|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Höppy
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.01.2007 Beiträge: 14 Wohnort: Niedersachsen
|
Verfasst am: 08.05.2007, 13:57
Titel: Zeitangaben bei Mathetests |
|
|
Hallo alle zusammen,
bei unserem Sohn (2. Klasse) ist es bei den Mathetests üblich, daß die Lehrerin die Zeit aufschreibt, wie lange Schüler für die jeweilige Arbeit brauchen.
Heute stand z. B. bei Oliver 25 Minuten. Ich finde das für eine ganze DIN A4-Seite voll mit Aufgaben (insg. 53) nicht viel. Mich würde aber dennoch interessiern, was denn jetzt normal ist.
Beim letzten Test waren es 20 Minuten (leider weiß ich nicht mehr wieviele Aufgaben es waren, aber es war auch eine ganze Seite). Dahinter stand dann noch die Aussage: Mit großem Abstand zu den anderen Kindern.
Ich wußte natürlich nicht, wie ich das deuten soll. Ich habe dann Oliver gefragt, ob er die Arbeit zuerst oder zuletzt abgegeben hat. Er meinte, er habe wohl ziemlich zum Schluß abgegeben.
Nun meine Frage: Ist das wirklich zu langsam und sind alle anderen Kinder evtl. schnellere Rechner? _________________ Grüsse Tanja |
|
| Nach oben |
|
 |
jutta Sponsor
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 4602 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 08.05.2007, 15:46
Titel: |
|
|
Hallo Höppy,
ich denke, so ganz pauschal ist das nicht zu beantworten. 2.Klasse, das kann ja unterschiedliche Schwierigkeitsstufen bedeuten. Waren es Divisionsaufgaben, 1x1 oder Addieren mit Zehnerübergang? Oder ganz viele gleiche Aufgaben, die schnell abgehakt werden.
Wäre dann noch zu fragen, wieviele Fehler hat er und wieviele die anderen? Und stimmt es wirklich, dass er der letzte war?
Und ganz echt: Was soll das bewirken, den Kindern in der 2. Klasse soviel Druck aufzubauen? Sie haben normalerweise eine Schulstunde Zeit. Die sollten sie sich auch noch nehmen dürfen. Oder geht es nur darum schneller als der Nachbar zu sein? Da sind doch Flüchtigkeitsfehler vorprogrammiert. Und womöglich Hänseleien, wenn jemand warum auch immer langsamer ist bzw. sich mehr Zeit nimmt und die anderen meinen, er/sie wäre zu langsam, zu dumm oder so.
Frag doch mal die Lehrerin.
Mein Sohn schreibt gar keine Tests, da er auf einer freien Schule ist. Daher kann ich keine weiteren Vergleichsmöglichkeiten aufzeigen.
Gruß
Jutta _________________ Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99) |
|
| Nach oben |
|
 |
Tar-Miriel Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5260 Wohnort: Südhessen
|
Verfasst am: 08.05.2007, 16:00
Titel: |
|
|
Hallo Höppy,
habe auch eine Zweitklässlerin, aber es ist schwer Deine Frage zu beantworten.
Bei uns an der Grundschule werden verschiedenste Mathetests: Mal werden Rechenmeister geschrieben (10 min Zeit für eine DinA5-Seite verschiedenster Aufgaben) oder Test, die extrem im Umfang differieren.
Wirklich werten kannst Du das Ganze erst, wenn es Noten darauf gibt und ein Notendurchschnitt darunter steht.
Am besten fragst Du bei der Lehrerin nach, wie sie Deinen Sohn erlebt bzw. wie seine Geschwindigkeit zu werten ist. Halte ich für eine legitime Frage.
Der direkte Vergleich mit anderen Kids ist immer schwierig, hängt auch davon ab, wie gut der Kontakt zu anderen Eltern ist.
Liebe Grüße
Tar-Miriel _________________ "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel |
|
| Nach oben |
|
 |
Höppy
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.01.2007 Beiträge: 14 Wohnort: Niedersachsen
|
Verfasst am: 08.05.2007, 17:18
Titel: |
|
|
Hallo,
es kamen alle Arten von Aufgaben vor, also Plus, Minus, Mal und Geteilt. Außerdem eine Textaufgabe.
Auch ich bin eigentlich der Meinung, daß die Kinder 45 Minuten Zeit haben sollten. Ich finde es auch nicht unbedingt "pädagogisch sinnvoll", daß die Zeiten von der Lehrerin aufgeschrieben wird, da dann wirklich schnell Fehler entstehen und auch unter den Schülern eine Art Konkurrenzkampf entstehen kann.
Oliver hat zum Glück, bis auf einen Test (2 Fehler), immer Null Fehler. Darum sehe ich jetzt auch kein großes Problem bei ihm. Ich finde es nur im Allgemeinen etwas Unglücklich soetwas bei Grundschulkindern zu bewerten. _________________ Grüsse Tanja |
|
| Nach oben |
|
 |
Alice Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 2419 Wohnort: Bayerisch-Schwaben
|
Verfasst am: 08.05.2007, 19:18
Titel: |
|
|
Hallo Höppy,
unsere Lehrerin hat bis vor kurzem den Kindern bei Arbeiten so viel Zeit gelassen, wie sie eben brauchten, dann aber bei der Abgabe für sich notiert, nach welchem Zeitraum sie abgaben. Das konnte ich nachvollziehen, denn es ist schon ein Unterschied, ob jemand nach 10 Minuten eine korrekte Arbeit abgibt oder nach 60 Minuten. Oder nach 60 Minuten eine Arbeit voller Fehler - nur als Beispiel.
