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Bitte um Beratung: Welche Grundschule? (Achtung: lang!)


 
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NinaHH
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 1033
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 26.01.2007, 23:23
BeitragTitel: Bitte um Beratung: Welche Grundschule? (Achtung: lang!)
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Hallo,

vielen Dank erst einmal für die vielen lieben Begrüßungen. Ich fühle mich jetzt schon wohl hier im Forum! winkie

Wie ich euch schon vorgewarnt habe, würde ich gern meine Überlegungen zur Einschulung mit Euch teilen. Mein Hauptproblem: Bis zum 9. Februar muss ich mein Töchterchen angemeldet haben und seit etwa einer Woche weiß ich erst von der Hb.
Nun bietet Hamburg natürlich eine Menge Möglichkeiten, aber – wie siti schon schrieb – natürlich bin ich zu spät dran: die Brecht-Schule, die zu 50% HBchens aufnimmt ist schon durch mit den Anmeldungen (die freundliche Sekretärin gab mir schon einmal den Tipp, rechtzeitig 2010 an die Anmeldung fürs Gymnasium zu denken...).

Eine (halb)private Schule, bei der ich das Töchterchen angemeldet habe, hat uns heute die Absage geschickt, wobei wir sie dort noch auf die Warteliste setzen könnte. Ich werde da nochmal die Schulleitung ansprechen, welche Erfahrungen sie mit HBchen gemacht haben und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, noch „aufzurücken“.
Diese Schule macht jahrgangsübergreifenden, offenen, Ganztags-Unterricht (Klasse 1-3, 4-6 usw.), hat jeweils 20 Kinder - davon 4 I-Kinder - in einer Lerngruppe und 2 Lehrkräfte plus ein/e Erzieher/in, von denen immer 2 anwesend sind. Die Stufe 1 kann in zwei, drei oder vier Jahre durchlaufen werden, je nachdem, wie lange das Kind braucht. Ein Vorteil für meine Lütte wäre sicherlich, dass sie in jedem Fach da abgeholt wird, wo sie steht und in den älteren Kindern der Klasse dann vielleicht auch Vorbilder und Kontakte fände. Auch ganz toll finde ich, dass sie quasi „springen“ könnte, ohne wirklich aus dem Umfeld rauszufallen.

Ein Grund, der für meine Kinder allerdings immer gegen Springen und früher-Einschulen sprach, ist der, dass sowohl in meiner Familie als auch in der meines Mannes die körperliche Spät-Entwicklung die Regel ist, und ich weiß, wie blöde es ist, wenn alle anderen in der Klasse körperlich wesentlich weiter sind (sicherlich noch nicht in der Grundschule, aber dann irgendwann schon!). Das wäre an dieser Schule vielleicht nicht ganz so gravierend, weil – bis auf in Klasse 10 – sowieso immer mehrere Jahrgänge zusammen sind und die Kinder in Integrationsklassen hoffentlich auch gelernt haben, dass eben jedes Kind einzigartig ist.

Gegen diese Schule spricht (außer, dass wir eine Absage bekommen haben Wink), dass das Konzept des jahrgangsübergreifenden Lernens wohl z.T. gegen den Willen der Lehrer durchgesetzt wurde und auch erst seit diesem Jahr in dieser Form besteht und ich nicht weiß, wie erprobt das Ganze ist. Schade wäre auch, dass mein Töchterchen, das großen Willen zur Unabhängigkeit zeigt, an diese Schule mit dem Auto gebracht werden müsste und sie erst einmal nicht alleine hinfahren kann.

Neben dieser Schule, die ja auch nur noch eine vage Möglichkeit ist, haben wir die Wahl zwischen zwei Grundschulen im Stadtteil, die beide etwa gleich entfernt sind und die beide nur Halbtagsschulen sind (bei beiden wäre aber ein meiner Tochter bekannter KiGa in der Nähe, wo sie Mittagstisch bekäme an den Tagen, an denen ich arbeite).

Schule A hat kein besonderes Konzept hinsichtlich Integration oder HB, aber für die kommenden ersten Klassen voraussichtlich sehr nette und engagierte Lehrerinnen (mein Neffe verlässt gerade die Klasse 4). Ein Riesenvorteil dieser Schule wäre, dass Mira mit einem anderen Mädchen, das direkt schräg gegenüber von uns wohnt, und mit dem sie sich gut versteht (auch wenn sie sich noch nicht so oft gesehen haben und sie nicht danach drängt, sich mit ihr zu verabreden – wenn sie sich sehen, halten sie sich aber sofort an der Hand), den Schulweg gemeinsam gehen könnte und dadurch auch sehr schnell selbstständig wäre.

