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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 15.01.2007, 18:11
Titel: Dicke Haut bei frühzeitiger Einschulung? |
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Ein freundliches Hi in die nette Runde!
Mein Sohn, ein Septemberkind, ist nun für Herbst für die Schule angemeldet. Ein definitives OK haben wir noch nicht, aber wir gehen mal davon aus, dass er im September, nur 2,5 Wochen vor seinem 6. Geburtstag mit der Schule beginnen wird.
Ich kann mir schon jetzt einiges anhören, was ich meinem Kind nur antäte. Jetzt kristalisiert sich der Perfektionismus immer mehr heraus - wie schlimm für das arme Kind, ein Jahr später hätte er es leichter....
Nun habe ich auch schon den Kontakt zu meiner besten Freundin minimiert. Ihre Tochter (auch ein sehr vifes Mädel) wird nicht früher eingeschult. Ich höre aber bei jedem Gespräch heraus, wie leid ihr mein Kind nicht täte, wie gut es ihres doch hat.....
Meine Schwester, meine Mutter, ich könnte die Liste beliebig fortsetzen.
Habt ihr das auch erlebt, dass ihr euch eine dicke Haut zulegen musstet? Habt ihr auch manchmal an der Entscheidung gezweifelt?
Wer hat euch bestätigt, konnte euch wieder aufbauen?
LG Bright |
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illusia
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.12.2006 Beiträge: 99 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 15.01.2007, 18:34
Titel: |
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Hallo Bright,
oh ja, wie gut ich dieses Gefühl kenne.
Als bekannt wurde, dass wir eine vorzeitge Einschulung von J. (01/01) überlegten, hörte ich ähnliche Sachen. Mein "liebster" Spruch: Wir würden dem Kind die Kindheit nehmen
Irgendwann habe ich halt gesagt, dass ich zweifeln würde (was ich auch tat), aber Kiga, Schule und Schulärztin sich klar dafür ausgesprochen haben.
Aufgebaut hat mich letztendlich immer wieder mein Mann. Er war einfach felsenfest davon überzeugt, dass es der richtige Weg ist.
Wenn heute etwas nicht so gut läuft, dann höre ich von der Lehrerin(und von anderen): "Er ist doch noch so klein". Mir fällt dazu nichts mehr ein.
Ich denk dann immer an einen Songtext (keine Ahnung, von wem): Laß sie einfach labbern, laß sie denken, was sie wollen...."
Viele Grüße von illusia |
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eva Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1137 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 15.01.2007, 18:43
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Hallo Bright,
bei meiner Tochter (Oktober) gab es wenig Diskussionen im Bekannten- und Verwandtenkreis, die Reaktion der zuständigen Sprengelschule war aber sehr negativ.
In der Familie war es nie eine Diskussion. Ich wurde selber im gleichen Alter eingeschult - hat meine Mutter damals einen harten Kampf gekostet. Ich habe auch im Bekanntenkreis einige, die vorzeitig eingeschult wurden. Bis auf eine haben es alle als positiv empfunden. Mein Mann (auch Oktober) wurde regulär eingeschult und hat das eher bedauert.
Die Betreuerinnen im Kindergarten sahen zuerst gar kein Problem. Als ich ihnen von den Bedenken der Schulpsychologin erzählt habe (mangelnde Konezntrationsfähigkeit), wurden sie dann aber auch unsicher, obwohl sie mir vorher öfter mal gesagt hatte, wie erstaunlich gut und lange sie sich konzentrieren kann...
Als Argument auf Fragen nach dem warum (zB von anderen Kindergarteneltern) habe ich gesagt, dass sie einfach insgesamt so weit ist (speziell soziale Reife) und - auch wenn es vielleicht nicht optimal ist - in ihrer ganzen Art eher zu den älteren als den jüngeren Kindern passt. Außerdem wollte ich den Abstand zur jüngeren Schwester (Juli-Kind) von fast 2 Jahren nicht auf ein Jahr "schrumpfen" lassen.
Mir fällt gerade ein, dass ich bei logios mal darüber geschrieben habe (als indri).
Inzwischen hat meine Tochter neue Lehrerinnen, die sie ähnlich sehen wie ich und keine Probleme mit dem Alter erkennen können. Eine Freundin ist in die Pubertät gekommen - meine Tochter und ihre andere Freundin nehmen es gelassen, und sehen über ihre Ausraster großzügig hinweg .
eva |
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ljjessie Gast
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Verfasst am: 15.01.2007, 18:47
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Hallo,
ja dieses Gefühl kennen wir nur zu gut!
