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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 10.02.2007, 21:34
Titel: Schulreifetest für ein schulreifes Kind?! |
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Hallo,
habe seit neustem ein Problem: mein Kleiner, 5, kommt im September mit Haarscharf 6 in die Schule- voraussichtlich...
Der KiA sprach bei der U zum 5. Geburtstag von absolut schulreif- er ist wirklich superfit, bringt sich gerade das Lesen selbst bei, versucht sich am Lesen von 2stelligen Zahlen (Geschwindigkeitsbegrenzungen ),die Koordination (Hmpelmann,balancieren ,Hüpfen,Ball fangen) ist unglaublich gut.
Was den KiGa dazu veranlasst hat, mir den Schulreifetest ans Herz zu legen sind folgene Gründe:
Eigentlich ein "Muss"-Kind, aaaber: er pieselt mind.1mal täglich in die Hose(nromalerweise NICHT im Kiga- aber es ist dort eben auch schonmanchmal passiert), nachts trägt er Windel- alles andere ist aussichtslos.
Und er ist der jüngste Vorschüler aller 3 Kindergärten,weil alle anderen "Kann"-Kinder von den Eltern nicht eingeschult werden.Wäre alles kein Problem-doch er ist massiv zu gutmütig und zurückhaltend:er wehrt sich weder mündlich noch körperlich gegen Übergriffe der anderen,lässt sich alles gefallen. Lässt sich leicht unter Druck setzen und stottert zeitweilig stark( Auslöser war eine einjährige Unterdrückungsodyssee im ersten KiGa )und lässt sich davon auch noch entmutigen.
Ich sehe folgendes Drama:1. Ich lasse ihn( nach grenzwertigem Test- ist ja noch nicht gemacht) zurückstellen- er langweilt sich tot im KIGA,alle Freunde sind dann in der Schule- inkl. dem einzigen Kind aus der Nachbarschaft,das in den nächsten Jahren in die Schule kommt.
2. Ich lasse ihn in die Integrative Klasse stecken- im Nachbarort- für ein Jahr-neue Kinder neue Freunde(wenn es klappt)- dann in die GS am Ort- wieder von vorne ANfangen.Genau DAS ist zu hart für ihn,weil er ein vorsichtiges Kind beim freundschaften schließen ist.
3.Ich lasse ihn einschulen, er wird ausgelacht,wegen seines Stotterns( einige aus seinem KIGA tun das- und sie kommen zu 99,9% in seine Klasse ),es geht mal in die Hose- und mein Kind ist auf ewig am Boden zerstört.
DIe schönste Lösung: er kommt reagulär in die Schule, fühlt sich wohl und alles ist gut
Anmeldung ist im März- da kann sich bis September noch viel tun- oder eben auch nicht...
Tolle Auswahl- oder? egal,was ich tue- ICH bin Schuld,wenn was schief geht- und mein Sensibelchen geht den Bach runter. Dabei ist er so ein fröhliches, wirklich bemühtes,freundliches und offenherziges Kind.
SCHXXX
Und ich dachte,alles wird gut bei ihm.
Hat jemand von Euch ähnliche Erfährungen?
Er ist wirklich absolut zu fit im Kopf um mit zurückgestellten(weil eben da nicht schulreifen) Kindern ,die Zeit zu verlieren!
Die sehr bemühten und netten Erzieherinnen im Kiga sind wirklich ratlos-so einen Fall hatten sie einfach noch nicht-also auch keine Erfahrungswerte,wie sich so ein Kind in der Schule berappelt- oder eben nicht.
WÜrde mich über Rückmeldung freuen!
Grüßle STeffi |
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Jojoni
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 264 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 10.02.2007, 22:13
Titel: |
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Hallo!
Na da steckst Du ja echt irgendwie in der Zwickmühle. Mal zu 1. Alle seine Freunde gehen in die Schule. Warum sollte er dann nicht auch mitgehen. Wenn es Freunde sind, dann wird er schon klar kommen. Das mit dem Einnässen ist schon ein Problem, aber aus Gesprächen mit Lehrern weiß ich, dass es keine Seltenheit ist. Kommt in so ziemlich jeder Klasse vor. Außerdem, vielleicht habt ihr es ja bis zum Schulanfang im Griff.