Schule B hat in jedem Jahrgang eine I-Klasse mit nur 20 Kindern, davon 4 I-Kindern und meistens 2 Lehrkräften in der Klasse (die Praxis zeigt aber, dass doch manchmal einer allein dort ist, der dann zu einem großen Teil mit dem I-Kindern zu tun hat). Daneben gibt es aber noch 2 reguläre Klassen mit dann wieder auch mehr Kindern (wie Schule A). Schule B ist seit 2005 in einer dreijährigen Entwicklungsphase dabei, einen Schwerpunkt in Richtung HB-Förderung (über Binnendifferenzierung) auszubilden: Drei Lehrkräfte sind in "HB-Schulung" und es gibt Versuche, in Deutsch und Mathe jahrgangsübergreifend zu unterrichten, was dann auch einen Sprung in die nächsthöhere Klasse vorbereiten könnte.
Das klingt alles sehr gut, ich habe aber auch gehört, dass an dieser Schule ein Junge war, bei dem dann in der 5. Klasse festgestellt wurde, dass er hb ist und der sich die ganze Zeit eher schlecht als recht durch die Schule geschleppt hat. Es hängt also natürlich auch dort am Engagement und Können der Lehrkräfte und ich bin skeptisch, wie viel dieses tollen Programms dort tatsächlich gelebt wird.

Nächste Woche gibt es dort einen Info-Abend und ich werde dann wohl auch noch einen Termin beim Schulleiter einholen, um ihn nach den bisherigen Erfahrungen zu fragen. An diese Schule würde der Freund von meiner Tochter gehen (der nach meiner Einschätzung auch überdurchschnittlich begabt ist, nur nicht so viel Interesse an Schulstoff gezeigt hat), der dort allerdings auch seine Fußballkumpels hat. Sie fände es aber ganz toll, mit diesem Freund in einer Klasse zu sein (ich hoffe, das würde dann auch klappen!!).


Ja, das sind also unsere Auswahlmöglichkeiten. Die Möglichkeit, sie jetzt noch im laufenden Schuljahr in eine bestehende 1. Klasse zu geben, habe ich bisher nur kurz angedacht und denke, dass das vermutlich – vor allem sozial - eher ungünstig ist.

Mittlerweile fange ich schon an zu zweifeln, ob meine Abneigung gegen die vorzeitige Einschulung doch grundlegend falsch war - Töchterchen wäre wahnsinnig gern schon letzten Sommer zur Schule gegangen. Sie freut sich jetzt riesig ("Ich kann es gar nicht mehr aushalten, die Schule MUSS jetzt schon anfangen!!!") und ich habe Angst, dass sie enttäuscht ist, wenn sie merkt, dass sie vieles schon kann.
(Vorhin haben wir unsere Tochter gefragt, wie sie denn die Schularbeiten findet, die die Hortkinder im Kindergarten so machen, ob sie das auch könne. „Na klar“ sagt sie. „Nur das was xy macht [3. Klasse] ist meistens schwer“.)

Über die Schule hinaus werde ich auf jeden Fall überlegen, meiner Tochter noch Nachmittagskurs wie „Philosophieren mit Kindern“ o.ä. anzubieten; da ist eine Großstadt wie Hamburg natürlich wirklich klasse. (Ich beginne auch langsam mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass ich wohl auch die nächsten Jahre gut im Dienst meiner Kinder stehen werde und einen deutlichen Ausbau meiner Teilzeitberufstätigkeit zurückstellen muss...)


Puh, ich sehe, das ist wieder ein sehr langer Beitrag geworden. Ich merke, mir hat schon das Schreiben geholfen etwas klarer zu werden. Nun wäre ich natürlich sehr dankbar, wenn ich ein bisschen von euren Erfahrungen mit „normalen“ und „besonderen“ Schulen und mit Springen oder Nicht-Springen etc. profitieren könnte.

Für jetzt erst einmal danke an alle, die so lange durchgehalten haben und bis hierher mitgelesen haben...

Liebe Grüße von Nina
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arabis



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Anmeldungsdatum: 22.11.2006
Beiträge: 139
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 12:13
BeitragTitel:
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Hallo Nina,

ich würde - aus heutiger Sicht - die Tochter jetzt noch einschulen....

Ich weiß nicht, wo Du in HH wohnst ( bin in Hannover lebende Hamburgerin ) , würde aber den Tipp der Brechtschule ernstnehmen und zum Gym anmelden. Zurücktreten kannste immer. Die Brechtschule hat für uns leider ein Jahr zu spät mit der GS angefangen, sonst hätte ich meinen dort auch angemeldet!

