habe ich mit meinem Großen J. ein paar Probleme.
J. hat letztes Jahr die Vorschule in der Schule besucht und ist als "Kann-Kind" (9.7.) hier in Hamburg in die 1. Klasse eingeschult worden.
Er hat großes Glück mit der Klassenlehrerin! Sie ist sehr engagiert und erfahren. Wir verstehen uns menschlich auch sehr gut. Wir bzw. die Schulleitung haben sie auch sofort über J. aufgeklärt. Alles gut.
Nach nun einem halben Jahr Schule fällt es unserem Sohn schwer einzusehen, dass er ÜBEN muss! Es wird immer schlimmer. Mittlerweile verweigert er die Mitarbeit in der Schule!
"Das kann ich schon! Das ist langweilig!" ist so sein "Standardargument". Wenn ich ihn dann frage, was sie genau gerade machen in Deutsch oder Mathe, kann er mir meist in Deutsch zwar sagen, was sie machen, aber in Mathe kann er mir das Thema schon gar nicht mehr benennen!

rolleys
Er schaltet derzeit in der Schule komplett ab. Er kann schon viel, aber um es wirklich zu können, muss man eben üben! Aber das sieht er nicht ein!
Zu hause mache ich zwischendurch ein paar kleine Übungen mit ihm, um zu sehen, was er so kann. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf!
Er verdreht das kleine b und d, er schreibt statt einem W ein F.
Auch was sie vor ein paar Wochen in der Schule gelernt haben, kann er nicht mehr! Das macht mir Sorgen!

nun bin ich als Mutter im Zwiespalt. Einerseits haben wir viele Gespräche mit unserem Sohn geführt, wie wichtig üben ist. Dass er in der Schule aufpassen muss, sich an die Regeln halten muss. Denn auch das ist ein Problem. Er macht einfach nicht das, was er soll! Regeln? Wozu? Nicht für mich! So ist seine Einstellung! Er kennt sie alle! Und ist groß darin, andere daran zu erinnern. Aber für ihn gelten sie nicht!
Naja, das Thema üben ist mir gerade wichtig. Wie gesagt, es gab viele Gespräche. Aber mein Verstand sagt mir, dass hier eigentlich die Schule bzw. Lehrer gefragt sind! Sie müssen doch ihre Schüler motivieren zum Lernen. Wir Eltern können nicht daneben sitzen.
Oder sehe ich das komplett falsch? Wie seht ihr das?

LG,
katdo
_________________
J., *09.07.2008 - B., *20.09.2009
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ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 16:06
BeitragTitel:
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Gegenfrage: Wie sieht es die Lehrerin? Und was sagt sie darüber, wie Js schulisches "Arbeiten" und seine "Leistungen" im Vergleich zur Gesamt-Klasse zu bewerten sind? Die geschilderten Verwechslungen b/d und F/W erscheinen mir für ERSTklässler keineswegs ungewöhnlich oder dramatisch.

Für mich liest sich Deine Schilderung erst mal so, als würdet Ihr in dem Kind immensen Druck aufbauen,... dem er sich dann entzieht. Und ich würde diesen meinen Eindruck gerne anhand einer professionellen Meinung etwas relativieren.
_________________
LG
Ellen
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katdo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.02.2014
Beiträge: 10
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 17:31
BeitragTitel:
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Ich komme gerade aus der Schule, wo ich zufällig auf die Lehrerin getroffen bin.
Wir haben uns darüber unterhalten. Sie meint, dass Js Leistungen nachlassen bzw die anderen ihn eingeholt haben und wenn er jetzt nicht mitarbeitet, verliert er den Anschluss! Es kann nicht sein, dass er nur das macht, was ihn interessiert, aber die Pflicht verweigert!
Er liest die Aufgaben auch nicht ordentlich, es ist mehr ein Raten. Daher macht er die Aufgaben auch oft falsch. Dann ist er frustriert. Slebst wenn die Lehrerin die Aufgabe erklärt, er hört nicht zu! Er meint, er kann das alles und diese Pflicht und das Üben hätte er nicht nötig!
Sie macht sich Sorgen um ihn und sucht händeringend nach Möglichkeiten, ihn wieder in den Unterricht zu integrieren und dafür zu interessieren! Aber es kann auch nicht sein, dass er ständig eine "Sonderposition" bekommt durch sein widerspanstiges Verhalten.
Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass J DIESE Lehrerin hat! Sie ist so engagiert mit ihm. Ich hoffe, dass sie es schafft.
_________________
J., *09.07.2008 - B., *20.09.2009
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Syringa