Habe meinen Großen mit 5 dreiviertel eingeschult, da er kognitiv sehr weit war. Von der soz. Entwicklung war er normal. Das war immer so ein bißchen sein Problem, aber mittlerweile hat er sich den anderen angenähert. Er ist jetzt in der 4. und wird aufs Gym wechseln und ist ein toller junger Mann geworden. Die kognitiven Fähigkeiten bleiben nicht stehen, sie wollen sich weiterentwickeln. Unseren Mittleren haben wir unterschätzt und haben uns gegen eine vorzeitige Einschulung entschieden. Jetzt haben wir den Salat. Wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen.
Im übrigen werden in Berlin in diesem Jahr alle 2001 Kinder eingeschult, also hier würde Dein Kind in jedem Fall zur Schule kommen.
Trau ihm mehr zu und Du wirst sehen bis er 6 ist, ist einiges anders. Das haben wir jetzt bei unserem Mittleren gesehen. Der Verdacht der HB wurde vom Kinderarzt, der Kita und sogar dem Schularzt geäußert, was wir vorher nie gedacht hätten, weil er so anders als unser großer HBler ist.
Mein Tip: Versuch es!
Arbeitet daran, dass das mit dem Stottern und Einnässen besser wird. Unser Sohn hat übrigens schlagartig mit dem Einpullern aufgehört, als er die Testung hinter sich hatte. Und das war mit 7!!!!! War anscheinend wie ein Befreiungsschlag für ihn. Naja und wir wussten auch endlich, warum unser Kind so verschroben war, halt eben anders als die anderen.
LG Jojoni |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 10.02.2007, 22:16
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Hallo Steffi,
wenn alle Freunde jetzt gehen, halte ich es für heikel, ihn noch ein Jahr im Kindergarten zu behalten. Abgesehen von dem Kopfkarussel.
Bei uns kann man bei der Anmeldung angeben, mit welchen Kindern das Kind in eine Klasse möchte, und genauso würde ich dann auch angeben, mit welchen er möglichst nicht in eine Klasse sollte. Vielleicht hilft das, zumindest altbekannte Hänselmeister von ihm fernzuhalten.
Könnt ihr euch vielleicht bei einer Beratungsstelle noch Tipps holen, wie man sein Selbstvertrauen aufbaut? War das mal besser, oder ist er generell der zurückhaltende Typ? Und ganz wichtig: Meinst du, er könnte in einem weiteren Jahr Kindergarten noch dazu lernen in dem, worin er Probleme hat - sich durchzusetzen? Wenn ja, kann der Kindergarten vielleicht noch okay sein. Wenn nein - wozu ihn dann zurückstellen? _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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NinaHH Sponsor 2010/2011
Anmeldungsdatum: 24.01.2007 Beiträge: 1033 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 10.02.2007, 22:45
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Hallo Steffi,
ich habe noch keine Einschulungserfahrungen gemacht und kenne natürlich auch hier die Vorgeschichte nicht, gebe aber trotzdem mal meinen Senf dazu...
Ich würde nach dem Lesen spontan sagen, dass Version 2.) nicht die Beste ist. Müsste er denn aus der Schule im Nachbarort nach einem Jahr wieder raus? Oder wäre eine Option, in dort zu lassen? Dann wäre das eine Möglichkeit, ihn einzuschulen ohne dass er mit den bekannten Kindern zusammengeht. Aber wenn ein Wechsel zwingend ist, würde ich denken, dass das nicht so toll ist, weil ja dann so ein Misserfolgs-Erlebnis „nochmal von vorne anfangen“ vorprogrammiert ist – und im zweiten Jahr die Unterforderung mit Sicherheit da ist!
Dann lieber noch im vertrauten Umfeld im Kindergarten, wo dann ja - wenn ich das richtig verstanden habe - zumindest noch einige Gleichaltrige bleiben (die jetzt als Kann-Kinder nicht eingeschult werden)? Vielleicht ist das im-Kindergarten-bleiben und ein paar neue Freundschaften schließen gar nicht die schlechteste Variante – wenn er sich dort wohlfühlt!