Mein Sohn ging in HH in die Chemnitzstraße in Altona. eine tolle Schule !!!!

Ansonsten steht und fällt alles mit den Lehrern.

lg Arabis
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Undercover
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 1711
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 12:23
BeitragTitel:
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Liebe Nina,

klar, dass Du, wenn Du jetzt gerade frisch von der HB Deiner Tochter erfahren hast und dann noch die Einschulung ansteht, Dich sehr mit dem Thema beschäftigst. Ich würde aber vorsichtig damit sein, Dein Kind überall gleich als "ist hb, braucht besondere Förderung" vorzustellen (Venus hat hier irgendwo einen Thread zu dem Thema").

HB ist ja nun nur ein Persönlichkeitsmerkmal neben vielen, vielen anderen und muss überdies nicht unbedingt zu Hochleistung oder zur Bereitschaft zu Hochleistung führen.

arabis hat folgendes geschrieben:

Ansonsten steht und fällt alles mit den Lehrern.


So sehe ich das auch. HB-Förderung im Konzept muss nicht heissen, dass es da Richtige für Deine Tochter ist. Ich würde also im Zweifelsfall der Schule den Vorzug geben, bei der man weiss, dass kompetente und mitdenkende Lehrer Klassenleiter/in werden.

Undercover
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sue
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 2134
Wohnort: wo der frische Wind weht...

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 15:10
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Hallo NinaHH,

"entscheidend ist, wer vorne steht"

diesen Satz würde ich immer wieder unterschreiben.

Ich wohne auch in HH, interessiere mich sehr für die Schulen der Umgebung und bekomme einiges mit: Das Konzept ist zweitrangig wage ich zu behaupten, ähnlich wie undercover.

Mein Kleiner geht in eine 4.Klasse -I-Klasse - und macht sich einen lauen Lenz, weil die Lehrerin mehr an der "Grundbildung für alle" interessiert ist. Dabei haben sie eine GS-Lehrerin, eine Erzieherin, eine Referendarin und eine Praktikantin IMMER in der Klasse und zusätzlich noch 8 Sonderpädagogik-Stunden. Bei insgesamt 20 Kinder, davon ein I-Kind sehr verhaltensauffällig, die anderen drei unauffällig. Ist doch eigentlich ein perfekter Betreuungsschlüssel?!

Mein Großer, jetzt in der 5. Gymnasium; war in derselben Schule in einer einer Regelklasse mit 31 Kindern aus 5 Nationen. Hatte aber so einen kernigen, mitreißenden und fordernden Klassenlehrer, dass er bestens vorbereitet zum Gym kam. (Alle 7 Mitschüler seiner ehemaligen GS-Klasse schreiben prima Noten!)
Kann ich nun unsere Schule empfehlen?

Kommt drauf an...
Gerade Hamburg, aufgeschreckt durch den Erfolg der Brecht-Schulen, hat ja jetzt sozusagen die Hochbegabung entdeckt und jeder schmückt sich da mit irgendwelchen Etiketten. "Schmetterlingsschule", etc.

Ich geb nicht viel drauf.

Wenn Du mich fragst: Schule A klingt sehr nett. Auch unsere begabtesten Kindern genießen einen kurzen Schulweg mit viel Vertrautem um sich herum. Und nett und engagiert klingt es doch auch. Finde ich als Grund-Schule entscheidend.

winkie sue
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NinaHH
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 1033
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 19:36
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Hallo nochmal und danke für Eure Antworten!

Vielen Dank auch für das „Ruhig, Brauner!“ Wink. Ich denke auch, dass ich auf keinen Fall zu den Schulleitern gehe und sage „was können Sie meiner Tochter bieten?“ sondern eher vorsichtig abfrage, welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben. Ich habe auch zwei Lehrer aus der Verwandtschaft gefragt, von denen ich die Tipps bekommen a) auf jeden Fall und b) auf keinen Fall dem jeweiligen Grundschullehrer von dem Test zu erzählen - da werde ich nochmal in mich gehen.

Ich glaube, zum Jetzt-noch-Einschulen fehlt mir der Mut (und es würde vermutlich auch aus bürokratischen Gründen gar nicht gehen, sind ja nur noch ein paar Tage zum Halbjahr).
Den Tipp mit der Anmeldung an die Brecht-Schule nehme ich schon ernst – es war halt nur so ungewohnt jetzt schon an 2010 zu denken. Die Sekretärin meinte aber auch nicht, dass ich jetzt schon anmelden soll, sondern eben ein Jahr vor Beginn der 5. Klasse, und nun auch erst einmal die Entwicklung in der Grundschulzeit abwarten muss.