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.01.2012
Beiträge: 117
Wohnort: Elbflorenz

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 17:37
BeitragTitel:
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Warum ist dir das Thema Üben so wichtig? Ich selber habe rückblickend für die Schule nie irgendwas geübt (und habe einen Abschluß mit Noten, um die mich mancher beneidet). Geübt habe ich "nur" mein Musikinstrument.

Mein Pfiffikus ist jetzt auch ein halbes Jahr in der Schule. Was er in Deutsch und Mathe macht weiß ich, weil die Hefte(r) jeden Tag mit nach Hause gebracht werden. Was er in Sachkunde, Ethik oder Musik gerade dran hat, kann er mir auch nicht sagen. (Ebensowenig, wie was es heute im Hort zum Mittagessen gab.) Trotzdem hat er jeden Freitag ein Wochenlob für sehr gute Gesamtleistung im HA-Heft stehen. In jeder Lernstandskontrolle bringt er Punkte, die ab Klasse 2, wenn es benotet wird, einer 1 oder 2 entsprechen. Hausaufgaben macht er zu Hause (er darf wegen Langeweile u.a. die HA's schon im Unterricht machen) höchstens 10 Minuten - in der WOCHE! Mehr machen wir nicht, es wird nichts geübt, weil ich es nicht für nötig erachte, auch wenn mal ein b und ein p verwechselt ist).

Geübt wird nur auf seiner geliebten Geige - und das tatsächlich in 90% der Fälle freiwillig, und zwar, weil ihm das Spaß macht und weil er da sieht, das Übung zum Erfolg führt (den er in der Schule auch hat, wenn er nicht übt). Würde ich ihn ZWINGEN, für die Schule zu üben, würde er sich auch verweigern. Zu recht, wie ich finde.

Edit: Überschnitten haben sie sich, unsere beiden Posts! Dann setzt euch gemeinsam hin und schaut, wie man für deinen Sohn Anreize schaffen kann, damit er mitmacht. Es hat sicher seinen Grund, warum er sich verweigert. Was sagt denn dein Sohn wie der Unterricht sein soll, daß er ihn gut findet?
_________________
LG, Syringa und Pfiffikus (03/08 )


Zuletzt bearbeitet von Syringa am 21.01.2015, 19:14, insgesamt einmal bearbeitet
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katdo



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Anmeldungsdatum: 06.02.2014
Beiträge: 10
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 17:42
BeitragTitel:
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Ich kann euch verstehen. Wenn ich ihn zu hause zum Üben zwingen oder nötigen würde....
Aber das Problem bezieht sich auf den Unterricht in der Schule! Dort verweigert er jegliche Mitarbeit! Er bearbeitet keine Übungsblätter, hört nicht zu, stört dann....wenn er in der Schule nicht mitmacht, kann er nichts lernen! Natürlich versuche ich als Mutter irgendwie das "aufzufangen", indem ich ein wenig zu hause mit ihm was mache, aber das ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Das sagte mir vorhin auch die Lehrerin. Ich soll mit ihm zu hause lieber nichts machen! Das Lernen beschränkt sich auf den Unterricht! Sonst wird er noch fauler bzw bequemer!
Aber ich bin trotz allem besorgt... Sad
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J., *09.07.2008 - B., *20.09.2009
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ripley



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2010
Beiträge: 912
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 19:00
BeitragTitel:
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Danke für die Antworten!
Wie war das im Kindergarten (war er im Kiga?) bzw. in der Vorschulklasse? Da schon irgendwelche Auffälligkeiten oder Verweigerungen?

