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Wie geht es mit dem Lesenlernen weiter?


 
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Moffikarin
Gast






BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 11:31
BeitragTitel: Wie geht es mit dem Lesenlernen weiter?
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Hallo und Alhambra,
nachdem ich innerhalb kürzester Zeit zwei Festplatten geschrotten habe, kann ich mich heute von meinem niegelnagelneuen Computer zu Wort melden!

Mich würden Ere Erfahrungen zur Leseentwicklung interessieren. Meine Tochter kann jetzt einfache Wörter bis vier Buchstaben zusammenziehen ("Lisa", "Baum"), macht aber schlapp, wenn z.B. mehrere Konsonanten aufeinanderfolgen. Mich würde interessieren, wie die Entwicklung bei Euren Kindern weitergegangen ist. Wie lange dauert es, bis man z.B. einen ganzen Satz lesen kann? (Oder längere/kompliziertere Wörter?) Wie weit sind die Kinder i.d.R. mit dem LEsen am Ende der ersten Klasse?

Ich freue mich schon auf Eure Berichte,

Moffikarin
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Citrus
Vestibülduft, Administrator, Sponsor2010



Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 3558
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 13:46
BeitragTitel:
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Hallo Moffikarin,

hm, kann Dir, glaub ich, da wenig helfen. Nur die Frage, wie weit die Kinder am Ende der Ersten mit dem Lesen sein sollten- sie lesen kurze Texte- wichtiger war bei UNS das sinnerfassende Lesen, als das Zügige.

Und wie schnell die Kinder dabei sind, weiß ich nicht. Bonsai konnte plötzlich lesen, ohne das wir davon viel gemerkt hätten, einzelne Worte, durchaus auch längere und der Rest kam irgendwie wie von selbst, weil er es auch WOLLTE. Ich glaube, das ist der springende Punkt - das Interesse.

Ehe ich alles durchkrame... ich vermute, Dein Kind geht in die Erste und Du machst Dir Sorgen, weil es nicht so flott geht? Schreib doch vielleicht noch ein bisschen dazu?

Liebe Grüße
Citrus

EDIT: Halt, ich sehe ja gerade, dass Dein Thread in der Kigaecke steht.
Wo ist Euer Problem?
_________________
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.«
Albert Einstein
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Snowy
Quizzgewinnerin, Sponsor, Lotusfüßchen



Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 4922
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 15:14
BeitragTitel:
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Hallo Moffikarin,

meine Kinder konnten beide vor der Einschulung Worte, die in Großbuchstaben geschrieben waren, lesen. Der Rest kam dann mit dem Schulbeginn ganz flott und vor Weihnachten konnten beide alles, was in normaler Druckschrift geschrieben war (in Groß- u. Kleinbuchstaben), sinnerfassend lesen. Es klappte auch mit längeren, komplizierten Wörtern.

Bei uns (BW) war es auch so, dass die Kinder am Ende der ersten Klasse sinnerfassend lesen können sollten. Die Texte fand ich recht einfach. Es waren jedoch immer auch einige Kinder in der Klasse, die das erst in der zweiten Klasse schafften. In der zweiten Klasse sollte man dann auch richtig betonen. Hier kamen dann im Lesebuch so nach und nach auch kompliziertere Wörter vor.

Hilft dir das jetzt weiter?

LG
Snowy
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Tar-Miriel
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 5260
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 15:27
BeitragTitel:
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Hallo,

ich kann zwei verschiedene Varianten beitragen:

Mein Großer kam in die Schule, ohne dass ihn Lesen in irgendeiner Form vorher interessiert hat. Nach einem viertel Jahr hatte er das Prinzip verstanden und bis zum Ende erster Klasse konnte er alles entziffern, was er wollte (!), hatte aber mit flüssigem Lesen noch nichts zu tun. Er ist halt eine faule Socke und üben mag er überhaupt nicht. Mit Hilfe von Harry Potter habe ich es mittlerweile geschafft, dass er auch alleine liest, war aber ein hartes Stück Arbeit.

Meine Mittlere ist da anders. Mit vier beherrschte sie die kompletten Großbuchstaben und die dazugehörigen Laute nach Tabelle. Das hatte sie beim Großen so nebenher mitgelernt. Erste kurze Worte konnte sie auch zusammenziehen und damit war erst mal Schluss. Sie hatte plötzlich jegliches Interesse verloren, ich vermute eine Äußerung im Kindergarten war die Ursache.

Seit März/April aber liest sie wieder, hat sich innerhalb von 2 Wochen die Kleinbuchstaben "erarbeitet" und übt und übt und übt. Sie liest jetzt schon ganz passabel und kämpft sich abends begeistert durch einzelne Sätze, wobei sie an langen Worten erst mal verzweifelt ist, diese aber mittlerweile in kürzere Stücke unterteilt. Sie hat Riesenspaß und zwingt mich oder meinen Mann jeden Abend mit ihr zu lesen. Sie hat einige Erstleser-Bücher, bei denen immer ein bis zwei Sätze unter einem Bild stehen, mit je zwei Bildern pro Seite, da verliert sie nicht so schnell den Überblick und ist ganz glücklich, wenn sie sich durch einen Satz gekämpft hat. Ich bin mal gespannt, wenn sie in diesem Tempo weitermacht, liest sie fließend bis sie im Herbst in die Schule kommt, zumal sie mittlerweile alles geschriebene, das ihr unter die Finger kommt versucht zu entziffern.

