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Auf den ersten Blick läuft alles prima


 
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illusia



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.12.2006
Beiträge: 99
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 21:22
BeitragTitel: Auf den ersten Blick läuft alles prima
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Guten Abend in die Runde,
nachdem ich Ihr mich bei den Steckbriefen so nett begrüßt habt, schreib ich jetzt mal hier.

Manchmal komme ich mir fast wie ein Hypochonder vor. Denn eigentlich scheint ja alles so zu laufen,wie es sein soll. In der Schule ist J. (01/01, 1. Klasee) total unauffällig. Die KL kommt ihm seit dem ersten Eltergespräch entgegen: Sie weiß, dass er gut lesen kann und -für mich erstaunlich- einen Sinn für Rechtschreibung hat.
Es stehen für ihn Extraufgaben in Deutsch bereit, er darf in einem schmaler linierten Heft schreiben und sich selbst die Schreibschrift erarbeiten- weil er es sich wünscht und schon selbst eine Schreibschrift zu entwerfen anfing.
Die Extraufgaben waren allerdings nur kürzeste Zeit interessant, jetzt mag er sie nicht mehr. Auch im mündlichen Teil ist er nicht bereit, sich zu beteiligen. Auf „knifflige Fragen“ (KL) antwortet er nicht. Woran es liegt, kann ich nur mutmaßen.

In Mathematik macht er genau das, was verlangt wird. Wir sehen dort nur ab und an ein „Blitzlicht“, was ihm herausrutscht.

Alles in allem fände ich das jetzt auch nicht so schlimm. Er verhielt sich auch schon im Kiga immer anders als zu Hause. Ganz normal, würde ich meinen.
Aber als die Lehrerin meinte, es gebe in der Kinder in der Klasse, die Probleme mit dem Minusrechnen hätten, fühlte er sich sofort angesprochen. nein
Und dann immer wieder einmal der Satz in Variationen: Ich bin überall schlecht. Situationen (wie Brettspiele oder im Fußballtraining), bei denen er nicht leicht zum Sieg kommt, kann er immer schlechter aushalten. So ist er mir schon dreimal beim Fußballtraining weinend auf das Parkett gesunken. Danach beteiligt er sich nicht mehr am Spiel. Bei Gesellschaftsspielen wird schon vor der „Gefahr“ zu verlieren, das Spiel beendet.

In der letzten Zeit klagt er fast jeden Morgen wegen Bauchschmerzen (Ein Ultraschall am Freitag hat nichts ergeben.) An zwei Freitagen ging er nur zur Schule, damit er auch in den Schachclub gehen kann.

In den letzten zwei Wochen kam er jeden Tag mit einer nassen Hose aus der Schule, zweimal hat er die Sachen gewechselt und noch mal in die Hosen gemacht. (Ab und zu hat er auch Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang und schafft es nicht mehr rechtzeitig zu Toilette. )
Das nächtliche Einnässen ist wieder ein Thema, seit er in den Kiga ging (zumindestens fällt es ungefähr zeitlich zusammen). Deshalb sind wir seit einem Jahr in Behandlung in der Ambulanz einer Kinderklinik.

Und diese verbalen und körperlichen Aggressionen, die phasenweise schon auf dem Heimweg beginnen und sich noch auf den Nachmittag ausdehnen, bringen mich an meine eigene Grenze. Das Verrückte daran ist, dass sich keiner vorstellen kann, das dieses ruhige, liebe Kind so sein kann...Momentan kommen sie zum Glück nicht vor, aber wie lange?
Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen soll. Ist er von den neuen Bedingungen in der Schule, der großen Klasse überfordert, braucht er nach der Schule erst einmal sofort Bewegung (vielleicht auch Massage), um die Wut „zu verlieren“? Oder sitzt das Problem woanders? Doch bei mir? Habt Ihr Meinungen, Anregungen?
Irgendwie ist es jetzt doch ein bißchen wirr und oberflächlich geworden, und ich habe den Eindruck, es fehlt so einiges. Deshalb fragt bitte, wenn Euch nicht alles verständlich ist.

Viele Grüße von illusia
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sun
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 23:11
BeitragTitel:
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Ui, heftig.

Wie du schon schreibst, läuft ja äußerlich das meiste prima - gute Leistungen, es wird auf sein mehr-Können eingegangen... aber hinter der Fassade klingt es ganz schön heftig...

Ich schreib einfach mal so'n bisschen zusammen, was mir einfällt.

Die Extraaufgaben - bekommt er die zusätzlich, wenn er mit den anderen Aufgaben fertig ist, oder statt der einfachen Aufgaben?
Ich frage, weil manche cleveren Schüler ihren Arbeitseifer einstellen, wenn sie merken, dass sie dadurch mehr arbeiten müssen als andere.