Dein bzw. der Lehrerin Eindruck: KANN er sich denn problemlos konzentrieren? KANN er aufmerksam Aufgabenstellungen erfassen und umsetzen? Geht mir nicht um Grips, geht mir um die Fähigkeit, sich zu fokussieren, auch wenn es gerade nicht um Dinge geht, die direkt in KINDES Interesssensfokus stehen.
(Und, klar frag ich so blöde, weil ich hier die Kombi HB/ADHS rumlaufen habe.)
_________________
LG
Ellen
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Syringa



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 14.01.2012
Beiträge: 117
Wohnort: Elbflorenz

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 19:11
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

katdo hat folgendes geschrieben:
Wenn ich ihn zu hause zum Üben zwingen oder nötigen würde....
Aber das Problem bezieht sich auf den Unterricht in der Schule! Dort verweigert er jegliche Mitarbeit! Er bearbeitet keine Übungsblätter, hört nicht zu, stört dann....


O.k., dann habe ich dich völlig falsch verstanden. "Üben" bedeutet für mich "zu Hause wiederholen, was man in der Schule schon x-Mal gemacht hat". Unter DIESER Konnotation war auch meine Frage gemeint, warum denn Üben überhaupt sein muß... Da haben wir ganz offenbar aneinander vorbei geredet.
_________________
LG, Syringa und Pfiffikus (03/08 )
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katdo



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.02.2014
Beiträge: 10
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.01.2015, 23:16
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

@ripley: ;) ;) ;) ;)
Sorry, da musste ich eben echt schmunzeln wegen deinem Kommentar mit der HB/ADHS-Kombi...nicht böse gemeint! Alles gut!!

Wir haben J mit 4 Jahren testen lassen von einem Kinderpsychologen. Er hatte bereits in der Kita Auffälligkeiten im Sozialverhalten. Es wurden alle möglichen Tests gemacht. Es kam raus: KEIN ADHS, dafür aber eben knapp vor HB! (Nein, leider habe ich bis heute keinen genauen Wert, da ich mein Kind darauf nicht "reduzieren" soll!)

Er kann sich sehr gut konzentrieren, ABER er lässt sich auch unglaublich leicht ablenken und ist mit seinen Ohren und Augen STÄNDIG ÜBERALL dabei!! Er mischt sich auch überall ein usw...das ist echt anstrengend! Zu hause udn in der Schule erst recht! Dort hat die Lehrerin ihn aber wohl gut im Griff, indem sie sehr konsequent durchgreift und ihm auch schon einen Einzelarbeitsplatz gegeben hat. Wir haben jetzt gerade "in der Probe" einen MP3-Player mit Musik, die er hört, wenn es im Unterricht um konzentriertes Bearbeiten eines Blattes geht. Damit hat es anfangs gut funktioniert, er konnte sich wieder fokussieren. Wir wollten ihm damit erstmal nur die Umgebungsgeräusche nehmen, das war das Ziel mit der Musik. Es soll um Gottes Willen KEINE Dauerlösung werden! Nur ein derzeitiges Hilfsmittel...
Da er aber gerade die Mitarbeit verweigert, ist der MP3-Player eh nicht wirklich im Einsatz... rolleys
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J., *09.07.2008 - B., *20.09.2009
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 25.01.2015, 19:46
BeitragTitel:
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Liest er? Also Bücher, das wäre ein Schritt, wo er durch spannende Sachen üben würde.
Gäbe es bei euch weitere Schreibanlässe, an Oma, Opa, Tante etc, die dann natürlich brav zurückschreiben, was eine Perspektive zeigen würde, wo es mit dem Schreiben und Lesen eigentlich hingeht.
Das gleiche mit Methe, gibt es Möglichkeiten, Spiele, Einkaufen o.ä. wo er Rechnen brauchen würde und wo er gnadenlos aufläuft, wenn er nicht rechnen kann.
Geistlein ist so rechenfaul, dass ich sie manchmal jetzt noch beim Spielen oder beim Taschengeld betrüge, indem ich falsch rechne, damit sie sich gefälligst angewöhnt, Zahlen zu überschlagen, ob etwas richtig sein kann, das hilft ungemein, wenn es um die eigenen
Interessen geht.
Vielleicht bringt ihn das auch mehr auf den Weg, dass Schule nicht nur langweilig ist (obwohl sie das natürlich ist, aber da müssen sie eben durch).
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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katdo



