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Hallo aus dem Süden Brandenburgs!


 
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Luc's Dad



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 6
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 11.11.2015, 11:14
BeitragTitel: Hallo aus dem Süden Brandenburgs!
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Nach einem Jahr rumstöbern und "lernen" in diesem Forum, möchte ich nun aus meinem GEISTERDASEIN auftauchen.winkie
Mein Partnerin und ich sind beide Anfang 40. Unsere Tochter 10 und Junior 8. Beide sind mit einer gesegneten Intelligenz ausgestattet, bei unserer Tochter gibt es abgesehen von LRS (welche sie gut meistert) keine "Auffälligkeiten". Aber Junior in der Schule!!!
Wir sind jetzt vom Psycholgen aufgefordert wurden, uns zu überlegen ob diese Schule die Richtige für ihn ist oder ob er mit seinem Wissen, seiner Kreativität und seinem Wesen (sein Ich reicht vom 8-11jährigen, wobei der ältere Part überwiegt und der Jüngere zum dampfablassen und für die "Fünfminuten" da ist) auf einer anderen Schule besser aufgehoben ist. In seiner jetzigen Schule ist er wegen seines Wesens bei allen seeehr bekannt.

Es ist sehr gut mit Menschen die ähnliche Erfahrungen machen, Gedanken austauschen zu können.

LG Luc's Dad
_________________
Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!
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sun
Queen of yellowpress, Sponsor



Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 15.11.2015, 23:14
BeitragTitel:
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Hallo Luc's Dad! Herzlich willkommen hier!

Gestöbert hast du ja schon - schön, dass du dich entschieden hast, mitzumischen.

Ist der Psychologe jemand, der euren Sohn schon länger kennt? Ist/war eure Tochter auf der gleichen Schule wie euer Sohn? Und gibt es überhaupt Alternativen zu der jetzigen Schule für deinen Sohn?

Auf einen guten Austausch! laber
_________________
LG sun mit Naseweiß (*3/98, Studentin in NL), PeterPan (*6/99, dualer Student) und TigerLily (*6/05, 8. Klasse hb-Zweig)
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Luc's Dad



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 6
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 16.11.2015, 11:21
BeitragTitel:
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sun hat folgendes geschrieben:
Hallo Luc's Dad! Herzlich willkommen hier!

Gestöbert hast du ja schon - schön, dass du dich entschieden hast, mitzumischen.

Ist der Psychologe jemand, der euren Sohn schon länger kennt? Ist/war eure Tochter auf der gleichen Schule wie euer Sohn? Und gibt es überhaupt Alternativen zu der jetzigen Schule für deinen Sohn?

Auf einen guten Austausch! laber


Hey Sun,

den Psychologe kennt mein Sohn erst seit Ende August, seid dem er in der Tagesklinik ist, vorher waren wir in einer Praxis.
Dort hatte er aber nur ein kurzes Gespräch am Anfang alles andere lief über den Ergotherapeuten. Rat an die Schule (von der Praxis) war ihn klassenübergreifend lernen zu lassen, seine rethorische Kreativität als Stärke an zu sehen und zu nutzen, auf die Spannungen mit den anderen Jungs aus seiner Kl. zu reagieren.
Aber seitens der Schule kam NIX außer Ausreden wieso die Schule das nicht könnte.
Da kam auch so ein ganz schlauer Satz von der Sonderpädagogin: "Wenn er wirklich so schlau ist, dann müsste er sich auch so benehmen!" aua

Beide gehen auf die gleiche Grundschule.

Die Alternative checke ich gerade ab, das wäre eine evang. Grundschule in 20 km Entfernung. Die Schule hat auch einen Fahrdienst.
Ab Januar will, darf und soll Sohnemann wieder in eine Schule "eingegliedert "werden.


LG Luc's Dad
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LiaJolée



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.01.2011
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17.11.2015, 11:45
BeitragTitel:
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Huhu und herzlich willkommen! winkie

Wir hatten auch eine turbulente Grundschulzeit, ebenfalls mit den üblichen "Ausreden", warum Sohn z.B. nicht den Mathestoff der höheren Klassen lernen könnte. Er war damals sozial auch auffällig oder sagen wir mal - anders, sein übergroßer Gerechtigkeitssinn ist sehr kompromisslos.... rolleys
Wir hatten leider keine Möglichkeit die Schule zu wechseln, sonst wäre das Lösung Nr. 1 gewesen. Aus unserem Bekanntenkreis hat eine Familie gute Erfahrungen mit einem Schulwechsel gemacht. Die Tochter ist auf eine kleine Privatschule gewechselt und war sehr zufrieden.
Wenn es geht, nehmt die Chance wahr und lasst euren Sohn auf die andere Schule gehen, vorausgesetzt natürlich, diese ist kooperativer.

