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Unser Jüngster


 
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Eichhörnchen



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Ostfildern

BeitragVerfasst am: 09.02.2007, 12:02
BeitragTitel: Unser Jüngster
Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem ich hier so nett aufgenommen wurde, möchte ich nun gerne ein bißchen über unseren Jüngsten erzählen. Er 4,5 Jahre alt und in vielen Bereichen sehr weit, vorallem im mathematisch-logischen. Er zählt bis weit über hundert, kann alle zweistelligen Ziffern lesen, an den dreistelligen arbeitet er gerade. Ein bißchen rechnen kann er auch, wobei er z.B. abzählen und vergleichen langweilig findet. Er fällt überall durch seinen großen Wortschatz und seine sprachlichen Fähigkeiten auf. Der Wissensdrang ist enorm und er liebt die Kassetten von Wieso Weshalb Warum. Was er da hört, vergißt er auch nicht wieder und haut dieses Wissen jedem um die Ohren. Er stellt an sich selbst und an andere sehr hohe Anforderungen, meist überfordert er sich und hat eine niedrige Frustrationstoleranz. Abends schläft er spät ein, da er ja noch Kassette hören und Bücher lesen muss, wacht in der Nacht mehrfach auf und ist morgens trotzdem relativ früh auf der Matte. Er ist extrem sensibel, kann Gefühle/Stimmungen gut erkennen und reagiert entsprechend darauf.

In den Kindergarten geht er gerne. Da ihn dort aber nichts fordert, ist er die meiste Zeit am Rumtoben und Quatsch machen. Nachmittags geht es dann zuhause los, MiniLük, Malrätsel, Vorschulblätter, ..... der Kassettenrecorder ist natürlich immer dabei.

Wir haben einen sehr kompetenten Kinderarzt, der ihn schon seit Geburt kennt und beobachtet. Bei unserem letzten Besuch hat er mir geraten, ihn testen zu lassen und über eine frühzeitige Einschulung nachzudenken. Da er im August geboren ist, wäre er also bei seiner Einschulung gerade 5 Jahre alt. Für mich spricht so vieles dagegen. Trotzdem haben wir uns entschlossen, den Test anzugehen und haben auch eine kompetente Psychologin gefunden, die auf die Testung von Vorschulkindern spezialisiert ist und mit ihm den K-ABC Test machen möchte. Ich bin nun ziemlich verunsichert, ob dieser Schritt richtig war. Ich denke, es wird für ihn keine optimale Lösung geben. Wenn er erst in eineinhalb Jahren eingeschult wird ist er vermutlich total unterfordert und bei einer Einschulung in diesem Jahr vermutlich überfordert.

Über einen Erfahrungsaustausch zu den Themen frühzeitige Einschulung und Testung von Vorschulkindern (ist er ja eigentlich nicht) würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Susanne
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kerstin4
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1814
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.02.2007, 12:07
BeitragTitel:
Antworten mit Zitat

Hallo,

unsere Tochter wurde im vergangenen August mit 5.2 Jahren eingeschult und im Nachhinein können wir sagen, es war die einzig richtige Entscheidung.
Dem voraus gingen viele Monate des Überlegens und des Hin und Her.
Kiga, Schulärztin und Schule waren für die Einschulung, wenngleich die Schule sich mit einem so jungen Kind auf Neuland begeben hat.
Wir haben sie, um mein Gewissen zusätzlich abzusichern ;) , im Juni noch bei einem niedergelassenen Kinderpsychologen testen lassen. Die Testergebnisse festigten unsere Entscheidung.

Sie fällt lt.Aussage der Lehrerin nur positiv auf, in keinster Weise spürt man ihr Alter.Das Arbeitstempo der ersten Klasse überfordert sie nicht, das Gegenteil ist der Fall. Die kognitiven Ansprüche dieses Schuljahres halten sich in engen Grenzen, und wenn dein Kind aufgeschlossen an neue Situationen herangeht und vor allem in die Schule möchte, solltest du es versuchen.

LG und viel Mut bei der Entscheidung
Kerstin
_________________
auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4
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Pitsidia
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 921
Wohnort: Rhein-Main

BeitragVerfasst am: 09.02.2007, 14:50
BeitragTitel:
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Hallo Eichhörnchen.
Unser Großer wird übermorgen 5 und alles, was du erzählst, trifft genau auf ihn zu. Er konnte mit 2 alle Automarken, mit dreieinhalb hat er sich das Lesen und Schreiben beigebracht. Seitdem freunden wir uns mit dem Gedanken früher Einschulung an. Da er auch gerne in den Kindergarten geht, wo er nicht gefordert wird, waren wir uns auch nicht sicher. Wir haben ihn im Oktober zur Schule angemeldet, er wird dann (im Vergleich zu deinem) schon 5einhalb sein. Seit wir mit dem Kiga gesprochen haben, was uns sehr schwer gefallen ist, haben sie ein bißchen auf ihn geachtet, ihn zu den Vorschulkindern genommen (die machen 1-2mal die Woche was zusammen), dort paßt er gut hin und fühlt sich wohl und fällt auch nicht weiter auf. Getestet ist er nicht, bisher war es nicht nötig, die Schule verlangt auch keinen Test, möchte allerdings, daß er von der Schulpsychologin angeschaut wird.