@sue: Das ist ja wirklich ein (Un-)Ding, dass bei diesem Betreuungsschlüssel in der I-Klasse die Lehrkräfte eine besondere Förderung nicht hinkriegen. Traurig. Das nimmt mir auch noch mal ein paar Illusionen!

Nun, in der nächsten Woche werde ich hoffentlich dem richtigen Entschluss etwas näher kommen – aber am Ende liegt es wohl doch wirklich zu 99% an der Lehrkraft und der „Chemie“ mit dem Kind.

Ich werde Euch berichten, wie wir uns entschieden haben!

Liebe Grüße von Nina
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Siti



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BeitragVerfasst am: 29.01.2007, 07:49
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hm... mach termine mit den rektorinnen und schau dann weiter.
wie gesagt ist der lehrer immens wichtig - den kannst du dir leider nicht aussuchen ;)
dann kommt es sicher auch auf die vorgaben der schule an. so wie ich es mitbekommen habe, hatte unsere schule bis vor ca. 5 jahren einen fiesen ruf - dann wechselte die Rektorin (das super engagierte exemplar) mittlerweile versuchen eltern ihre kinder dort einzuschulen, die 20km entfernt leben...

dann noch eines: die hb förderung mag im vorfeld wichtig erscheinen. ist sie zum teil auch. aber stelle dir mal vor dein kind zieht problemlos im stoff mit und es reicht ihr einfach (weil sie genug anderweitig bekommt) - dann ist auch eine regelschule ok. ist dein kind allerdings so gelagert, das sie bei zu wenig futter verhaltensstörungen zeigt, dann MUSS hb gefördert werden ;)

das ist wirklich nicht leicht... schau dir einfach mal die schulen an und das was die rektorinnen sagen ;)

P.S: auch bei einer rechtzeitigen anmeldung wäre dir die brecht schule nicht sicher gewesen - 300 anmeldungen dieses jahr - es ging nur noch über´s losverfahren Sad
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Liebe Grüße von
Siti

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Brigitte
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Beiträge: 974
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 29.01.2007, 10:14
BeitragTitel:
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Hallo Nina ..

schließe mich da den Vorschreiberinnen an .. am wichtigesten ist es, dass die Chemie zwischen Lehrer und Schüler stimmt. An unserer GS, die ja hier als "die" Schule für Hbs und für "positive Einstellung zum Klassensprung" gilt hat es deshalb mit unserem Großen trotzdem nicht geklappt. Andere Hb-Kinder, die extra dorthin gewechselt sind - unter Angabe von fiktiven Nachmittagsbetreuungspersonen und so (diese mistige Sprengelregelung ist doch sowas von blöde) - waren dort super glücklich und hatten wesentlich weniger Probleme als vorher. Es kann also durchaus sein, dass Mira sich an Schule "A" durchaus wohlfühlt. Das werdet ihr aber erst wissen, wenn es soweit ist. Die Überlegungen "hätten wir nicht ...." haben wir ja nach den ganzen Schwierigkeiten mit unserem (der auch wg. einer vor-vor-zeitigen Einschulung bei der schulpsychologischen Untersuchung war und dort "mangels Sozialkompetenz" eine ablehnende Beurteilung bekam) auch angestellt - nur helfen diese Überlegungen dann auch nicht viel weiter Sad
Wobei - wenn Mira mit dem 1.-Klass-Stoff der Hortkinder jetzt schon gut begreift .. vielleicht doch mal mit einer Schule wegen nachträglicher Einschulung reden ?? Unser Kleiner z.B. könnte sicher den Stoff, den die diesjährigen Erstklässer bis jetzt gehabt haben ohne Probleme bewältigen.
Was meint ihr, wie Mira zu einer jetzt-noch-Einschulung stehen würde?
Ist wirklich nicht einfach - und kommt sicher auch viel darauf an, wieviel Unterstützung ihr da von Seiten der Schule und auch Kiga/Hort hättet.
Das Argument "hat ein 1/2 Jahr verpasst" ist m.E. nicht so gravierend .. beim Sprung verpassen die Kinder ja in der Regel ein ganzes Jahr ;) ..
Könnt ihr euch bei dieser Brecht-Schule evtl. mal erkundigen, ob da eine Einschulung jetzt möglich wäre ?? Evtl. gibt es ja dort auch Kinder, die jetzt zum Halbjahr - oder eben nach Weihnachten zurückgestellt wurden (bei uns sind das pro Schule so 6-8 Kinder pro Einschulungsjahr, die dann nochmal in den Kiga zurückgehen).