Ein Schulwechsel bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass alles auf einmal prima ist, aber mit engagierten Lehrern ist alles leichter. Nach dem Wechsel auf die weiterführende Schule wurde es bei unserem Sohn erst nicht besser (eher schlechter), aber durch den Einsatz und das Verständnis der Lehrer hat er auch das gemeistert.

Unser Sohnemann ist heute übrigens 16, 11. Klasse und auf dem Weg zur Fachhochschulreife. :) Bis auf "Lernfaulheit" alles paletti....
_________________
Grüße
Lia
_____________________
Lia mit Sohn (*06/99)
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Luc's Dad



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 6
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 20.11.2015, 12:39
BeitragTitel: Hallo aus dem Süden Brandenburgs!
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Erstmal Danke für eure Komentare,

Sohnemann will gern in seinem gewohnten Umfeld weiterlernen, so hat er dann in seiner Freizeit auch Freunde vor Ort.
Da das Thema Inklusion bei uns an der Schule immer mehr Thema wird werden sich die Lehrer umstellen müssen. Ob ich nun ein behindertes Kind oder Kinder die einfach nur anders sind als die meisten Kinder anders unterrichten muss spielt da für mich keinen großen Unterschied. Entscheident ist es doch zu erkennen das es auch andere Wege gibt den Kindern Wissen zu vermitteln. Ketzerisch wie ich manchmal bin, bin ich der Überzeugung das es für alle Beteiligten mehr positive als negative Auswirkungen haben wird. Hauptvorausetzung sind natürlich die drei L's;LEBENSLANGES LERNEN.

Zurzeit ist er in einer Tagesklinik der KJP und wird ab nächsten Monat wieder in seine Klasse integriert. Wir werden sehen wie weit die Schule mitzieht. Schließlich hat sie einen Bildungsauftrag zu erfüllen und kann nicht alles auf Eltern und Therapeuten abwälzen.

LG Luc's Dad
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Schokolix



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.10.2009
Beiträge: 31
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 23.11.2015, 18:38
BeitragTitel:
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Hallo,
ich habe hier lange nichts geschrieben.Aber als ich die Beschreibung eures Sohnes las, musste ich sehr an die Grundschulzeit unseres Sohnes denken.
Sie war ein Kampf mit viel Wut und Agressionen bei unserem Kind und unterschiedlichem Verständnis der Lehrer.Manch haben ihn super eingeschätzt und hatten einen tollen Zugang zu ihm.Andere Lehrer waren mit ihm und seiner Art heillos überfordert.Obwohl er eine grundschule besuchte, die sich die Förderung kleiner Klugschieter auf die Fahnen schreibt!

Ich glaube, man muss sich aschauen, wie sehr das Kind unter der Situation leidet und ob es aushaltbar für ihn ist, ohne dass er dabei krank wird.
Inklusion/Integration ist super, aber sie muss funktionieren.D.h. die Bereitschaft muss vorhaneden sein.Auch wenn es vorgeschrieben wird, bedeutet es nicht, dass eine Umsetzung des Konzepts stattfindet.
Wir waren sehr froh, die grundschule zu verlassen und fingen begeistert im Gymnasium an.
Auch dort war es die ersten zwei Jahre schwierig, aber als er einen männlichen Klassenlehrer bekam, entspannte sich die Situation zusehends. daumen
Sicherlich bedeutet dieser Weg eine Menge Arbeit von Seiten des Kindes und eurer Seite.
Das Wichtigste ist immer:zeigt ihm, dass ihr auf seiner Seite seid, egal was passiert.Natürlich hat schlechtes Benehmen Konsequenzen.Aber er muss wissen, dass ihr jederzeit für ihn da seid.
Alles Gute für euch!
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Luc's Dad



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 6
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 24.11.2015, 11:14
BeitragTitel:
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Danke Schokolix,

für die aufmunternden Worte. Es macht stark wenn man weiß nicht allein mit seinen Dilemma zu sein.
Du sprachst den männlichen KL in deinen Kommentar an. Ich glaube das das auch ein Problem in unserem Bildungssystem ist, fast nur weibliche Lehrkräfte. Da kommt meistens zu sehr der "Mami-Insstinkt" durch, welcher in den Schulen nicht wirklich angebracht ist. An unserer Schule kann man dies gut sehen. Meine Tochter hat einen sehr synpatischen und von den Kinder geliebt Mathe Lehrer, der aber genau weiß was die Kinder auf den weiterführenden Schulen abverlangt wird. Er ist fordernd und konsequent.daumen Bei 18 Schüler; 10 Einzer auf dem Zeugnis, die Einzer fast alles Mädchen.

Die Klassenstufen (Flexsystem) meines Sohnes hatten so'ne "Mamis" als KL.
Ohne Worte! Das Zitat meines Sohnes;"Erweiterter Kindergarten" . Sagt doch alles.
Wir werden sehen wie die nächsten Wochen der Eingliederung laufen.

Luc's Dad winkie
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