So wie du waren wir noch vor einem halben Jahr schwer am zweifeln. Mittlerweile sind wir uns ziemlich sicher, daß es das richtige ist, v.a. mit dem Gedanken, was er mit 6einhalb in der ersten Klasse soll. Er selber sagt dazu nur, daß er ja erst 5 ist...deshalb versuchen wir gerade, es ihm schmackhaft zu machen. Gottseidank gehen seine Freunde fast alle auch in die Schule, sodaß er da nicht so verloren wäre.

Hättet ihr bisher schon irgendwelche Schritte tun müssen, Anmeldung o.ä.? Sprich doch mal mit der Schulleitung. Vielleicht müßt ihr ihn auch gar nicht testen lassen. Wir waren letztes Jahr im Sommer mal zu einem Beratungsgespräch bei einer Psychologin, die sich mit HB-Kindern sehr gut auskennt. Sie meinte, sie testet ungern so kleine Kinder, weil man so vieles berücksichtigen muß (Tagesform, Ausdauer usw.)

Wenn wir mit der Schule Stress bekommen sollten, würden wir das Testen in Erwägung ziehen. Wobei es unseres Erachtens auch ungeschickt ist, das Kind gegen den Willen der Schule "reinzudrücken".

Nach vielen schlaflosen Nächten kann ich nur raten, bleib dran, aber mach dich nicht verrückt.
Weiter gute Ausdauer
Pitsidia
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Tar-Miriel
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 5260
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 10.02.2007, 00:45
BeitragTitel:
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Hallo Susanne, winkie

da ich Deinen Sohn nicht kenne fällt es schwer, in die eine oder andere Richtung zu raten.

Meine Jüngste ist ziemlich genau ein Jahr älter und wird hoffentlich im Herbst als Kannkind mit gerade 6 eingeschult und wird zu den Jüngsten in der Klasse gehören. Sie ist ziemlich fit, Lesen hat sie zum Glück bisher noch nicht interessiert, aber in Mathe wird ihr das erste Schuljahr nicht viel zu bieten haben. Ich merke, dass sie in diesem letzten Kindergartenjahr viel an Selbstbewusstsein zulegt und wesentlich selbstsicherer auftreten kann. Ich halte sie jetzt für richtig schulreif. Klar wird sie sich auch langweilen, aber ich glaube, dass sie im letzten Jahr mit den Dingen jenseits des eigentlichen Schulstoffes noch ihre Probleme gehabt hätte.

Überlege sehr gut, wie Du seine Toleranz und sein Selbstbewusstsein einschätzt. Als Jüngster (und da können durchaus 2-3 Jahre zwischenliegen) wird er nicht immer einen leichten Stand haben. Mein großes Sensibelchen wäre damit in der Schule so früh überhaupt noch nicht klargekommen, gerade wenn ich sehe, dass unter den Jungs doch oft ein rauhes Klima herrscht. Dein Sohn wäre ja auch im nächsten Jahr als Kannkind noch bei den Jüngsten dabei, könnte aber noch ein Jahr Selbstbewusstsein aufbauen. Wenn er aber mit dem Kopf schon so extrem weit ist, dass ihm die erste Klasse nichts mehr bieten kann, wird es natürlich auch schwierig.

Ich stand bei meiner Mittleren vor einer ähnlichen Entscheidung und den optimalen Weg gibt es da einfach nicht. Was sagt Dein Bauchgefühl? Würde er sich noch ein Jahr im Kindergarten arrangieren können oder leidet er? Können ihm die Erzieherinnen noch was bieten? Meine Jüngste ist gerade mit Feuereifer im Vorschulprogramm, ansonsten ist es schon etwas öde, aber das geht den anderen Vorschulkindern genauso. Zuhause wird es durch die großen Geschwister zum Glück nie langweilig und da kann sie dann auch mal ihren Kopf anstrengen.

Ich wünsche Dir eine gute Hand für diese Entscheidung und kann Dir nur den Tipp geben, sie so spät wie möglich zu treffen und zur Not Sondertermine zu Anmeldung anzustreben, da ein paar Monate in diesem Alter in der Entwicklung extrem viel verändern können.