Aber falls Du den Eindruck hast, dass das Stottern und Einnässen vielleicht auch Unterforderungssymptome sind (habe keine Ahnung, ob das so sein kann), dann wäre natürlich die Einschulung die einzig richtige Wahl.
Das Argument des gleichen Schulwegs mit dem Nachbarkind finde ich auch wichtig, aber nicht so wichtig, dass davon der Einschulungszeitpunkt bestimmt werden sollte... Aber vielleicht als „Zünglein an der Waage“.
Was das Einnässen und das Stottern angeht, gibt es aber vielleicht auch noch Möglichkeiten, Deinen Sohn zu stärken, damit sich diese Symptome bessern! Vielleicht mit Ergotherapie oder auch Heileurythmie (das ist die anthroposophische Variante davon, die bei Einnässen und Stottern gut helfen soll!)?
Hach, ich finde solch Entscheidungen ja auch schrecklich – sie steht mir in einem Jahr bei meinem Sohn bevor, der auch so ein September-Kannkind ist...
Liebe Grüße von Nina |
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LeeLa

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2006 Beiträge: 222 Wohnort: im wunderschönen RLP
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Verfasst am: 11.02.2007, 11:05
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Hallo Steffi!
Wir hatten bzw. haben hier eine ähnliche Situation. Sohnemann ist zwar etwas älter, wurde aber im letzten Jahr vom Gesundheitsamt auch als schulreif erklärt, wurde im KIGA ebenfalls massiv unterfordert und aktuell rät man uns seitens der NEUEN Einrichtung zur Zurückstellung (was in unserem Fall absoluter Unsinn ist).
Ich persönlich würde nicht extra einen Schulreifetest machen lassen sondern ganz normal die Anmeldeprozedur durchlaufen und die Entscheidung notfalls kurz vor knapp treffen, denn du kennst ja die Schwächen, die Einwände GEGEN eine Einschulung.
Wegen dem Einnässen würde ich mal zum Urologen gehen und abklären lassen ob es evtl. eine organische Ursache gibt. Ansonsten würde ich es evtl. auch auf eine Unterforderung ggf. gepaart mit einer zeitweisen Überforderung schieben, diese Beobachtung habe ich nämlich auch machen müssen.
Das er das jüngste aller Kinder wäre finde ich irrelevant. Es gibt immer ein jüngstes Kind und so belastend wie es von Erwachsenen dargestellt wird ist es für die meisten Kinder gar nicht. Ich merke immer wieder das die Körpergröße in diesem Alter deutlich höher bewertet wird als das Alter (was in unserem Fall, bei kleingewachsenem Kind, richtig bitter ist).
Dass er sich nicht gegen Übergriffe wehrt bewerte ich persönlich als Charaktereigenschaft und nicht als mangelnde Reife. Wäre es nächstes Jahr wirklich anders? Wenn er nicht genügend Selbstvertrauen besitzt (was nach einer massiven langfristigen Unterforderung ja der Fall ist) wird er sich unabhängig von der Persönlichkeitsstruktur schon nicht wehren. Das Stottern würde ich ebenfalls mit mangelndem Selbstbewußtsein begründen.
Eine Zurückstellung ist dann sinnvoll, wenn sich tatsächlich etwas ändern wird. Das kannst du denke ich aber auch sehr gut in dem noch bevorstehenden halben Jahr erkennen.
Ich persönlich würde nun zum Urologen, zum Logopäden (in diesem Alter kann man bereits beginnen etwas gegen das Stottern zu tun) und versuchen ihm Aktivitäten zu ermöglichen bei denen er selbstbewusster werden kann. Dann könnte evtl. die normale Einschulung doch noch problemloser über die Bühne gehen als du es dir aktuell vorstellen kannst.
Ich kann dir nun aus Erfahrung sagen, dass ein weiteres Jahr im KIGA bei einem unterforderten Kind nichts mehr herausreißt, im Gegenteil.
Was mir nun aber SEHR am Herzen liegt:
Mach dich nicht für all das verantwortlich. Ich weiß genau wie es dir geht, mich haben die Schuldgefühle "zu spät gehandelt" zu haben bald aufgefressen. Für jede Entscheidung (und man konnte immer nur eine "ein wenig schlechtere" Variante wählen) und die Folgen habe ich mich beinahe verrückt gemacht.
