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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 29.01.2007, 14:18
Titel: Was Kinder zur Einschulung können sollten... |
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Eine Zusammenfassung des schulpsychologischen Dienstes:
❖ Ihr Kind sollte in der Lage sein, in vollständigen Sätzen und folgerichtig zu erzählen und zu beschreiben.
Dazu genügt, wenn es Ihnen einen üblichen Vorgang aus dem Kindergarten (zum Beispiel einen Streit um
ein Spielzeug) so erzählen kann, dass Sie verstehen, was los gewesen ist. «Vollständiger Satz» heißt nicht perfekte
Grammatik, aber es sollte auch keine «Kindersprache» mehr sein.
❖ Wenn Sie Ihrem Kind eine altersgemäße Alltagsgeschichte erzählen (“Ich kam gerade bei Ikea auf den
Parkplatz, da passte jemand nicht auf und fuhr dem Vordermann hinten drauf...”), sollte es sie verstehen, eventuell
nachfragen und auch ungefähr wiedergeben können.
❖ Auf Fragen von Ihnen zu konkreten Dingen sollte Ihr Kind so antworten können, dass sich die Antwort
auch wirklich auf die Frage bezieht. Wenn Sie nach den Beteiligten einer Streiterei im Kindergarten
fragen, sollte es die Kinder benennen können und nicht nur erzählen, dass die Erzieherin geschimpft hat.
❖ Ihr Kind sollte in der Lage sein, Symbole zu unterscheiden, zu vergleichen und in unterschiedlichen
Zusammenhängen wiederzuerkennen, denn das ist eine Voraussetzung zum Erlernen des Lesens. Was sind
Symbole? Die rote und die grüne Figur auf der Fußgängerampel, aber auch ein Stoppschild, ein gängiges
Markenzeichen oder Ähnliches. Versuchen Sie es mal an einem ganz konkreten Beispiel: Zeigen Sie Ihrem
Kind anhand geparkter Autos einen «Mercedes–Stern» und ein «Volkswagen–Logo», beide rund, aber deutlich
unterscheidbar — und dann lassen Sie Ihr Kind auf dem Spaziergang die nächsten zehn Volkswagen und
Mercedes–Benz finden.
Ihr Kind sollte «sortieren» können, und dabei ist sortieren in vielerlei Hinsicht gemeint:
❖ Sortieren nach dem Begriffspaar kleiner <> größer: Lassen Sie ihr Kind einfach mal die gute alte
Knopfkiste durchwühlen und die kleinen und die großen Knöpfe heraussuchen. Pfiffige Kinder werden übrigens
fragen, was denn nun mit den mittelgroßen Knöpfen ist.
❖ Sortieren nach dem Begriffspaar leichter <> schwerer: Probieren Sie das zuerst mit gleichem
Material; ein kleiner Kieselstein ist leichter als ein großer. Aber probieren Sie es auch mit unterschiedlichen
Materialien; bei ungefähr gleich großen Stücken ist Holz leichter als Stein. Ein zusammengeknülltes Packpapier
kann viel größer sein als ein Ziegelstein, aber trotzdem viel leichter.
❖ Sortieren nach dem Begriffspaar schnell <> langsam: Auf der Autobahn wird schnell gefahren (die
Bäume huschen schnell vorbei), in der Stadt langsam (die Schaufenster gleiten langsam vorbei). Und da wir ja
leidgeprüfte AutofahrerInnen sind: Eigentlich möchte man auf der Autobahn schnell fahren, aber im Stau
geht‘s nur langsam!
❖ Sortieren nach dem Begriffspaar länger <> kürzer: Das gilt in zweierlei Hinsicht, nämlich als räumliche
Ausdehnung (längeres oder kürzeres Brett) und als Zeitspanne (kürzere oder längere Fernsehsendung).