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Anmeldungsdatum: 06.02.2014
Beiträge: 10
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27.02.2015, 18:56
BeitragTitel:
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@grünergeist: Vielen Dank für deine Anregungen! Das mit den Briefen finde ich eine tolle Idee! Sowas können wir durchaus in den Alltag integrieren!
Bezgl. Lesen: ja, fängt jetzt an zu lesen! holla Ichhab ihm vor Ewigkeiten ein buch gekauft, wo er das mit den Silben gut üben kann. bisher war es uninteressant. nun liest er es freiwillig! Find ich ganz toll! Aber da bemerke ich dann tatsächlich seine "Schwierigkeiten". Und ich kann ihm helfen und ihn gut unterstützen.
Jetzt sind erstmal Frühjahrsferienbei uns. Vielleicht gehe ich nochmal mit ihm in die Bücherei und schaue nach für ihn interesaanten Bücher, damit er in der Freizeit lesen üben kann.
Wenn er liest, liest er übriegens laut. er liest mir auch vor.
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J., *09.07.2008 - B., *20.09.2009
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sun
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 01.03.2015, 13:28
BeitragTitel:
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Huhu,

für mich klingt das auch eher nicht nach einem zu-wenig-üben-Problem, sondern nach einem Aufmerksamkeits-Problem.

Es klingt aber gut, dass die Lehrerin sich da drum kümmert. Konsequenz, sehr direkte schnelle Rückmeldung, Einzelplatz, Abschirmung von Ablenkungen, das scheint ja zu passen.

Wird er auch gelobt, wenn es ihm mal gelingt, sich eine Weile zu konzentrieren? Fänd ich auch wichtig, dass er nicht immer nur mitbekommt, dass er schwierig ist, sondern auch rückgemeldet bekommt, wenn er es besser hinkriegt.

Und viellleicht gibt es auch mal spannende Aufgaben, die auch das Gehirn mehr beschäftigen, als reihenweise "A"s zu schreiben - so als Anreiz zwischendurch...
_________________
LG sun mit Naseweiß (*3/98, Studentin in NL), PeterPan (*6/99, dualer Student) und TigerLily (*6/05, 8. Klasse hb-Zweig)
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grünergeist
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 2644

BeitragVerfasst am: 01.03.2015, 14:27
BeitragTitel:
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Angemessenes Loben ist total wichtig! Geistlein kam im 5.(!) Schuljahr geradezu erschüttert nach Hause und erzählte, das die superstrenge Frau K. sie gelobt hätte, als sie etwas ordentlich gemacht hat, für das sie am Vortag noch einen Tadel für Schlamperei einkassiert hatte. Das war das erste Mal , dass sie das Gefühl hatte etwas ändern zu können!
Mit fehlendem Lob verlieren die Kinder das Selbstbewußtsein, etwas zu können, vor allem wenn sie die Sache können, aber unordentlich oder zappelig sind und ständig geschimpft wird. sie denken dann, sie sind eben so.

Den Lehrern und Euch muss auch immer bewußt sein, dass euer Kind noch jung ist im Vergleich mit den anderen. Wenn er eben emotional noch nicht so weit ist, bestimmte Verhaltensweisen sicher abrufen zu können, braucht er die Zeit eben noch.
Geistlein war schon immer sehr groß und ich musste immer wieder Lehrer oder Trainer erinnern, dass sie als Dezemberkind oft über ein Jahr jünger war, als die anderen in ihren Gruppen (obwohl sogar größer) und emotional war sie auch jünger und konnte mit vielem nicht so gut umgehen wie andere.
_________________
Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. [George Orwell]
grünergeist
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