Wenn die Kinder das Prinzip verstanden haben, hilft nur die Übung und wenn die Kinder wollen, kann es ganz schnell gehen.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Liebe Grüße
Tar-Miriel
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jutta
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 18:09
BeitragTitel:
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Mein Kleiner ist da wie die Süße von Tar: Mit 4 das Prinzip verstanden, dann aber nicht weitergemacht, hier wegen mißglückter frühzeitiger Einschulung. Nun, seit Anfang des Jahres ist es wieder interessant, es wird immer flüssiger. Aber: er weigert sich zu üben. Er versteht den Wortsinn, kämpft sich auch manches Mal durch schwierige Worte, aber er will partout nicht öfter lesen. Und drängen kann man dieses Kind überhaupt nicht. nein
Dafür kennt er eben auch schon die Sonderregeln wie ei, langes i, ß, ck, usw.

Mal sehen, wie es in der Schule dann wird.

Lieben Gruß von Nina
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Moffikarin
Gast






BeitragVerfasst am: 29.05.2005, 07:44
BeitragTitel:
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Hallo,
nein, Probleme haben wir eigentlich nicht, (jedenfalls diesbezüglich), es war mehr so eine Frage aus Neugierde. Meine Tochter ist ja noch im KiGa, aber man fängt eben an, sich über die Einschulung Gedanken zu machen. (Und, ich gebe es zu, man sehnt auch den Tag herbei, an dem sich das Kind vielleicht mal still mit einem Buch in die Ecke setzen kann!)

Moffikarin
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Undercover
Sponsor 2010/2011



Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 1711
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 30.05.2005, 14:10
BeitragTitel:
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Hallo Moffikarin,

wie lange es dauert, bis man wirklich sinnerfassend und möglichst Bücher lesen kann, ist wohl nicht zu verallgemeinern. Das scheint außer von der Intelligenz sehr stark von der Motivation und auch von den Fähigkeiten der Wahrnehmungsorganisation abzuhängen.

Mein Großer konnte z.B. bis einige Monate vor seinem 6. Geburtstag im Mai nur wenige Buchstaben und nicht mal seinen Namen schreiben, es hat ihn halt nicht interessiert. Dann hat er mich ganz plötzlich gefragt, wie man denn "Fahrradladen" schreibe, hat es abgeschrieben und sich fortan einige Monate lang mit nichts anderem beschäftigt als mit Lesenlernen.
Im Nachhinein hat sich herausgestellt, daß er dachte, weil er ja bald ein Schulkind sei, sei es auch allerhöchste Eisenbahn, lesen zu lernen... holla ; bei ihm war es also eindeutig Interesse und Motivation. Er las dann um die Einschulung herum die ersten längeren Bücher und ab den Herbstferien Harry Potter.

Mein Kleiner konnte mit 3,5 Jahren den meisten Buchstaben auch Laute zuordnen. Kurz darauf hat er das Prinzip des Zusammenziehens verstanden, eben auch so "Maus" oder "Opa"-Niveau. Da er aber jedwede Anstrengung scheut, war es damit auch gut für ihn. Selbst um die Einschulung herum tat er sich noch schwer mit Lesen - kleine Buchstaben sind ihm noch heute unangenehm, bei längeren Wörtern oder Sätzen verlor er schnell den Überblick, und ständig verrutschte er in der Zeile. Bei ihm hatte es außer mit Motivation sehr viel mit Konzentrationsfähigkeit, Flüchtigkeit, Wahrnehmungsorganisation zu tun (nein, es war nicht die Sehschärfe, wie allerlei Leute vermuteten).

Es kann also sein, daß Deine Kleine jetzt blitzschnell Bücher liest, es kann aber auch sein, daß sie bei diesen Lesefähigkeiten bleibt. Lass sie das in ihrem eigenen Tempo machen, sei froh, wenn sie nicht schon vor der Schule soweit ist.

LG Undercover
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SilR




Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beiträge: 1998
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 30.05.2005, 15:22
BeitragTitel:
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Belle liest alles, hauptsache es sind keine Kleinbuchstaben dabei
Irgendwo ist sie auch sehr bequem.
sie hat vor ca. einem Jahr angefangen erste größere Worte zu lesen.
Heute morgen fuhr sie an der reklame von einem Gasanbieter vorbei und las blitzschnell
PRIMAGAS ZENTRALE GASVERSORGUNG
Bei ihr hängt es bei Sätzen in der Sinnerfassung. sie vergisst immer den Anfang, wenn sie am Ende ist.
Aber es wird besser.
Seit einigen Tagen ist Rechnen dran. Den ganzen Tag....

Noni kann seit ihrem 3.Geburtstag kurze Wörter lesen und schreiben.
lesen auch in Kleinbuchstaben , schreiben nur in Großbuchstaben.
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oile
Dr.Meebeele



Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1286

BeitragVerfasst am: 30.05.2005, 16:02
BeitragTitel:
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Ich habe zwei Kinder, die beide nichts, aber auch gar nichts vor der Einschulung lesen konnten (oder nicht wollten...). Beide haben es dann schnell gelernt. Bei meinem Sohn war es, als ob ein Schalter umgelegt worden sei, seitdem kommt er an keinem gedruckten Fetzen Papier mehr vorbei green
_________________
oile; update
Den baren Unsinn zu glauben ist ein Privileg des Menschen. (Konrad Lorenz)
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Tags
Computer, Garten, Kinder



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