Hast du denn das Gefühl, dass ihm die schwierigeren / interessanteren Aufgaben Spaß machen? Wurde seine Mitarbeit schlagartig weniger, oder schleichend?

Das schlechte Selbstvertrauen und nicht-verlieren-können kenne ich auch... Meine Große hat oft bei Gesellschaftsspielen anderen über die Schulter gesehen und ihnen Tipps gegeben, statt selber zu spielen - dadurch vermeidet man das eventuelle Verlieren...

Einnässen haben wir nur nachts, aber wenn ihr da schon eine Weile in Behandlung seid, kann ich dir sicher auch nichts Neues erzählen.

Bauchschmerzen hat meine Große auch immer mal wieder - gerne, wenn es ihr sowieso nicht so gut geht. Aber ich habe auch noch nicht wirklich was gefunden, was ihr dann hilft...


Insgesamt klingt es so, als würden dein Sohn (und du) Hilfe benötigen... habt ihr schon was an psychologischer Behandlung? Ist sicher schwer, wen zu finden, der mit so einer Art Kind gut umgehen kann und es versteht - aber die Suche würde ich mal angehen. Ich überlege es auch gerade für meine Große...
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LG sun mit Naseweiß (*3/9Cool, PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05)
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Idefix



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 473
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 23:55
BeitragTitel:
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Hallo illusia!
Das klingt wirklich heftig. Die nachmittäglichen Aggressionen kenne ich auch von der Tochter einer Freundin.
Hat dein Kleiner denn schon Freunde gefunden in seiner Klasse?
Unser Mini hat ja erst vor kurzem probeweise den Unterricht in der nächsthöheren Klasse besucht. Vom Stoff her wäre es wohl kein Problem gewesen. Die erste Rechenprobe nach 2 Tagen dort, war gleich eine 2. Er war aber alles andere als glücklich in dieser Klasse. In den Pausen hat keiner mit ihm gespielt und er musste sich sehr anstrengen, um von den anderen akzeptiert zu werden.
Er hat sich dann dafür entschieden in seiner "alten" Klasse zu bleiben, wo er gute Freunde hat, auf die er sich jeden Tag freut.
Ich weiß Freunde kann man nicht so einfach herzaubern, aber vielleicht findet sich ja ein Kind mit ähnlichen Interessen in der Klasse, das ihr nachmittags einmal zum Spielen einladen könnt?
Wir wohnen ja in der Großstadt und hier laufen Freunschaften bei jüngeren Kindern sehr stark über die Mütter. Vielleicht kannst du ihm da ja ein wenig helfen.
Alles Liebe!
Idefix
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Idefix
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Sigiruna
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
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BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 11:37
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Moin!
Das hört sich ähnlich an wie bei meiner Mittleren bei ihrem Zwischenstop in der 1. Klasse. Auf einmal konnte sie gar nicht mehr, machte nichts mehr, fiel in der Schule vom Stuhl und war zuhause unerträglich.
Es war eine große Klasse, eine Lehrerin, die nicht gerade begeistert und begeisternd war und nur mit Durchschnitt klarkam, und Eltern, die ihr Misstrauen gegen "die Kleine" auf ihre Kinder übertrugen. Sie bekam keinerlei Extrafutter, außer denselben Aufgaben noch einmal. Ihr Nachmittagsprogramm wurde immer größer, bereitete ihr viel Freude, änderte aber nichts an der Situation.
Als sie dann zum Halbjahr in die 2.Kl. kam, bekamen wir ein völlig ausgewechseltes Kind: Ausgeglichen, motiviert, fröhlich.
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subu
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 2029
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BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 13:44
BeitragTitel:
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...bei uns war es ähnlich, wie bei sigurina - nur, dass es ab und zu ein Zwischenhoch gab, als z.B. die Kinder in eine Klasse kamen..das hielt immerhin etwa 5 Monate...dann wieder kueze Zeit nach dem "Sprung" in Mathe in der 2. Klasse...der Frust kam jedes Mal schnell wieder: Bauchweh, sich verkriechen, nix mehr machen, vergesslich werden, Kopfweh, Fieber, Unlust, Weinerlichkeit, Agression...immer wieder - erst, als sie dann aus der 3. Klasse in die 5. sprangen, atmeten sie für eine lange Zeit auf!

Das heißt jetzt nicht, dass es immer daran liegen muss - da ist jedes Kind anders - z.B: hatten wir das auch bei einer Mobbingsituation: die gleichen Symptome scheinbar, aber einen andere Ursache, als z.B: Unterforderung.

Jedenfalls würde ich ziemlich sicher tippen, dass zumindest IRGENDWAS nicht stimmt!

Wir haben die ganze Arztkiste abgeklappert, bis wir in einer Schmerzambulanz gelandet sind - die haben uns ziemlich geholfen - und auch die aufnehmende Schule damals!