❖ Sortieren nach dem Begriffspaar früh <> spät: Eigentlich wollten wir so früh aufstehen, dass es noch
dunkel ist, aber jetzt ist es schon so spät, dass die Sonne schon hoch am Himmel steht (übrigens, «hoch» ist
auch so ein Sortierbegriff — und ebenso «hell» und «dunkel»).
❖ Sortieren nach Zeit: Das ist zwar nicht ganz leicht, aber es ist schon von Vorteil, wenn Ihr Kind eine
gewisse Vorstellung von Zeitspannen hat, also ungefähr sortieren kann, dass eine Sekunde ganz kurz ist, eine
Minute relativ kurz, eine Stunde schon ziemlich lang ist, Tage durch Hell und Dunkel gekennzeichnet sind
und eine Woche zum Beispiel zwischen zweimal «Sendung mit der Maus» vergeht.
❖ Sortieren nach dem Begriffspaar vorher <> nachher: Vorher ist es Mehl, Butter, Eier, Zucker —
nachher ist es Teig. Und vorher ist es Teig — nachher ist es Kuchen. Und vorher hatte ich Hunger — nachher
war ich satt.
❖ Sortieren nach den Begriffen vor — hinter — über — unter — zwischen. Das Auto steht vor dem Haus,
die Schaukel dahinter. Die Tiefgarage ist unter dem Einkaufszentrum, die Uhr hängt über der Tür, die Gabeln
liegen zwischen den Messern und den Löffeln. Wichtig ist auch die Kenntnis der Begriffe «drunter» und
«drüber». Vor der Schule ist es noch wichtiger, ob man bei der Stange am Klettergerüst drunter her kriecht
oder drüber weg klettert; in der Schule soll man vielleicht mal in die Zeile drunter oder in die Zeile drüber
schauen.
❖ Gerade kam das Wort «Zeile» vor. Es ist gut, wenn Ihr Kind verstanden hat, dass gelesener oder zu
schreibender Text in Zeilen sortiert ist und dass (zumindest in unserer Kultur) Lesen und Schreiben immer
irgendwie von links oben nach rechts unten sortiert wird. Helfen Sie Ihrem Kind, indem Sie ihm vorlesen und
dabei mit dem Finger die Zeilen nachfahren (auch wenn Sie das wirklich für sich nicht brauchen und es Ihnen
blöd vorkommt). Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind neben («neben» ist auch ein Sortierbegriff) Ihnen sitzt,
und nicht gegenüber, denn sonst muss es einen ganz schwierigen Umsetzungsvorgang (nämlich spiegelbildlich)
vollziehen.
❖ Eben kamen die Begriffe «rechts» und «links» vor. Gut, das ist auch für viele Erwachsene noch
schwierig und muss wirklich nicht sein. Aber manchmal gibt es prima Eselsbrücken dazu. Tipp meiner
ältesten Tochter aus dem Jahr 1982 (da war sie fünf Jahre alt): «Links ist da, wo ich den kleinen Leberfleck auf
dem Handrücken habe.» Hält bis heute!
❖ Und weil ich nun gerade dabei bin, den Begriff des «Sortierens» arg zu strapazieren: Ihr Kind sollte
sich auch selber «sortieren» können. Damit meine ich zum Beispiel, dass Ihre Tochter oder Ihr Sohn nach entsprechender
Anleitung und reichlich Zeit für Übung in der Lage sein sollte, seine Werkzeuge beieinander zu
halten. Die Lehrerin oder der Lehrer können nicht dafür verantwortlich sein, dass Ihr Kind am Ende des Schultags
seine Sachen wieder in den Tornister packt. Das lässt sich an der Kindergartentasche durchaus schon üben.
Auch sollte Ihr Kind in der Lage sein, sich selbständig für den Sportunterricht umzuziehen (für das Bereitlegen
des Turnzeugs sind aber erstmal noch Sie verantwortlich). Das Pausenbrot will auch sortiert sein (nämlich eingepackt).