Tja - ich würde dir gerne "die Patentlösung" geben - aber - wie bei den meisten hier - ist gerade das eben nicht möglich Sad

Wenn du mit den Schulleitern der in Frage kommenden Schulen redest, würde ich auch nicht gleich die Hb erwähnen (oder das Resultat/den Wert), sondern vorsichtig abklopfen .. von "ist schon recht weit" reden und auch davon, dass Mira nicht leicht Kontakte knüpft und du um Rat bittest bzw. dich über "fachkundige" Hilfe freuen würdest.

LG - Brigitte
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NinaHH
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 1033
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07.02.2007, 16:49
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So, ich habe heute mein Töchterchen bei Schule A angemeldet .

Ich hatte ein sehr nettes Gespräch mit dem Schulleiter, der mir zwar nochmal bestätigte, dass es keine besonderen Konzepte und auch noch nicht sooooo viel Erfahrungen mit "solchen" Kindern gäbe (es aber mehr werden), dass er aber von all seinen Lehrkräften erwarten würde, dass sie innerhalb des Unterrichts auch "nach oben" differenzieren würden.

Leider konnte er mir doch noch gar nichts über die Lehrkräfte sagen und überhaupt wird dort die Zuordnung der Klassen zu den Lehrern gelost, so dass ich da keinerlei Einfluss habe.

Aber er meinte abschließend, dass wir - mit zusätzlichem Input am Nachmittag - das schon hinbekämen und dass grundsätzlich auch ein Sprung machbar wäre (was ja nicht die von mir favourisierte Lösung ist, aber wer weiß, was kommt...).

Also - er hat jedenfalls nichts getan, um mein Bauchgefühl zu verändern ;) und ich habe sie angemeldet.

Mir geht es nun viel besser, weil diese Entscheidung gefällt ist (zumindest was die Schwierigkeit sich zu entscheiden angeht, bin ich auch hb ;) - und für jemand anderen zu entscheiden finde ich noch schlimmer...).

Nun drücken wir die Daumen, dass sie eine tolle Lehrerin bekommt!

Danke nochmals für Eure Mit-Überlegungen,
liebe Grüße von Nina
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 08:54
BeitragTitel:
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Hallo Nina,
das klingt doch gut! Jetzt, wo der Rektor sozusagen "vorgewarnt" ist, kann er ja auch bei der Klasseneinteilung die besondere Problematik berücksichtigen. Außerdem ist es beruhigend, dass Euer Rektor ein Mensch zu sein scheint, mit dem man reden kann.

Gibts bei Euch eigentlich keine Schulsprengel? Wir haben hier gar nicht die Wahl zwischen irgendwelchen Schulen, sondern müssen nehmen, was kommt.

LG,

Karin
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Brigitte
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 974
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 12:11
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

nun - das hört sich für's Erste doch mal recht positiv an. Wie es dann laufen wird zeigt sich eh immer erst in der Praxis ;).
Der Direktor scheint ja jemand zu sein, mit dem man durchaus kommunizieren kann - das ist schon mal die "halbe Miete".

Ich drück also schon jetzt mal die Daumen, dass sich eure Tochter dort auch wohlfühlen wird.

LG - Brigitte
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NinaHH
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beiträge: 1033
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 20:48
BeitragTitel:
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Hallo Karin und hallo Brigitte,

es gibt einen Anmeldeverbund von 5 Grundschulen, die alle mehr oder weniger in der Nähe sind (selbst am Rande von HH leben ja immer noch recht viele Leute auf dichtem Raum Smile) - da kann man Erst- Zweit- und Drittwunsch angeben und bekommt dann hoffentlich den Erstwunsch...

Und ja, der Rektor ist ein klasse Typ - aber leider gibt es ja immer noch recht wenig Befugnis-Spielraum des Direx gegenüber den Lehrern (jedenfalls in Hamburg) - im Prinzip machen die Unterricht wie sie wollen, ohne dass der Schulleiter etwas dagegen tun kann...

Liebe Grüße von Nina
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Siti



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Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 536
Wohnort: Südl. Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 09.02.2007, 07:15
BeitragTitel:
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dann drück ich euch mal feste die daumen, das ihr einen "lehrkörper" erwischt, der engagiert, aufgeklärt und hb-tauglich ist :)

viel glück und viel spaß auf der schule :))
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Liebe Grüße von
Siti

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