Ich hoffe, ihr findet einen Weg, damit dein Kind nicht noch länger diese furchtbaren Situationen erleben muss!

LG

subu
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scout




Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1774
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BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 15:49
BeitragTitel:
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hi illusia,

als sofortmaßnahme könntest du etwas ausprobieren, das auf jeden fall nicht schadet, auch wenn das problem nicht getroffen sein sollte.

bei kindern, die man als extrem helle und potenziell leistungsstark erlebt, erwartet man als mutter vielleicht mehr als das "normale". dh sobald das kind "nur" das normale programm macht oder machen will, gehen die alarmglocken los. und diese erwartungshaltung spiegeln wir unbewusst manchmal unseren kindern. und da können wir ansetzen, indem wir sehr aufmerksam auch mit ihren kleineren fortschritten umgehen und viel positive verstärkung geben, auch wenn sie im moment eher unauffällig mitzulaufen versuchen.

der perfektionsmus, das nicht-verlieren-können, die geringe frustrationstoleranz bei drohendem spielverlust oder wenn irgendws nicht klappen will, das scheint bei deinem jungen auch von innen zu kommen, wie bei so vielen hb-chen. wir als mütter können ihnen vielleicht wieder den blick dafür öffnen, dass sie bereits ganz vieles sehr gut machen, auch wenn hier und da noch was schief geht. vielleicht bracuht er ein bisschen mehr lob, um auch die normal gemachten hausis mit befriedigung beiseite legen zu können und sich wieder etwas eigenem zuwenden zu können.

auch hb-chen müssen nicht immer vollkommen übertariflich arbeiten. der druck, unter dem er steht, äußert sich in dem einnässen, dem heulen beim fußball, der wut, von denen du berichtet hast. irgendwas stresst ihn gewaltig, vielleicht das durcheinander ind er schule, vielleicht die eigenen ansprüche, vielleicht deine unbewussten erwartungen. das ist noch unklar, aber vielleicht kommt ihr der sache noch auf die spur.

ich bin irgendwie noch nicht überzeugt davon, dass jedes problem eines schlauen kindes mit unterforderung zu erklären ist. vielleicht brauchen sie auch manchmal ein ehrliches lob für irgendeine kleinigkeit, die gut ist oder besser geworden ist. kleine schritte, kleine belohnungen, viel bestätigung auch für "normale" fortschritte.

das einnässen ist ein hilfeschrei. er macht das nicht absichtlich, um beachtung zu kriegen, sondern im moment kann er wohl nicht anders, ist vielleicht so abgelenkt/gestresst, dass er seinen körper nicht genug spürt, um rechtzeitig zu gehen. und es stresst ihn nur noch mehr, wenn auch noch dauernd die hose nass ist. ein teufelskreis.

ich wünsche euch eine glückliche hand bei der ursachenforschung

scout
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illusia



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Anmeldungsdatum: 07.12.2006
Beiträge: 99
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 21:01
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Hallo an alle, vielen lieben Dank für Eure Anregungen, die jetzt durch meinen Kopf rattern. Es tut mir einfach gut, mal von außen Input zu bekommen und so die eigenen Gedanken zu durchbrechen.
Zu Euren Fragen:
Die Extraaufgaben bekommt er anstelle der allgemeinen Aufgaben. Da er aber diese Aufgaben ablehnt, darf er dann, wenn alle den wöchtlichen Druckbuchstaben schreiben üben, seine Schreibbuchstaben üben- was er bis vor zwei Wochen auch tat. Jetzt sehe ich öfter im Hefter, dass er ganze Sätze oder "Geschichtchen" schreibt. Und das scheint ihm auch zu gefallen.
Ich glaube schon, dass ihm schwierigere Aufgaben Spaß machen würden. Zumindestens sagt er das, und in den Herbstferien wollte er ständig Knobelaufgaben von mir.
Die Mitarbeit in Deutsch war m.E. immer sehr spärlich, im Gegensatz zu Mathe. Dort hat er eine andere Lehrerin.

Zum Schuljahresanfang habe ich "Dates" mit anderen Jungen der Klasse arrangiert, um ihm den Start zu erleichtern. Mit einem Jungen trifft er sich ab und zu, aber da heute alle einen vollen Nachmittags-Terminkalender haben, ist es ein wenig schwierig. Außerdem hat er sich jetzt mit mehreren Mädchen angefreundet, mit denen er in der Pause spielt. Erstaunlicher Weise sind auch Kinder der höheren Klassen bei den Pausenspielen dabei. Ich bin überrascht, wen er alles so kennt oder wer ihn.