❖ Ihr Kind sollte schon in der Lage sein, sich etwa 15 Minuten lang konzentriert und ohne Abschweifen
mit einem Spiel oder einer Aufgabe zu beschäftigen. Wichtig ist auch, dass Ihr Kind nach einer Unterbrechung
das Spiel oder die Aufgabe wieder aufnehmen und beenden kann, also nicht immer von vorne beginnen muss. _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 29.01.2007, 14:19
Titel: |
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Die folgenden Punkte fallen nicht so eindeutig in den Bereich der intellektuellen Schulreife, sondern
zählen genauso zur sozialen Schulfähigkeit, aber sie sollen schon hier angesprochen werden:
❖ Es wäre gut, wenn Ihr Kind zu Hause an das Einhalten gewisser Ordnungen gewohnt ist. Das selbstverständliche
Aufräumen eines Arbeitsplatzes, wenn man mit der Arbeit (zum Beispiel Basteln) fertig ist,
gehört dazu — oder auch die einfache Erkenntnis, dass man einen Stift spitzen muss, wenn er stumpf gemalt
ist. Schulen klagen manchmal über die Unselbständigkeit von Kindern, die gewohnt sind, dass die Eltern
(meistens die Mütter) den «Kleinkram» schon irgendwie erledigen werden.
❖ Kann Ihr Kind sich anstrengen? Damit ist gemeint, ein Ziel auch dann noch zu verfolgen, wenn
kleine – und damit überwindbare – Hindernisse auftauchen. Fragt es Sie bei solchen Hindernissen um Hilfe?
Kann es Ihre Hilfe umsetzen in eine Lösung?
❖ Ein schulfähiges Kind sollte auch in der Lage sein, sich durch einen Rückschlag (zum Beispiel hält
beim Basteln an einer Stelle mal wieder der Kleber nicht richtig) nicht völlig entmutigen zu lassen, sondern
um Hilfe zu fragen und einen anderen Lösungsweg zu verfolgen oder auch einen neuen Anfang zu probieren.
❖ Braucht Ihr Kind noch dauernde Zuwendung oder kann es eine bestimmte Tätigkeit auch alleine über
den Zeitraum einer Viertelstunde selbständig fortführen? Kann Ihr Kind auch mal abwarten? In der Schule
werden einige Situationen auf es zu kommen, in denen man einfach mal einen Moment warten muss, bis die
Lehrerin oder der Lehrer Zeit haben, sich um das Problem zu kümmern.
Zur sozialen Reife Ihres Kindes kann Ihnen in der Regel der Kindergarten die wesentlichen Auskünfte
geben — natürlich im Zusammenwirken mit Ihren eigenen Beobachtungen. Dort hat Ihr Kind meist mindestens
zwei Jahre in sozialen Zusammenhängen zugebracht und wurde von geschulten Erzieherinnen beobachtet.
Viele Situationen im Kindergarten sind vergleichbar mit Situationen in der Schule, und deshalb lässt das
Verhalten Ihres Kindes in der Kindergartengruppe durchaus Schlüsse zu auf das zu erwartende Verhalten in der
ersten Klasse.
Kann Ihr Kind sich in eine Gruppe integrieren? Diese scheinbar einfache Frage muss etwas genauer
betrachtet werden. Sicherlich ist es wichtig, dass Ihr Kind sich bei Bedarf an einer Gruppenaktivität beteiligt,
also bereit und in der Lage ist, gemeinsam mit anderen Kindern an einer Aufgabe zu arbeiten, eigene Ideen
einzubringen und trotzdem die Ideen der anderen zu berücksichtigen, also gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten.
Diese Fähigkeiten werden in der Schule häufig erforderlich sein.
Es gibt aber auch Kinder, die durchaus gerne alleine sind, still für sich spielen, um sich herum gerne
eine Zone der Ruhe haben und damit sehr zufrieden sind. Kinder sind eben unterschiedlich — gut so! Andere
Kinder wiederum sind ganz unglücklich, wenn sie nicht in der Gruppe sind, wissen mit sich alleine nichts
rechtes anzufangen, können sich vielleicht nicht selbst beschäftigen.