Die Bedingungen für unsere Kinder sind nicht optimal! DAS ist nicht deine Schuld! Gehe alle Möglichkeiten durch, entscheide dich nach bestem Wissen und Gewissen und sage dir dann immer wieder dass du dich für DAS entschieden hast was zu diesem Zeitpunkt richtig erschien. Was die vernünftigste Lösung war. Niemand von uns kann in die Zukunft schauen.
Und vielleicht tröstet es dich auch, das ich gerade die Erfahrung machen musste, das es selbst dann wenn alles perfekt scheint keine Garantie dafür gibt, dass es auch langfristig so bleibt.
Alles Gute für eure Entscheidung, viel Kraft und noch ein Tipp:
Triff DU deine Entscheidungen, steh hinter ihnen, tritt selbstbewusst auf und gib deinem Sohn damit ganz nebenher mit auf den Weg, dass das Leben aus Kompromissen und Fragezeichen besteht, man nicht immer zwischen gut und schlecht wählen kann und eine Entscheidung die falsch getroffen wurde zwar immer bitter ist, aber leider Gottes auch dazu gehört.
LG LeeLa |
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arabis

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.11.2006 Beiträge: 139 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 11.02.2007, 11:14
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Ich bin ja meistens pragmatisch:
was ist, wenn Du ihn erstmal anmeldest - die Anmeldung kann man doch zurückziehen - oder ?
Dann habt ihr noch Zeit !
Und geht er zur Logopädie oder Ergotherapie? Auch Psychomotorik ist gut ! Das würde ihm halfen und ihr hättet noch Zeit zum Sortieren.
lg Arabis
PS. da hatte Leela ja zeitgleich ähnliche Gedanken ! |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 11.02.2007, 12:22
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Gutem Morgen an Euch alle- danke für die schnellen ANtworten!
ALso, einige Fragen sollte ich wohl mal beantworten: er litt(zumindest nicht offensichtlich) an Unterforderung im ersten KiGa, sondern er war dort ein ganzes Jahr lang mit dem Großen - dieser wurde massiv gemobbt,andauernd geschimpft,zu unrecht beschuldig-von der Gruppenleiterin,die auch die Kiga-Leiterin ist Das war wohl von ANfang an so,so dass der Große es nicht anders kannte-und weder was zu Hause erzählt hatte, noch komisch fand Folgen beim Kleinen- er fing aus Angst massiv an zu stottern,wieder einzunässen,aus unserem offenen, fröhlichen Kind wurde ein zurückgezogenes Kind, das ANgst vor Erwachsenen(MAchthabern!) hatte und zuhause auch nichts mehr erzählte.
Mit gerade 4 Jahren, fragte er total traurig,warum er nicht mehr richtig sprechen könne! Ich nahm sofort Kontakt auf mit der SPrachheilschule,diese sahen und hörten ihn an(soweit er sich überhaupt getraute den Mund aufzumachen. Daraufhin Ursachenforschung, weil seine Art STottern NIE ohne eine extreme seelische Belastung aufträte. Da hatten wirs. Als wir anfingen nachzuforschen, kam alles raus( über die geknechtete Halbtagskraft in der Kiga-Gruppe- sie ist alleinerziehend und durfte den Mund nicht aufmachen die ganzen Jahre!!!)
Sofrtiger Kiga-Wechsel wurde von der Kirchgemeinde "zum Wohle des Kindes!" ermöglicht, obwohl der andere Kiga voll war. Dort hörte das stottern sofort auf aber die Sprachheischule sagte ganz klar, dass es anders wiederkommen würde- wenn ein Kind so stark damit angefangen hatte - und das mit 4 Jahren schon so extrem realisiert hätte-was sie als extrem ungewöhnlich hielten! Und so ist es leider. Phasenweise(wochenlang) ist alle perfekt,dann fängt es aus irgendeinem Grunde wieder an- komischerweise nicht gekoppelt mit irgendwelchen ANforderungen/Überforderungen. Seit Januar ist er in einer Therapiegruppe dort- und ist dort unwahrscheinlich offen aber eben vorsichtiger in der Kontaktaufnahme,als viele anderen Kinder. Der neue Kiga konnte vieles wieder gut machen, sie haben ihn wirklich gern und wollen das beste für ihn! ABer sie sorgen sich eben auch darum, dass er seelisch überfordert sein könnte.