Sigiruna und Subu Schön, dass bei Euch ein Sprung (zumindest kurzzeitig) geholfen hat. Aber dagegen scheue ich mich aus verschiedenen Gründen.
Ich habe auch schon mal an Mobbing gedachtet, und erst heute beklagte er zum wiederholten Male, dass er das einzige Kind sei, dass noch nicht sechs ist: "Und was ist, wenn sie zu mir Baby sagen?" Auf Nachfragen stellte er das aber nur als eine nicht eingetretene Möglichkeit hin.

Ich glaube, scout hat ganz gut den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich erwische mich schon manchmal, dass ich einfach mehr erwarte- vor allem im Verhalten oder in alltäglichen Dingen. Vielleicht auch oft unbewußt, aber wenn er es spürt und auch noch seine eigenen Ansprüche hat...
In den letzten Tagen habe ich einfach mal versucht, alles ein wenig zurückzufahren, bin auf Provokationen nicht eingegangen (schwierig, schwierig) und mich nicht von der Laune hinabziehen zu lassen. Wir haben Plätzchen gebacken, haben auf dem Sofa gelegen und bei Kerzenschein vorgelesen, seine geliebten Bus-und Bahntouren gemacht...einfach mal ein bißchen die Seele gesteichelt. Auch mehr umarmt, was bei ihm nicht ganz so leicht ist (blockt es gern ab). Und mit dem Loben von kleinen Fortschritten bin ich heute mal gleich bewußter umgegangen winkie

Du hast Recht, scout, ich denke bei der Suche auch nicht nur an Unterforderung, sondern auch an Überforderung: Er ist sensibel, reagiert auf Reize sehr, dabei eine große Klasse mit 29 Kindern. Durch Umbaumaßnahmen der Schule läuft dort alles ein wenig anders, so dass die Klasse bei acht verschiedenen Lehrern Unterricht hat. Vielleicht ist er nach den fünf Stunden einfach nur so erledigt, aber eine Pause genehmigt er sich nicht...ich bin auf so einiges beim Grübeln durch Eure Anstösse gekommen.

Wir werden jetzt psyschologische Hilfe in Ansruch nehmen. Der Arzt der Klinik, in der wir seit einem Jahr wegen des Einnässens in Behandlung sind, bringt uns jetzt mit der dortigen Psychologin in Kontakt. Denn auch er sieht jetzt, dass es bei J. anscheindend nicht nur ein körperliches Problem ist.

Wenn Ihr mögt, berichte ich gern weiter. Vielen Dank für Eure Hilfe.

Viele Grüße von illusia
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sun
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 21:06
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Aber sicher mögen wir!

Gut, dass du weitere Hilfe suchst. Und dabei die Seele streicheln schadet bestimmt nicht... klingt aber auch nach einer unguten Situation mit so vielen Schülern und Lehrern?

Halt uns auf dem Laufenden!
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Siti



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 536
Wohnort: Südl. Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 14:55
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und ob wir mögern ;)

ich werdet das schon schaffen! Laßt euch nicht unterkriegen ;)
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Liebe Grüße von
Siti

"Dumm ist der, der Dummes tut." Mrs. Gump
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subu
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 2029
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 15:13
BeitragTitel:
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...auch ich hoffe auf weitere BErichte von dir.

Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich überzeugt davon bin, dass dein Kind in irgendeiner Form große Probleme hat. Herauszufinden, welche Probleme das sind, ist für Eltern oft schwierig und für Lehrer oft unmöglich!
Es ist gut, dass ihr zu einem Fachmann geht!

Nehmt euer Kind weiter ernst, zeigt ihm, dass ihr ihn so liebt, wie er ist und nehmt weiter den Druck heraus!

LG

subu
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illusia



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.12.2006
Beiträge: 99
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.12.2006, 20:24
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Hallo,

heute ein kleines Update von uns.

Wir streicheln hier zu Hause weiter die Seele, aber in der Schule sieht es ziemlich arg aus. Das körperliche Problem mit Einnässen und Co. hat sich verschärft. traurig Deshalb bin ich froh, dass die Ferien vor der Tür stehen.
In der Zwischenzeit habe ich mit der Psychologin der Kinderklinik gesprochen, wo wir wegen des Einnässens in Behandlung sind. Auf ihr Anraten habe ich heute eine Kinder-und Jugendtherapeutin kontaktiert. Wir haben für die erste Schulwoche nach den Ferien bei ihr einen ersten Termin. Ich bin froh, dass wir einen Anfang gefunden haben und danke Euch für Eure Worte.

Viele Grüße von illusia
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Frau Wolle
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 4906
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.12.2006, 21:01
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo Illusia,

dann drücke ich euch ganz feste die Daumen, dass ihr dort die Hilfe findet, die nötig ist, um euer Kind glücklich zu machen.

Lieben Gruß

Frau Wolle
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Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle
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