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Michael123
Anmeldungsdatum: 19.02.2007 Beiträge: 39
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Verfasst am: 30.07.2007, 16:17
Titel: Nach dem Wechsel |
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Leon hat bisher noch keine dicken Freundschaften geschlossen und hat mir gesagt: "Ich habe sowieso noch nicht so viele Freunde in der Klasse, dann kann ich auch genauso gut in die nächste Klasse". Er selber will ja eine Klasse überspringen, aber anhand seiner jetztigen Arbeitshaltung habe ich die Sorge, dass er im vierten genauso "schlunzt" wie jetzt auch.
Vielleicht muss ich auch erst mal eine NAcht drüber schlafen.  |
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jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 30.07.2007, 16:36
Titel: |
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Hallo Michael,
schön, dass du uns auf dem Laufenden hälst!
Oh Mann, da habt ihr aber zu schleppen...
Ich kann deine Bedenken gut verstehen, grade erst ist der Aufruhr wegen des Schulwechsels hinter euch, dann sowas.
Ich stelle mir als mögliche Variante vor, dass du mit diesen Bedenken sowie dem Testergebnis zur Lehrerin gehst. Nicht, damit sie irgendwelche IQ-Werte liest, sondern die Empfehlung mitbekommt. Manche nehmen das Schreiben mit, ohne es vorlegen zu wollen, nur für alle Fälle.
Besprich es mit ihr, wenn du einen guten Draht zu ihr hast. Sag ihr, dass du dir unsicher bist, grade weil er so unkonzentriert arbeitet. Es aber eben aufgrund seiner Intelligenz leider nicht weggehen wird. Er würde springen wollen, da er sich noch nicht integriert fühlt, du bist da eher anderer Meinung. Wie sie als Lehrerin mit dieser Situation umgehen und was empfehlen kann, damit er sich schulisch wohlfühlt. Ob sie irgendeine Idee hat und vielleicht auch eure Unterstützung braucht, die sie natürlich bekommt.
Mehr kannst du wohl nicht tun. Und dann schlage ich vor, geht ihr Eltern mal in euch. Was spricht für, was gegen ein Springen? Nicht jedes Kind muss springen, nur weil es intelligenter ist, schneller lernt usw. Das liest du hier immer wieder, es gibt Erfahrungen in alle Richtungen.
Kannst du damit warten, bis die Schule anfängt? Sind ja nur noch ein paar Tage. Ansonsten warte auf die anderen Antworten, vielleicht hat ja noch jemand eine tolle Idee?
Alles Gute _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
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UBI

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 270
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Verfasst am: 30.07.2007, 16:47
Titel: |
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Hallo,
mit einem Sprung ins 4. wäre ich erst einmal vorsichtig. Wart ihr nicht aus NRW? Da ist jetzt ja leider die Schulempfehlung bindend und wenn dein Sohn es im ersten Halbjahr der 4. nicht schafft, die aus Lehrersicht notwendige Leistung zu bringen, dann steht ihr eventuell vor einer Real- oder sogar Hauptschulempfhelung trotz Sprung!
Ihr müsst also unbedingt mit der Schule klären, wie sie das mit der Empfehlung zu halten gedenken und ob es eventuell die Möglichkeit gibt, die 4. Klasse freiwillig zu wiederholen (was eigentlich nicht möglich ist, da muss die Entscheidung zur Rückstufung vor dem Halbjahreszeugnis getroffen werden).
Beste Grüße
Ubi _________________ Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten! |
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jenny Administrator

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5112 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 30.07.2007, 16:55
Titel: |
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ich glaube da kann ich beruhigen. Es gibt irgendwo einen Passus, dass ein Kind, dass es schafft eine Klasse zu überspringen auf jeden Fall für ein Gymnasium geeignet ist.
Dennoch würde ich eher dazu tendieren , dass Kind erstmal zur Ruhe kommen zu lassen und nicht den Sprung erzwingen zu wollen. Wenn die Schule euch das Ganze anbietet, würd ichs überdenken aber sonst erstmal passiv bleiben.
Gruß´,
jenny _________________ Niveau ist keine Gesichtscreme und Stil nicht der obere Teil des Besens......
Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
jenny |
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UBI

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 270
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Verfasst am: 30.07.2007, 17:09
Titel: |
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Hallo Jenny,
findest du da irgendwo ein Zitat? Habe das leider schon anders gehört.
Gruß
Ubi _________________ Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten! |
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kerstin4 Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2006 Beiträge: 1814 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 30.07.2007, 19:40
Titel: |
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Huhu, Jenny
Kannst du sagen, wo du das gelesen hast? Würde mich sehr interessieren:
Gruß Kerstin _________________ auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4 |
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jenny Administrator