Ansonsten finde ich es auch nicht so glücklich, weil die Kinder unter Umständen nur noch darauf gucken, wer am schnellsten war.
Liebe Grüße
Alice |
|
| Nach oben |
|
 |
starkejungs Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2006 Beiträge: 5625 Wohnort: BW
|
Verfasst am: 08.05.2007, 19:40
Titel: |
|
|
>Hallo, meine Meinung zum Zeitdruck kennt Ihr ja
5Minuten-und 10min-Rechenmeister sind zum Bsp. für meinen Großen schlecht- er bracuht einfach ein Paar minuten zum warmlaufen- und da ist er sicher nicht das einzige Kind auf Erden,das so funktioniert.Da sind Misserfolge TROTZ Könnens garantiert...
Ein normaler Test sollte meiner Meinung nach ohne Zeitdruck laufen(DINA4Seite 1 Schulstunde ist ausreichend).Ich finde,die Kinder sollen zeigen dürfen,was sie KÖNNEN,Zeit zur Kontrolle und zum Überlegen bei Sachaufgaben haben.
Wenn die Lehrer/innen merken,dass das Kind wirklich einfach extrem langsam rechnet,können sie das auch ohne Uhr- im Vergleich zur Klasse-oder?
Wichtiger,als die Schnelligkeit finde ich persönlich das Verstehen und Können der Aufgaben.
MEINE GANZ PERSÖNLICHE MEINUNG
Grüßle |
|
| Nach oben |
|
 |
Wölfin Sponsor

Anmeldungsdatum: 03.10.2005 Beiträge: 72
|
Verfasst am: 08.05.2007, 19:53
Titel: |
|
|
Hi Höppy,
Wölfchens Lehrerin notiert auch die Zeit, die die kids zum Bearbeiten benötigen.
Bei uns konnte ich nicht beobachten, dass dies einen Wettkampf unter den Kindern ausgelöst hätte, wer am schnellsten abgibt. Auch fließt die Zeit in keinster Weise bei der Bewertung der Arbeit mit ein.
Ich sehe das ganze als Orientierung. Natürlich weiß ich nicht wie flott oder langsam die anderen Kinder arbeiten. Das interessiert auch nicht. Jedoch weiß ich in etwa wie lange insgesamt die Kinder arbeiten durften und finde es interessant, wie lange mein langsames Wölfchen dafür braucht. So sitzt er z.B. teilweise ewig für die Hausaufgaben, aber bei Proben sehe ich, dass er mit der Zeit zurecht kommen kann.
Von daher finde ich diese Zeitangabe gut.
lg Wölfin |
|
| Nach oben |
|
 |
Idefix
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.09.2005 Beiträge: 473 Wohnort: Wien
|
Verfasst am: 09.05.2007, 09:33
Titel: |
|
|
Hallo Höppy!
Bei Mini wurde bei der letzten Rechenprobe zum ersten Mal die Zeit notiert. Ich habe mich ziemlich geärgert. Mini hat die DIN A5-Seite nach 11 Minuten fehlerfrei abgegeben. Er hat sogar die Textaufgabe ohne Rechtschreibfehler beantwortet.
Die Lehrerin hat folgendes darunter geschrieben:
XXX, ich wundere mich, dass ausgerechnet du erst nach 11 Minuten abgegeben hast. Trotzdem prima.
Mini sagt, die Lehrerin hat nicht dazugesagt, dass es auch um Zeit geht. Er meint, er hat auch nicht getratscht, oder sich sonst irgendwie auffällig verhalten.
Lg Idefix (In der Arbeit wieder am PC. ) _________________ Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Idefix |
|
| Nach oben |
|
 |
Höppy
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.01.2007 Beiträge: 14 Wohnort: Niedersachsen
|
Verfasst am: 09.05.2007, 13:14
Titel: |
|
|
Hallo,
die Zeit wird bei uns auch nicht in die Bewertung mit einbezogen. Jedenfalls ist mir das nicht bekannt.
Wenn die Lehrerin das Notieren der Zeit als Orientierung braucht, kann ich es auch noch verstehen. Ich meine auch nur, daß die uns vielleicht mal erklären könnte, wie lange ein Kind für eine gewisse Anzahl von Aufgaben brauchen sollte.
Bei 12 Schülern in der Klasse, müsste sie doch eigentlich auch merken, wenn ein Kind permanent langsam oder schnell ist, oder?
Im ersten Schuljahr habe ich sie mal darauf angesprochen. Damals meinte sie auch, daß es nur für ihre eigene Beobachtung wäre und das unser Sohn alles im normalen Bereich schafft. Aber heute schafft er es wohl nicht mehr und das macht mich eben etwas stutzing. Eigentlich wird man doch beim Rechnen schneller und nicht langsamer, oder? _________________ Grüsse Tanja |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|