Ist echt schwer, die bessere zweier schlechter Möglichkeiten zu finden. drueck

Liebe Grüße
Tar-Miriel
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"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel
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Eichhörnchen



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Beiträge: 8
Wohnort: Ostfildern

BeitragVerfasst am: 10.02.2007, 08:25
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Vielen Dank für eure Antworten! Es tut einfach gut, zu hören, was andere so erlebt haben.

#Tar-Miriel
Mein Bauchgefühl sagt, eher nicht einschulen, da ich ihn im Moment noch nicht für schulreif halte. Meine "Großen" wurden mit 6,75 und 6,5 eingeschult und waren wirklich schulreif.
Im Kindergarten würde er sicherlich nicht leiden allerdings auch nicht sonderlich gefordert sein.

Nächstes Jahr ist er dann ein Musskind (Stichtag BW 31.08.). Die Lehrerin, die er dann bekommt, kennt ihn allerdings schon sehr gut und meinte, dass er mit dem Stoff der ersten Klasse so unterfordert sei, dass er vermutlich nach den Winterferien in Klasse 2 springen sollte. Diese Möglichkeit finden wir nicht so klasse, da ja z.B. gegen Ende Klasse 1 die Schreibschrift eingeführt wird. Außerdem werden seine Freunde, die er jetzt im Kindergarten hat in die Parallelklasse kommen. Er muß dann also in Klasse 1 Freunde finden, um sich dann einige Monate später erneut in eine bestehende Klassengemeinschaft einzufügen.

Der Kindergarten ist übrigens generell gegen frühzeitige Einschulung, also ist von dieser Seite keine Unterstütung zu erwarten.

Liebe Grüße
Susanne
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jutta
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Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 10.02.2007, 12:11
BeitragTitel:
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Hallo Susanne,

wie sieht es denn die Schule? Es scheint, sie ist offen, aber ist es wirklich so? Wäre er evtl. als "Gastkind" einschulbar? Dann wäre er nur zu Besuch, vielleicht auch erst zum Halbjahr, damit könnte er in die Klasse gehen, in die er vermutlich nächstes Jahr springen müsste.
Und er kann jederzeit wieder zurück, wenn es doch nicht die richtige Wahl war.

Ich kenne Kinder, die so jung eingeschult wurden. Es ging, soweit ich weiß, auch gut. Es kommt immer auf die Lehrkräfte an, ob sie gewillt sind, damit umzugehen und auch Rücksicht zu nehmen.

Alles Gute!

Jutta
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sun
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Beiträge: 2614
Wohnort: Rheinland

BeitragVerfasst am: 10.02.2007, 14:01
BeitragTitel:
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Wenn dein Bauchgefühl eher nein sagt, würde ich auch die Alternative überlegen, ihn regulär einzuschulen und dann bald springen zu lassen (in die Klasse meiner Großen kam ein Erstklässler nach den Herbstferien reingesprungen), oder gleich in die zweite Klasse einzuschulen, wenn das möglich ist.
Wenn es nur an der Schreibschrift hapert, kann er die dann ja im letzten Kindergartenjahr lernen.
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scout




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Beiträge: 1774
Wohnort: ba-wü

BeitragVerfasst am: 10.02.2007, 15:25
BeitragTitel:
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eine andere variante haben hier eltern mit einem fitten jungen ausprobiert, die auch gut funktioniert hat:

die schulen machen eine kooperation mit den kindergärten. im rahmen einer solchen gibts zb schnuppertage für kiga-kinder in der 1. klasse. das haben sie in anspruch genommen und ihn ab pfingsten regelmäßig in die 1. klasse gehen lassen, sodass er die kameraden kennen lernen konnte und sie ihn auch. nach den sommerferien ist er dann am ersten tag mit schultüte zur einschulungsfeier gegangen und am nächsten tag mit den anderen in die 2. klasse.

das hat gut funktioniert. obwohl er mit abstand der jüngste und mit knapp 6 in der 2. klasse war, kam er gut zurecht. ein jahr früher wäre er vielleicht noch zu wenig schulkind gewesen, um in der 1. klasse von anfang an mitzuziehen. diese vatiante finde ich persönlich für das kind verträglicher als ein springen von 1 nach 2, denn da werden sie gleich aus einer gemeinschaft wieder raus gerissen und müssen sich zweimal in eine neue gruppe hinein finden. ist auch nicht so exotisch für die mitschüler, wenn einer einfach etwas später kommt.

die lehrer müssen ihm ein bisschen helfen, weil er die routinen noch nicht kennt, aber sie können sich ja auf 1 kind konzentrieren, das ne extrawurst braucht ;). am anfang der 1. klasse haben sicher noch mehr kinder unterstützungsbedarf, sodass das auch für die lehrer immer ne anstrengendere zeit ist als am ende der 1. klasse. und man kann dann auch gut sehen, wie fit ein kind ist.

gruz
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scout
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Tags
Garten, Kinder



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