Bei oberflächlicher Betrachtung könnte es so aussehen, als seien diese gruppenorientierten Kinder
besser integriert und damit «sozial reifer». Das muss aber nicht so sein. Man sollte den eher stillen und zurückgezogenen
Kindern ihren Freiraum lassen, solange sie sich bei Bedarf in eine Gruppe integrieren können;
manchmal sind sie nur Individualisten.
Der Kindergarten hat Ihr Kind auch beobachtet unter dem Aspekt seiner «Streitkultur». Die Klasse ist
– ebenso wie die Kindergartengruppe oder die Familie – eine soziale Gemeinschaft, in der es zwangsläufig
auch zu Meinungsunterschieden oder Streitsituationen kommt. Der Kindergarten wird Ihnen sagen können, ob
Ihr Kind
auffallend häufig an Streitereien beteiligt ist,
die Schuld generell bei den Anderen sieht,
berechtigte eigene Interessen mit einer gewissen Beharrlichkeit durchsetzen kann,
auf die berechtigten Interessen der anderen Kinder eingehen kann,
sich auch mit Worten wehren kann und nicht gleich handgreiflich wird,
auf Streitschlichtung angemessen reagiert.
Zur sozialen Reife im weiteren Sinn zählt auch die Frage, ob sich das Kind eigentlich auf die Schule
freut. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber die meisten Kinder im Alter von sechs Jahren freuen sich auf
die kommende Schulzeit.
Bedenken (besonders bei einer geplanten vorzeitigen Einschulung) sollten Sie haben, wenn Ihr Kind
zum Beispiel
noch sehr klein ist und insgesamt sehr «kindlich» wirkt,
kaum einen Tornister mit den nötigen Siebensachen alleine tragen kann,
eine starke Neigung zu Allergien und/oder Infektionskrankheiten bestand oder noch besteht,
Ihr Kind durch eine längere schwerwiegende Erkrankung oder einen Unfall eine erhebliche Ausfallzeit
erlitten hat (vielleicht sogar mit längerem Krankenhaus–Aufenthalt),
Ihr Kind nach dem Kindergarten sehr müde und erschöpft wirkt, vielleicht noch unbedingt auf
einen Mittagsschlaf angewiesen ist,
Sie größere Probleme in der grobmotorischen Koordination bemerken (z.B. bei Radfahren, Balancieren,
Klettern) oder in der feinmotorischen Koordination (z.B. beim Ausmalen und Ausschneiden,
beim Bauen mit kleinen Legosteinen, beim Basteln).
(aus http://www.schulpsychologie.de/start/eltern.htm) _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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Oochigeas
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.12.2006 Beiträge: 83 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 29.01.2007, 17:21
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Wow, danach ist meine Tochter schon so gut wie schulreif (sie wird in drei Wochen 4).  _________________ Viele Grüße
Claudia
Sohn *07/99
Tochter *02/03
Oochigeas |
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SilR

Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 1998 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 29.01.2007, 17:49
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| das mit den mittelgroßen Knöpfen könnte meine sein *lach* |
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oile Dr.Meebeele

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1286
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Verfasst am: 29.01.2007, 18:14
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Bei Schuleingangsuntersuchungen in Berlin werden ca. 20 min. / Kind veranschlagt. Es gibt für ganz Berlin inzwischen ein einheitliches Verfahren. Die Ergebnisse der Untersuchung von 2004 kann man hiernachlesen. Dort ist auch ein Dokumentationsbogen veröffentlicht.
Das, was sun aufgeschrieben hat, sind m. E. richtige aber auch weitreichende Anforderungen an ein Schulkind. Wenn es danach ginge, wäre mein 13 jähriger Sohn immer noch nur bedingt schulfähig (Ordnung, Frustrationstoleranz usw.).