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5112 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 30.07.2007, 19:54
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Ich weiß es von Tate (meine und hoffe ich) und der kann es ganz sicher zitieren . Ich mach mich mal auf die Suche! _________________ Niveau ist keine Gesichtscreme und Stil nicht der obere Teil des Besens......
Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.
jenny |
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jenny Administrator

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5112 Wohnort: Krefeld
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Tate Quotenkerl

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2005 Beiträge: 134 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 30.07.2007, 21:55
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Hallo,
leider gibt es diesen Passus im neusten Schulgesetz nicht mehr!!!
Es gibt somit keine "Vergünstigung" mehr für Springer.
Die Empfehlung für die weiterführenden Schulen sind somit verbindlicher und nur durch das vorgeschriebene Verfahren:
§ 11 Schulgesetz NRW:
(4) Die Grundschule erstellt mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4 auf der Grundlage des Leistungsstands, der Lernentwicklung und der Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers eine zu begründende Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung geeignet erscheint.Ist ein Kind nach Auffassung der Grundschule für eine weitere Schulform mit Einschränkungen geeignet, wird auch diese mit dem genannten Zusatz benannt. Die Eltern entscheiden nach Beratung durch die Grundschule über den weiteren Bildungsgang ihres Kindes in der Sekundarstufe I, soweit nicht nach einer pädagogischen Prognose zu diesem Zeitpunkt dessen Eignung für die gewählte Schulform offensichtlich ausgeschlossen ist. Das in der Verantwortung der beteiligten Schulen und der Schulaufsicht liegende Übergangsverfahren wird in der Ausbildungsordnung geregelt. Die abschließende Entscheidung über eine offensichtliche Nichteignung trifft das Schulamt auf der Grundlage eines Prognoseunterrichts.
http://www.bildungsportal.nrw.de/Schulgesetz/paragraph.jsp?paragraph=11
LG
Tate  |
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UBI

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 270
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Verfasst am: 31.07.2007, 10:58
Titel: |
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Danke Tate und Jenny,
das hatte ich befürchtet, konnte es aber so schnell nicht finden. Ich finde das ganz schlimm, weil es die Sprünge 2 nach 4 sehr gefährlich macht. Und die Sprünge 3-5 sind wegen des anschließenden G8 Gymnasiums auch nicht so ganz ohne.
Dir Michael wünsche ich gute Entscheidungen
Gruß
Ubi _________________ Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten! |
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UBI

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 270
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Verfasst am: 31.07.2007, 11:45
Titel: |
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Ich nochmal
| Zitat: |
| Leon ist oft unkonzentreirt, denkt über Aufgabenstellungen nicht nach, hängt bei einfachsten Fragen in der Luft (6x6=32?). Die Dame hat uns dazu geraten Leon springen zu lassen, da er massiv unterfordert sei. Leon hat aber in schulischen Dingen keinerlei Ehrgeiz. Zwar sagt er, dass er unbedingt eine Klasse überspringen wolle und er sich auch "reinknien" will, aber glauben kann ich es nicht. Er sei vom sprachlichen und emotionalen auf dem Stand eines Zehnjährigen und müsste dazu in der Lage sein die Grundschule in zwei Jahren zu schaffen |
Unkonzentriert sind Kinder oft, wenn sie für das Rechnen das Gehirn erst gar nicht einschalten. Das kenne ich auch von meiner Tochter. Was war noch mal 27-6 (grübel, grübel). Das haben wir in den Griff bekommen, indem wir sie gegen die Uhr haben rechnen lassen (z.B. mit der CD "Blitzrechnen"). Da brauchst du dir nicht allzuviel Sorgen machen, wenn er den Stoff grundsätzlich beherrscht. Die Automatisierung in Mathe muss sein, aber da kann man ja auch Spiele drauß machen (wir mutliplizieren z.B. beim Autofahren auch Autokennzeichen).
Testende Psychologen raten gern zum Springen, weil ihnen einfach nichts anderes einfällt. Natürlich kann ein Kind mit hohem IQ den inhaltlichen Stoff der Grundschule in 2 Jahren bearbeiten. Aber die Einbindung in die Gruppe bleibt dabei manchmal auf der Strecke. Das wäre für mich der wichtigere Aspekt. Kennt dein Sohn Kinder aus der höheren Klasse? Mit wem spielt er sonst? Was hat er für Hobbies? Ich würde evtl. mit ihm vereinbaren, auf welchem Niveau du seine Noten so erwartest. Und solange er das macht, lässt du ihn in Ruhe gewähren. Sollte der Sprung für euch aber doch die bessere Lösung sein, dann unbedingt eine schriftliche Vereinbarung über das mögliche Wiederholen der 4. Klasse treffen.
Beste Grüße
Ubi[/code] _________________ Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten! |
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Michael123
Anmeldungsdatum: 19.02.2007 Beiträge: 39
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Verfasst am: 31.07.2007, 14:19
Titel: Vielen Dank |
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Zunächst einmal vielen Dank für Eure Ideen.
Leon kommt sehr gut mit älteren Kinder aus. Wir haben zehnjährige in der Nachbarschaft und das klappt prima.
Die Sorge mit dem "wichtigen" 4 Schuljahr haben wir auch. Was, wenn er zwar das vierte schafft, aber nur so halbherzig (wie im Moment) und dann zwar das Klassenziel schafft, aber dann nicht für das Gymnasium empfohlen wird. Nicht dass dies das Maß aller Dinge wäre, aber er hat ja das Potential dazu und ich glaube bei einer dauerhaften Unterforderung würde er "abschmieren". Klingt jetzt total hysterisch .. aber wir sind ja zum ersten mal Eltern eines Achtjährigen. |
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Physikus Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.03.2005 Beiträge: 474 Wohnort: Ruhrpott
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Verfasst am: 31.07.2007, 15:06
Titel: |
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Um die Schulempfehlung würde ich mir gar nicht so viele Gedanken machen. Sie erfordert ja keine bestimmten Noten, sondern ist eine allgemeine Einschätzung. Und wenn eine Schule springen lässt, sollte doch dann -unabhängig von den erzielten Noten- wenigstens ein bedingt geeignet möglich sein.
Viele Grüße
Physikus |
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UBI