Ich weiss eben nicht, ob ich die Anmeldung zu Schule Rückgängig machen kann,wenn es nötig sein sollte( hatte mich ja isher nicht damit befasst...)?
Wenn das möglich ist,bin ich ja fein raus- dann kann ich im Notfall die Notbremse ziehen.
Zum Schulweg und Nachbarkind: mein Großer kann nur die letzte Hälfte des Schulweges mit einer Klassenkameradin laufen(nachdem diese Umgezogen war). Da der Weg lang und gefährlich( da unübersichtlich,viel Bus,LKW- und AUtoverkehr ohne Querungshilfen!)ist, konnte er bis dahin NICHT laufen- war auch lt. Polizei für einen Schulanfänger ALLEINE zu gefährlich(2 sehen mehr!), Er war wirklcih traurig darüber. Der Kleine freut sich wirklichschon sehr darauf,dass er mit dem Nachbarsjungen ZUSAMMEN laufen darf! Leider sind die Schulanfangszeiten 1.+3. Klasse verschieden, so dass meine beiden Jungs nicht zusammen in die Schule laufen können(ab sept.).
Unsere Schule unterrichtet leider noch extrem traditionell- es wird auf die jungen Schulanfänger wirklich nicht eingegangen!!! Daher auch die Rückstellung beinahe aller 5,5Jährigen- also Kann-Kinder! Solange der Schulleiter nicht in Rente geht,ändert sich da nichts. Es wird allerdings gemunkelt,dass es dieses Jahr schon soweit sei
Um Missverständnissen vorzubeugen- der Kleine ist nicht getestet, er kann sich prima selbst beschäftigen- und reagiert auf Langeweile nicht so krass wie der Große. Aber inzwischen habe ich bemerkt, dass er im Köpfchen doch mind. genauso fit ist,wie der Große Und nach der schlechten Erfahrung in der Schule mit dem Großen, tendiere ich definitiv nicht zu zurückstellen.
Integrative Klasse geht übrigens wirklich nur 1 Jahr,dann gehen die Kinder in ihre GS am Wohnort.
Ich werde den Test machen lassen- auch als kleine Bestätigung für ihn- er wird ihn sicher bestehen Länger in den Kiga würde echte Unterforderung für ihn bedeuten- das meinen auch die Erzieherinnen!
Dann muss ich selbst entscheiden- und die meisten von Euch tendieren ja auch zur Einschulung.Das hat mir gut getan
DANKE! |
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Bücherfee

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 457 Wohnort: NRW / Leopoldshöhe
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Verfasst am: 11.02.2007, 20:57
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N´Abend!
@starkejungs: Ja, Du kannst den Antrag auf vorzeitige Einschulung noch bis zum letzten Tag vor der Einschulung zurückziehen.
Wir haben unseren großen Sohn letzten Sommer vorzeitig eingeschult (ach, was mußte ich mir von anderen anhören! - "Kindheit klauen" etc.!) und wenn wir gemerkt hätten, daß es doch nicht das wahre ist, dann hätten wir auch noch einige Tage vor der Einschulung sagen können, daß er dann doch noch weiter in den Kiga geht.
Er ist aber eingeschult worden und es geht ihm sehr gut!
Er ist auch der jüngste in seiner Klasse und soweit ich das weiß auch der jüngste der ganzen Grundschule.
Zur Zeit versucht er mit der Klingelhose Nachts trocken zu werden (klappt zum Glück auch soweit ganz gut!).
Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich ihn erstmal zur Schule anmelden. Ich weiß, daß diese Entscheidung nicht leicht ist (hat mich auch so viele schlaflose Nächte gekostet).
Ich bin mir ganz sicher, daß Du die richtige Entscheidung für Dein Kind treffen wirst!