LG
oile |
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jenny Administrator

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5112 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 29.01.2007, 18:27
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hochinteressant oile! Vor allem, dass Berlin Ost und West ganz fein getrennt bewertet wird.... da weiß ich grad gar nicht was ich davon halten soll, wann war gleich Wiedervereinigung??
Gruß,
jenny _________________ Niveau ist keine Gesichtscreme und Stil nicht der obere Teil des Besens......
Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
jenny |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 29.01.2007, 18:43
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Jau, fand ich auch interessant! Besonders die Einteilung in Unter-, Mittel- und OBerschicht... Wenn beide Eltern einen Uni-Abschluss haben, aber keinen Job, oder studieren, schrappen sie so knapp an der Unterschicht vorbei... _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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Jojoni
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 264 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 29.01.2007, 23:05
Titel: |
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Jetzt weiß ich endlich, wofür ich diesen tollen Fragebogen vor der Einschulungsuntersuchung ausfüllen musste. Mal schauen, wie lange die für die Veröffentlichung brauchen.
Bei uns im Bezirk werden aber 60 Min. veranschlagt für die Untersuchung. Naja, als wir fertig waren, waren 50 Min vergangen, weil der Arzt 10 Min zu spät kam.
LG Jojoni |
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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 30.01.2007, 18:30
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Öhöm, nur mal zum besseren Verständnis für mich Almösi
Tornister = Schultasche?
Also wenn ich nach der Liste gehe, habe ich wegen der Schulreife meines Sohnes keine Zweifel mehr.....
LG Bright  |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 30.01.2007, 20:29
Titel: |
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Jau, Tornister = Schultasche = Ranzen. Die Auflistung ist halt von der Rhein-Ruhr-Schulpsychologie . _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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Bright
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 31.01.2007, 18:33
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| Danke!!!!! |
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Pinkyball
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.01.2007 Beiträge: 23
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Verfasst am: 01.02.2007, 09:01
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Hallo Sun,
aus welchem Bundesland kommst du? Denn wenn ich die Anforderungen vom schulpsychologischen Dienst lese, muss ich feststellen, dass sehr viele siebenjährige (die ich kenne) noch durch den Schultest fallen würden.
Bei uns in Bremen (Pisa Schlusslicht ) fand ich den Schultest extrem leicht. Ich behaupte mal, dass bei uns kaum ein Kind durchfällt.
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Ich war vor ein paar Monaten, also am Anfang der Einschulzeit, als Helfermama in der Klasse meiner Tochter eingeteilt.
Es gab Kinder dort, die Last hatten mal 3 Minuten still am Tisch zu sitzen, geschweige denn nicht vom Stuhl zu fallen, etc. Gut man könnte jetzt sagen, dass dies die Anfangszeit war, aber lt. der KL gibt es heute immer noch Kinder die einen Routineablauf nicht folgen können.
Im allgemeinen finde ich es sehr interessant, wie unterschiedlich die Kinder in den einzelnen Bundesländern beurteilt werden.
Liebe Grüße
Susanne |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 01.02.2007, 09:21
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Huhu Susanne,
die Zusammenstellung findet sich auf der Seite der bundesweiten Schulpsychologie, gilt also nicht speziell für ein Bundesland.
Erstellt wurde sie von der Schulpsychologie Rheinisch-Bergischer Kreis, und ich bin aus NRW.
Ich denke aber, "durchfallen" tun hier auch nicht viele schulpflichtige Kinder, es werden höchsten Bedenken notiert. _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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Jojoni
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 264 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 11.02.2007, 20:58
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In Berlin fällt kein Kind durch, denn sie werden alle durchgezogen. Chancen auf Rückstellung haben nur die Kinder, die von Anfang an als Integrationskinder angesehen wurden und vorher schon auffällig waren. Das sind natürlich auch nur die Kinder, wo die Eltern das schon selbst festgestellt haben. Alle anderen, wo die Eltern das nicht festgestellt haben, haben also schlechte Karten. Da heißt es für alle: Ab in die Schule. Natürlich werden die Schwächen auch notiert, aber man weiß ja, dass Papier sehr geduldig ist.