Wir haben unsere Tochter (06/01) dieses Jahr vorzeitig eingeschult!
Ich hörte immer wieder von jeder Seite solche Anschuldigungen wie du sie beschrieben hast! Am allerschlimmsten wurde ich von einer Mutter deren Kind mit in der KIGa Gruppe war, mit Rabenmutter beschimpft!
Sicher kamen mir immer wieder Zweifel und auch aus der Familie nahm die mir keiner (anfangs zumindest)
Jetzt ist sie in der Schule und fühlt sich dort wohl, die einzige wirkliche Bestätigung kann mir nur mein "wieder glückliches" Kind geben das sich jeden Tag auf die Schule freut!
Meine Verwandschaft steht mittlerweile vollkommen hinter meiner Entscheidung! Und glaub mir damals war es wirklich nicht leicht für mich sich ganz allein dadurch zu kämpfen!
Sicher vor blöden Kommentaren sind wir auch jetzt nicht geschützt, sollte in der Schule irgendwann mal was schlimmeres kommen, heißt es sicher es liegt am Alter! Das hat mir sogar die Schupsy vor der Einschulung ans Herz gelegt und meinte ich solle mir jetzt schon mal einen dicken Panzer wachsen lassen.
Der gerade schon in Arbeit ist und von Stunde zu Stunde größer wird
Laß dich nicht beirren und geht euren weg!
Ihr schafft das auch
lg susi |
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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 15.01.2007, 19:00
Titel: |
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Hallo!
Danke für eure aufmunternden Worte! Ich verstehe ja, dass sich manche Leute Gedanken machen, wenn es um ein ganz junges Kind geht. Aber meine Güte, er ist 2,5 Wochen nach dem Stichtag geborgen und nicht ein Jahr! Ich versteh die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht. Wäre er 3 lächerliche Wochen älter, würde es gar keine Diskussionen geben!
Ich selbst bin von Ende August, war also diese 3 Wochen älter als mein Sohn sein wird und bin außer in pubertären Phasen durch die Schule spaziert. Ok, kurz vor der Matura hab ich schon mehr gelernt, aber da haben wir ja noch Lichtjahre Zeit!
So, und anstatt an meinen Zeugnissen zu dichten sitz ich hier und plaudere lieber mit euch - wieder mal typisch.
LG Bright |
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eva Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1137 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 15.01.2007, 19:16
Titel: |
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Hallo,
| Zitat: |
| Aber meine Güte, er ist 2,5 Wochen nach dem Stichtag geborgen und nicht ein Jahr! Ich versteh die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht. |
Offenbar gibt es Direktorinnen, die am liebsten alle Buben, die nach dem April/Mai geboren sind in die Vorschule schicken würden. Bei Mädchen ist Juni/Juli gerade noch o.k. ...
Ich versteh's auch nicht udn das Argument mit der Pubertät kann ja nur ein Scherz sein - bei ca. 5 Jahren "normaler Spannweite".
Ich denke nach wie vor, von Seiten der Direktorinnen ist es die Angst, für Probleme verantwortlich gemacht zu werden. Solange man sich genau an die Vorschriften bzw. die Kriterien für Schulpflicht hält, kann einem niemand etwas vorwerfen.
eva |
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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 15.01.2007, 19:26
Titel: |
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Von der Schule haben wir noch gar kein Statement erhalten. Letztes Jahr wurden aber September - Kinder von vornherein abegelehnt, ohne sie auch nur einmal anzusehen!
Das ist dieses Jahr zum Glück anders.
Eine gute Bekannte, deren Sohn dann mit meinem Sohn in die Klasse geht, arbeitet an dieser Schule. Ich habe mal vorsichtig angefragt, ob sie etwas gehört hat. Aber angeblich werden sie alle 3 Kann - Kinder bis zu meinem Sohn (er ist von den 3 Kann - Kindern der jüngste) nehmen.
Na, mal schaun.
@eva: Habe dir eine pm geschrieben!
..... und bei meinen Zeugnissen geht auch nix weiter  |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 15.01.2007, 19:28
Titel: |
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Huhu Bright,
für viele ist Schule halt in Gedanken gleichbedeutend mit Stress, Anstrengung, Streit, schlechten Gefühlen, aushalten müssen... und Kindergarten mit glücklicher Kindheit.