Viele Grüße
Carmen _________________ Sohn 1, B. (11/2000 - 7. Klasse, Gesamtschule)
Sohn 2, T. (03/2003 - 4. Klasse, Grundschule)
Bücherfee |
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sun Queen of yellowpress, Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 2614 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 11.02.2007, 22:49
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Wegen des Einnässens schnell eine kleine Randbemerkung:
Naseweiß kommt jetzt auf's Gymnasium und wir arbeiten immer noch am nächtlichen Trockenwerden... PeterPan hat nur einmal alle Vierteljahre ein trockenes Bett... aber sie sind glückliche Kinder und passen in ihre Klassen. Das Eine hat mit dem Anderen nicht unbedingt zu tun... _________________ LG sun mit Naseweiß (*3/9 , PeterPan (*6/99) und TigerLily (*6/05) |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 12.02.2007, 11:28
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ALso- erstaml dankeschön für Eure Erfahrungswerte bzgl. Einnässen- es ist echt ätzend,wenn alle um einen herum so einen Mist,Wie" der will doch bloß nicht"-oder ähnliches von sich geben
Er bekommt jetzt diese Mictonetten (oder mictonorm- habs gerade vergessen- die Schwächeren halt...), ich kann aber nicht wirklich sagen, ob es daran liegt,wenn es mal super klappt,den Tag über! Nachts sollen wir noch nichts unternehmen,meint der KiA.Solange er nicht unter der Windel leidet, findet er es kein echtes Problem. Finde ich auch. Und übernachten tut er sowieso noch nicht bei Freunden-und wenn- seinem besten Freund ist das absolut egal .Der mag ihn,wie er ist- ich finde ihn klasse!!!
Neues zum Test: habe heute erfahren,dass er in seinem ALTEN Kiga- also dem, in dem es ihm sooo schlecht ging ,stattfinden soll .
Da er immernocjh sagt,er will da nie mehr rein, habe ich ein Gesprach mit der zuständiigen Dame erbeten. Ich quäle ihn doch nicht,wegen so einem(nicht wirklich nötigen) Test! Und von entspannt arbeiten kann dann ja sowieso nicht die Rede sein! Wenn sie mir nicht wirklich gravierende Vorteile nennen kann, die mein Kleiner aus der Durchführung dieses Testes hätte, werde ich ihn nicht dorthin schicken!!!
Die Wege des Herrn sind unergründlich- und so manche Entscheidung wird einem dadurch fast vollständig abgenommen
Aber mal ganz ehrlich- es ist unglaublich erleichternd, wenn man sich mit solchen Problemen an jemanden(EUCH ) wenden kann, und nicht weit und breit die/der Einzige damit ist!
Danke! |
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Doreen
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 50 Wohnort: Beckingen/Saarland
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Verfasst am: 12.02.2007, 20:42
Titel: @Bücherfee |
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Hi
wir benutzen jetzt die 4 Woche die Klingelhose und das mit Erfolg.
Wie lange nutzt ihr diese Hose schon....
@Starkejungs: Man mir ist es echt kalt den rücken runter gelaufen, als deinen Beitrag gelesen habe... Echt schlimm wie die Kinder in einer Kindereinrichtung behandelt werden.
Marie-Claire wurde auch sehr oft von der Erzieherin (Leiterin) gemobbt..und es war so schrecklich...
Im Neuen Kindergarten waren die ersten 3 Wochen klasse, aber jetzt fangen die da auch an...Ich gebe Sie nur noch für 3 bis max.4 Stunden Vormittags in den Kindergarten...
Es tut ein als Mutter so weh....kann dich sehr gut verstehen. Und bei uns ist es ja nicht so krass gelaufen wie bei euch.
Liebe Grüße
Doreen |
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Jojoni
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 264 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 13.02.2007, 21:38
Titel: |
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Hallo!
Mal zum Einnässen. Wir haben es mit der Minirintherapie versucht und bislang sieht es gut aus. Wir haben uns gegen die Klingelhose entschieden, da wir versuchsweise auf eine Klassenreise das Zeug schon ausprobiert hatten und es geklappt hat, mit der kleinsten Dosierung.