Ich finde es immer irgendwie niedlich, wenn Eltern vor der Einschulungsuntersuchung bibbern, denn es handelt sich wirklich nicht um besonders hohe Anforderungen. Wenn die Kinder normalentwickelt sind, dann schaffen sie es auch. Wir haben es jetzt schon zweimal hinter uns und es war nichts weltbewegendes. Unser Großer, getesteter HB, war sogar leicht unterdurchschnittlich in der Untersuchung, weil er so " jung" sei. Was das Eine mit dem Anderen zu tun hat? Keine Ahnung. Der Schularzt hätte es besser gefunden, wenn er nicht gegangen wär. Wir wollte es aber und das war auch gut so. Im übrigen ist am Tag der Untersuchung die Oma verstorben und er hat es mitbekommen. Trotzdem hat er alles gut gemeistert, nur war er eben noch so jung und zart.
Mein Mittlerer wirkte eher sehr gelangweilt bei der Untersuchung und das fiel dem Schularzt auch auf. Er vermutet wie Kinderarzt und Kita auch eine HB und das obwohl er so klein ist. Er ist zwar klein, aber er ist bereits 6 und das fiel ihm dann auch auf. Wir hätten ihn doch eher letztes Jahr schon einschulen sollen war dann noch der Kommentar.
Also, was soll ich sonst noch sagen. Ich finde es teilweise sehr lächerlich, was da so abgeht und in den Minuten, die sie das Kind so vor sich haben, kann man nicht alles entdecken. Manchmal sollte auch den Eltern mehr Gehör geschenkt werden.
Eine kleine nette Geschichte hab ich noch. Mein Mittlerer und ich sitzen im Wartezimmer bei der Schuluntersuchung und schauen uns einen Kinderatlas an. Die Sprechstundenhilfe kommt zu uns und sagt: Das finde ich ganz toll, dass sie mit Ihrem Sohn ein Buch anschauen. Mein Sohn sagt: Das ist ein Atlas und ich lese meiner Mama vor, welche Länder da so sind. Ich kann nämlich schon lesen.
Sie: Na wenn man so klein ist, dann kann man noch nicht lesen.
Er: Ich bin schon sechs und natürlich kann ich schon lesen. Glaubst Du ich Lüge, nur weil ich klein bin?
Sie sagte nichts mehr. Als wir am Herausgehen sind, fragt sie mich, ob er wirklich schon lesen könne. Ich: Glauben sie, mein Sohn würde sie anlügen? Er kann es wirklich. Daruf Sie: Das kommt hier nicht so oft vor.
Ne stimmt, vor 4 Jahren waren wir schon einmal da mit unserem Großen und auch der konnte schon vorher lesen. War wahrscheinlich der letzte Fall, den sie mal hatten.
LG Jojoni |
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Wusel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.04.2005 Beiträge: 338 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 24.03.2007, 16:19
Titel: |
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Also ich wurde letzte Woche zur Schuluntersuchung unserer Mittleren sogar richtig gerüffelt, weil sie schon lesen kann. Die Ärztin meinte: "Das ist aber gar nicht gut, daß Sie Ihrem Kind das Lesen schon vor der Schule beibringen!" Glücklicherweise hat Töchterchen erklärt, daß sie die Mama dazu gar nicht gebraucht hat.
Sie hat sich dann zum Glück auch von der allerbesten Seite gezeigt, und den Test zu 100% bestanden und somit auch die sehr skeptische Ärztin letztendlich überzeugt, daß sie zur Schule gehen kann. _________________ Liebe Grüße,
Wusel mit
P. (1/99) 6.Klasse
C. (7/01) 4.Klasse
und F. (9/05) Kita |
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