Dass nicht jedes Kind gleich ist, vergessen sie gerne (und auch wir - ich verliere auch mal gerne aus den Augen, dass vielen 6jährigen Schule tatsächlich auch noch kognitiv schwer fällt).
Ich bin immer zurückhaltend, aber ehrlich mit dem Thema umgegangen. Habe meinen Freunden / Verwandten erzählt, dass meine Große im Kindergarten nichts mehr macht als ein Bild nach dem nächsten malen... dass sie von sich aus mit 5 in die Schule wollte... dass die Erzieherinnen auch sagen, dass sie nicht wüssten, was sie noch ein Jahr lang an ihr fördern sollten... und dann später, dass die Schule sie auch eindeutig als Schulkind eingestuft hat.
Ich habe auch immer versucht, herauszustellen, dass mein Kind deswegen kein besserer oder schlechterer Mensch ist. Dass es eben Kinder gibt, die mit 5 besser in die Schule einsteigen, und andere, die besser mit 7 einsteigen. Genauso wie die Kinder auch zu unterschiedlichen Zeiten ihre Schwimmabzeichen machen, Radfahren lernen, Finger an Männchen malen, Puzzle legen, Melodien singen...
Klar habe ich auch manchmal an meiner Entscheidung gezweifelt. Nicht wegen des Kognitiven, sondern wegen des nicht so einfachen Charakters meiner Großen.
Aber hey, wenn der Charkter sich in 5 Jahren nicht geändert hat, wieso sollte er das gerade im Jahr vor der Einschulung tun?
Die Schuluntersuchungs-Ärztin z.B. fand, meine Tochter sollte erst noch im Selbstbewusstsein gestärkt werden, bevor sie in die Schule kommt. Ich habe ihr gesagt, dass wir da seit Jahren dran arbeiten, und wie das denn in dem Jahr passieren solle? Sie hatte den tollen Vorschlag, einen Kurs zu besuchen - als ob uns das neu wäre und wir es nicht längst getan hätten...
Ich war immer offen für alle Bedenken von anderen, aber dann mussten sie sie schon begründen, und eigentlich hatte ich immer Gegenargumente.
Was mich am meisten aufgebaut hat, war, dass mir die Klassenlehrerin auf dem ersten Elternstammtisch der ersten Klasse sagte: "Das war die richtige Entscheidung, sie jetzt einzuschulen, die ist bei uns genau richtig."
Zum Perfektionismus muss ich auch noch was loswerden. Der Perfektionismus ist ein Charakterzug, der sich leider nicht durch frühe oder späte Einschulung ändert...
Ich habe zwei Mädchen mit sehr ähnlichem Charakter (beide eher verschlossen und perfektionistisch) die Kindergarten- und Grundschulzeit über gekannt. Die eine wurde mit fast 7 eingeschult (Septemberkind), die andere mit knapp 5 1/2.
Am Perfektionismus hat beides nichts geändert. Aber die, die mit knapp 7 eingeschult wurde, hatte es gefühlsmäßig deutlich schwerer - sie hat sich nämlich noch viel weniger gestattet, Fehler zu machen, weil das, was in der Schule drankam, ja alles nur Pipikram war, den sie schon lange konnte. Was für eine Schmach, da noch was falsch zu machen!
Am Perfektionismus muss man vorsichtig arbeiten, klar - aber nicht durch verordnete Langeweile . _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 15.01.2007, 19:50
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Hallo sun!
Ja, ich denke auch, dass sich Perfektionismus nicht auswächst, das hab ich bei mir selber bis heute nicht geschafft Und es wird von daher egal sein, ob ich ihn ein Jahr früher oder später in die Schule schicke.
Es gibt halt viele, die sehen bei so einer Entscheidung nur das Geburtsdatum und weniger das Kind dahinter. Das finde ich so schade. Aber das geht auch im umgekehrten Sinn: Das Kind ist ja eh schon ein Jahr älter als die anderen, das müsste das doch locker können. Geht aber nicht immer so.....