Ich finde es zum Ko...., wenn sie Leute zu diesem Thema äußern, die von der ganzen Materie keine Ahnung haben, denn es ist ja definitiv erwiesen, dass es sich um ein hormonelles Problem handelt. Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir mit unserem Kinderarzt das Thema ausgiebig besprochen haben und anscheinend eine Lösung gefunden wurde, denn nach Absetzen des Medikamentes hat es 5 Wochen gedauert, bis es mal wieder passiert ist. Jetzt waren danach schon wieder 3 Wochen trocken. Und der kleine Mann ist 9, da hoffen wir, dass es geschafft ist. Manchmal muss man das Ganze ein zweites Mal durchziehen, bis der endgültige Erfolg eintritt, aber eigentlich sieht es gut aus.
Hätte ich das Ganze schon vorher gewußt, dann hätten wir bestimmt schon eher gehandelt, aber oft kann man über solche Dinge eben mit anderen nicht sprechen. Durch Zufall hatte ich nämlich einen Flyer beim Kinderarzt in die Hände bekommen, der das Ganze mal näher erläutert hat. Ein Hoch auf den, der lesen kann
LG Jojoni |
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Biene Maja Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 656 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 13.02.2007, 22:14
Titel: |
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Hallo Jojoni,
| Zitat: |
| Ich finde es zum Ko...., wenn sie Leute zu diesem Thema äußern, die von der ganzen Materie keine Ahnung haben, denn es ist ja definitiv erwiesen, dass es sich um ein hormonelles Problem handelt. |
Meinst du nicht, dass du hier ein wenig zu sehr verallgemeinerst? Sicherlich ist es bei manchen ein hormonelles Problem. Aber es kann auch ganz andere Ursachen haben. Ich habe dieses Probleme auch schon diverse Male in meiner Praxis "bearbeitet" und kann garantiert nicht die Hormone beeinflussen.
Ich bemühe mich immer um Toleranz - Leben und Leben lassen. Wenn ihr für euch einen erfolgreichen Weg gefunden habt schön, aber warum ist das der einzig richtige?
Liebe Grüße
Conny  _________________ Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag
Biene Maja |
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starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
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Verfasst am: 14.02.2007, 10:32
Titel: |
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Guten Morgen!
Also- wir haben keine Klingelhose ausprobiert- bis jetzt. Ich habe auch kein echtes Problem mit der Nacht-Windel( und er inzwischen auch nicht mehr!)
Nun- er wollte schon mit 2 Tagsüber partout KEINE Windel mehr haben- krasse Sache bei einem Kind,das konsequent in die Hose pinkelt- die Wäscheberge könnt Ihr Euch sicher vorstellen
Nachts wollte er auch schon eine Zeit lang ohne- aber er war jede Nacht (inkl. Bettzeug) mehrmals nass. Ich konnte ihn zum Glück dann wieder zur Windel überreden
Es wird auch langsam besser- der KiA redete von Reifungsverzögerung/ Blasenmuskel zu angespannt...??? da er eigentl immer eine feuchte Unterhose hat. Darum auch die Tabletten. Er glaubt,dass mein Kleiner tendenziell ein eher angespanntes, aktives Kind ist-da macht sich sowas eben zusätzlich als Verstärker bemerkbar. Kann schon sein!
Ich finde es gut,wenn mir jemand Lösungsvorschläge oder Erfahrungen bieten kann, traurig macht mich nur die Tour- Du musst strenger sein- er hat nur keine Lust, der stellt sich nur so dumm an- oder sogar-DU bist schuld,wahrscheinlich kümmerst du dich zuwenig um ihn und so nette Andeutungen kommen. Wie gesagt- der Kiga geht damit auch rel. entspannt um, es wird niemand bloßgestellt und Auslachen ist außen vor.
Aber sie machen sich eben auch Gedanken, ob er sich vielleicht überfordert fühlt...wobei sie eben auch sehen,dass sein sonstiges Verhalten eine komplett andere Sprache spricht
Er ist ja auch gerade mal 5,5 Jahre alt...und Jungs sind da eben auch öfter mal "Spätzünder"
Und eines weiß ich auch- es sind nicht immer die Hormone.Und meinem 5jährigen würde ich das Nasenspray noch nicht verpassen- bei einem 8jährigen würde ich da aber möglicherweise anders denken!
Grüßle! |
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