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 270
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Verfasst am: 31.07.2007, 15:42
Titel: |
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Sorry,
ich möchte ja nicht wie eine Unke klingen...
Dein Sohn kommt gut mit Älteren zurecht. Das ist ja zunächst mal gut. Aber kennt er auch schon die höhere Klasse? Er ist erst kurz an der Schule. Wenn er jetzt springt, macht ihn das erneut zum Außenseiter, der sich seinen Platz erkämpfen muss. Das erfordert meiner Meinung nach ein Kind mit ziemlich hohen Selbstwertgefühl. Hat er das? Ist er denn unglücklich in der jetzigen Klasse? Hat er wieder psychosomatische Beschwerden? Wie ist er denn auf das Thema Springen gekommen? Durch die Psychologin oder von selber? Und wie hoch war der IQ (nicht dass mich das persönlich interessiert, aber ein Kind mit IQ 145 hat ein ganz anderes Unterforderungsproblem als eines mit 130).
Warum nicht ein spannendes Hobby suchen, in Ruhe aufs Gymnasium wechseln und notfalls da springen, wenn die Unterforderung zu hoch wird? Ich weiß nicht, ob ich mich so gerne dem Wohlwollen der Lehrerschaft aussetzen wollen würde. Schließlich müsstet ihr es ausbaden, wenn die das "verbocken". Insofern hängt sehr viel vom Willen der aufnehmenden Lehrerin ab. Wenn die nur lustlos reagiert, würde ich es lassen.
Beste Grüße
Ubi _________________ Ubi mit C. (Sommer 99)
Jeder nach seinen Möglichkeiten! |
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subu Sponsor

Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 2029 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 31.07.2007, 17:52
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...wäre unter Beachtung aller Komponenten (Sprung von 2 nach 4 kritisch, wegen Halbjahresempfehung, Sprung von 3 nach 5 kritisch wegen G8 ) nicht das aller sinnvollste, ihr würdet einen Sprung von 3/2 nach 4/2 anstreben??? WENN die Schule da mitmachen würde, wäre das quasi ohnehin die Gymmyempfehlung...
Vorteil: da in der 4/2 oft ohnehin nicht mehr so viel läuft, könnte er den Stoff der 3/2 und der 4/1 gut "nacharbeiten", wenn überhaupt nötig...oder ?
Und zum Thema Motivation: meinst du, Motivation kommt mit langweiligen, bereits bekannten Themen??
Du hättest meine Beiden mal sehen sollen, wie sie in der Dritten dann nur noch blockiert haben...in der 5 war es plötzlich ganz ordentlich - schon gar, weil sie auch springen WOLLTEN!
Springen an sich ist sicherlcih nicht "erstrebenswert", aber kann einen AHA-Effekt haben - und das merkt man oft in den ersten 4 - 6 Wochen, die du sowieso Probezeit ausmachen solltest!!!
Leidet er denn sehr?
Dann würde ich als Eltern eher dazu neigen, als wenn es halt OK ist, er aber noch keine "Freunde" hat (was bei meinen Jungs nach 2 - 3 Monaten ultranormal wäre...)
Allerdings würde ich trotzdem den Altersunterschied beachten - bei Jungs macht das schon etwas aus, wenn man gaaaaaanz jung ist - die Kämpfe" um die physische und psychische Spitzenposition im Jungenrudel sind schon teilweise grausig - bei Mädels ist das oft doch viel einfacher.
LG
subu |
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