LG Bright |
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Emmajotta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.06.2006 Beiträge: 396 Wohnort: An der Nordseeküste
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Verfasst am: 15.01.2007, 21:25
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Hallo Bright,
ich muss gestehen, dass ich auch vor langer Zeit (bevor meine Große sogar für mich *auffällig* wurde) mal über ein Kind (Dezember-Kind) ähnliches gesagt habe wie: *Kindheit geht verloren ... ist doch noch so klein ...* ohne das Kind auch nur annähernd zu kennen. Heute denke ich: Schande damals über mein Haupt.
| Zitat: |
| Aber meine Güte, er ist 2,5 Wochen nach dem Stichtag geborgen und nicht ein Jahr! Ich versteh die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht. Wäre er 3 lächerliche Wochen älter, würde es gar keine Diskussionen geben! |
Meine Große ist 2 Tage vor dem Stichtag geboren und wir haben auch da immer wieder zu hören bekommen: Oh, das arme Kind musste schon in die Schule.
Diese Leute kannten sie gar nicht und wussten auch nicht, dass sogar angedacht war, sie bereits 1 Jahr früher einzuschulen.
Kognitiv wäre das kein Problem gewesen, aber ihr fehlte tatsächlich die soziale Reife ( das war unsere höchstpersönliche Meinung und wir haben es auch bisher nicht bereut ). Ok, soziale Reife ist jetzt ein sehr pauschaler Begriff, aber es war nicht nur eine Charakterfrage, sondern sie hat im Jahr vor der Einschulung noch viel Zwischenmenschliches gelernt, z.B. so etwas *einfaches* wie auf Fragen von anderen auch zu antworten.
Lange Rede - kurzer Sinn: Es kommt immer auf das Kind an. Und JA, du musst dir eine dicke Haut zulegen - also, weg mit der Hornhautsalbe!
Ein paar abendliche Knuddler für dich
Emmajotta _________________ Ich bin nicht perfekt, aber das stört vielleicht nur die anderen.
Emmajotta |
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Idefix
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.09.2005 Beiträge: 473 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 16.01.2007, 09:53
Titel: |
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Hallo Bright!
Mein Mini wurde zwar nicht früh eingeschult, aber seit seinem Springversuch muss ich mir auch einiges anhören.
Es gibt sogar Eltern von Klassenkollegen, die überhaupt nicht mehr mit mir sprechen.
Ich gehöre ja nun zu den Überergeizigen Müttern. Ein Vater hat mir bei einem Elternabend an den Kopf geworfen, dass ich ja nur eine Extrabehandlung für meinen Mini will.
Es gibt auch eine Begleitlehrerin, die ihm eine Extrabehandlung angedeihen lässt und zwar in der Form, dass sie seine Arbeiten extra streng bewertet. Wahrscheinlich soll er erst einmal an seinen Schwächen arbeiten.
Auch bei uns líeße sich die Liste unendlich fortsetzen.
Alles Gute für dich und deinen Kleinen! Lass dich drücken!
Idefix _________________ Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Idefix |
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Tar-Miriel Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5260 Wohnort: Südhessen
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Verfasst am: 16.01.2007, 11:42
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Hallo Bright,
das ist schwer und absolut vom Umfeld abhängig. Wenn es in der Umgebung die Regel ist, die Kinder möglichst lange im Kindergarten zu halten und möglichst spät einzuschulen, bist Du mit einem September-Kannkind natürlich Exot. War hier auch jahrelang so. Erst so langsam wird das vorher starre Einschulungsalter aufgeweicht und auch vorzeitige Einschulungen von Kindern mit über einem halben Jahr "Abstand" vom Stichtag werden vereinzelt zugelassen, ist aber Schulleiterentscheidung.
Auch den Kindergarten erlebe ich in zunehmendem Maße offener und meine Beobachtungen der letzten Jahre zeigen, dass deren Einschätzung nicht daneben ist. Leider erleben sie natürlich auch die Kehrseite, nämlich Kinder, die eigentlich noch nichts in der Schule verloren haben, werden angemeldet und durchgeboxt. Ist schon schwierig, denn genau da wären die "Argumente" wirklich angebracht. Ich erlebe das gerade im näheren Umfeld.
Da hilft wirklich nur: Augen zu und durch und das Umfeld ignorieren, wenn das Kind so weit ist und einfach Schule braucht. Die Unterschiede zwischen Gleichaltrigen können wirklich gewaltig sein und alle Kannkinder eines Monats über einen Kamm zu scheren kann gewaltig in die Hose gehen.
Ich wünsche Dir gute Nerven, dass Du die schlimmsten Spitzen ausblenden kann. Die Unsicherheit wird bleiben bis er endlich zeigen kann, was er drauf hat und wird immer wieder hochkommen, wenn es mal nicht so rund läuft.
Liebe Grüße
Tar-Miriel _________________ "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel |
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Siti

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.10.2005 Beiträge: 536 Wohnort: Südl. Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 16.01.2007, 11:43
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huhu
ich sage bei solchen "netten" gelegenheiten immer: "mein kind DARF lernen und MUSS nicht noch damit warten"
Unser sohn wurde vorzeitig eingeschult (geb. Februar 01) und hatte im Kiga gar keine unterstützung, in der familie war es ok, weil sie ja alle gesehen hatten, was los ist
da er ca. ein jahr vor der einschulung getestet wurde, hatten wir aber ein "papier" in der hand, das uns unterstützte, der arzt meinte sogar, das es mehr schaden würde nicht einzuschulen als alles andere...
dann die schule: eine offenbarung! wir mußten uns weder rechtfertigen noch in irgendeiner form irgendwas duchlaufen. die direktorin hat ihn begutachtet, sich mit ihm unterhalten, den einschulungstest vorzeitig abgebrochen (weil sie ihn nicht länger lanweilen wollte) und einfach grünes licht gegeben. seine lehrerin hat uns im übrigen bestätigt, das es die absolut richtige entscheidung war.
und betrachte es doch mal so: bei einigen kinder ist es besser sie vorzeitig einzuschulen, als sie später springen zu lassen
viel glück und einfach ignorieren - niemand kennt euer kind so gut wie ihr!
P.S. Jetzt im nachhinein haben mich ehem. kigamütter angesprochen und wollten etliches wissen etc. vor einem jahr wurde ich noch zum teil geschnitten  _________________ Liebe Grüße von
Siti
"Dumm ist der, der Dummes tut." Mrs. Gump |
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Jonna
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.01.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: 16.01.2007, 14:28
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Hallo,
ich weiß nicht, ob bei uns hinter unserm Rücken derartige "Sorgen" um das Wohl unseres Sohnes zur Sprache gekommen sind. Ich kann mich nur an das entgeisterte Gesicht einer anderen Mutter erinnern, deren Sohn genau ein Jahr älter ist als unser Sohn (als Novemberkind im letzten Sommer eingeschult). Die Direktorin unserer Schule ist sehr offen für eine vorzeitige Einschulung. Im Jahrgang unseres Sohnes gibt es insegamt 5 Kann-Kinder.
Auch im Bekannten- und Freundeskreis habe ich bislang keine negativen Äußerungen gehört. Letzte Woche fragte mich eine befreundete Grundschullehrerin, ob ich eigentlich über einen Sprung nachdenken würde. Da musste ich eher abwiegeln..
Grüße
Jonna |
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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 16.01.2007, 19:30
Titel: |
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Hallo ihr Lieben!
Danke für die aufmunternden Worte!
Ich hatte heute wieder ein Gespräch mit der Kindergartenleiterin. Sie meinte wieder, kognitiv sehe sie keine Schwierigkeiten, sprachlich schon gar nicht.
Aber die Art wie er spielt. Na was denn nun? Letzte Woche hat sie seine Art zu spielen so gelobt: Man merkt, dass kein Fernseher im Haus ist, er hat eine tolle Fantasie.... Häh? Es war leider nicht die Zeit zu klären, wie sie das gemeint hat, ich werde es aber sicher nochmal ansprechen.
Außerdem habe ich sie heute gefragt, ob von Seiten der Schule schon irgend eine Anfrage gekommen sei. Sie meinte nein, die würden ihn auf jeden Fall nehmen, kein Problem. Nur gesehen hat ihn dort auch noch keiner..... Merkwürdig.
In der Klasse meines Sohnes sind meines Wissens dann insgesamt 4 Kann - Kinder. Ich hoffe nur, dass sie dann nicht auf die losgehen, weil sie ja die jüngsten sind und "aussortiert" werden könnten. Aber laut Kiga-Leitung gibt es weit schwächere Kinder.
Also dann, Haut wachse.....
In den nächsten Wochen werden die Vorschulkinder mal die Schule besuchen. Das wird sicher ein tolles Erlebnis für die Kinder!
Ich werde sicher weiter berichten!
Liebe Grüße an alle Unterstützerinnen!
Bright |
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