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bille
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 18 Wohnort: Erkrath / NRW
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Verfasst am: 25.05.2007, 08:06
Titel: Woher kommt HB? |
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Liebe Eltern,
meine drängensten Fragen sind auch dank Eures Forums inzwischen beantwortet.
An an dieser Stelle nochmals meinen Dank, auch für die herzliche Aufnahme!
Eins hätte ich allerdings gern noch gewusst. Woher haben die Kids ihre Begabung?? Zu diesem Thema habe ich bisher nichts gefunden. (blind...?)
Vielleicht ist das ja auch egal, aber eine meiner *Macken* ist die Frage nach dem Warum.
Hat eine(r) von Euch mal vertiefend nach Antworten geforscht?
Schöne Pfingsten wünsche ich!
Sibylle _________________ HB ist etwas nicht wirklich greifbares mit deutlich sichtbaren Auswirkungen..
Zwei Söhne geb. 1999 / 2002 |
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Siti

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.10.2005 Beiträge: 536 Wohnort: Südl. Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 25.05.2007, 08:27
Titel: |
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im großen und ganzen ist die derzeit "vermehrte" häufung von hb meiner meinung nach auf zwei ursachen zurückzuführen:
1. die evolution (auch der mensch entwickelt sich *jawoll* !) und bei guter ernährung während der schwangerschaft und in den ersten jahren des kindes liegen die potenziale weit höher als früher.
2. es wird einfach mehr getestet - kinder werden offener erzogen, natürlicher an wissen herangeführt und die erwachsenen kümmern sich heut anders um kinder
allerdings die reine ursache von hb? das kann nur eine laune der natur sein, die hier und da auf fruchtbaren boden trifft, eine mutation sozusagen, bei der einige menschen in der lage sind mehr als die herkömmlichen 10% gehirnmasse zu nutzen. sonst wäre ein einstein wirklich nicht zu erklären, oder ein DaVinci oder ein Goethe oder oder oder....
helle köpfe hat es schon immer gegeben, nur sind sie erst aufgefallen, wenn sie superhell geleuctet haben  _________________ Liebe Grüße von
Siti
"Dumm ist der, der Dummes tut." Mrs. Gump |
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clementine
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.03.2007 Beiträge: 1393 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.05.2007, 09:05
Titel: multifaktoriell... |
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hallo Bille,
es gibt auch Autoren, die zusätzlich zu den von Siti genannten Gründen eine genetische Komponente diskutieren, beruhend auf Zwillingsforschung. Man hat wohl auch durch Studien Hinweise darauf gewonnen, dass bei einem nicht geringe Prozentsatz der Hochbegabten auch weitere Hb´s in der (Kern-)familie zu finden sind.
In den USA gibt es eine Langzeitstudie seit mehreren Jahrzehnten, die wird immer mal diskutiert und herangezogen, such mal unter dem Stichwort "Terman".
liebe grüße _________________ clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
***
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das,
was die Dummen wollen.
Albert Einstein |
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Tar-Miriel Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5260 Wohnort: Südhessen
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Verfasst am: 25.05.2007, 09:25
Titel: |
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Hallo Bille,
ein so einfache Frage am Morgen! Ich wollte schon mit 42 antworten.
Ich habe jetzt dreimal angesetzt, Dir zu antworten und habe immer wieder gelöscht, weil ich mich verzettelt habe.
Zunächst einmal ist Hochbegabung eine statische Definition: die schlauesten 2 % eines Jahrgangs (IQ > 130 hierzulande) werden als hochbegabt definiert. Es gibt eine Verteilung der Intelligenz - von schwachsinnig bis genial ist alles vertreten. Das ist immer und in jeder Kultur so, nur kann die Definition der Intelligenz eine andere sein.
Ich sehe HB zunächst als das Potential Informationen besser zu verarbeiten, zu verknüpfen und größere Datenmengen speichern zu können. Das ist einfach eine Veranlagung. Die "Laune der Natur" von Siti gefällt mir. Eine bestimmte Vernetzung im Gehirn spielt da wohl eine Rolle, die sich auch weitervererben kann. Vererbung spielt bestimmt eine große Rolle und positive Umwelteinflüsse können das unterstützen.
Was sich aus dieser Veranlagung dann entwickelt, ist von der Umgebung, der eigenen Motivation und vielen anderen Faktoren abhängig.
Hohe Intelligenz führt nicht automatisch zu Höchstleistungen bietet, sie ist eine Chance, ein Potential und es ist vom Einzelnen abhängig, ob und in welcher Weise er sie nutzen kann und will. Hohe Intelligenz gibt es immer und überall, es ist nur die Frage, ob sie sich offenbaren kann oder in der jeweiligen Umgebung nutzbar ist.
Schwierige Frage an der Wissenschaftler ein Leben lang forschen.
Bin mal gespannt, was Ihr anderen dazu sagt.
Liebe Grüße
Tar-Miriel _________________ "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel |
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eva Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 1137 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 25.05.2007, 09:47
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Hallo,
Andrea hat ja im Prinzip eh schon alles geschrieben .
Ich würde hb allerdings nicht als eine "Laune der Natur" bezeichnen. Es ist einfach der äußere Bereich in einer ganz normalen Verteilung, ohne abrupten Übergang sondern mit einer willkürlich angesetzen Grenze. So, als wenn man Menschen über 1,x m als "Riesen" bezeichnen würde oder die Abgrenzung, ab welcher Farbtönung jemand als Blondine gilt .
Die Erblichkeit von hb ist vermutlich schwer statistisch zu untersuchen (weil nicht so verbreitet), zur Erblichkeit von Intelligenz insgesamt gibt es aber schon Studien mit Zwillingen oder Adoptivkindern.
Dabei kommt heraus, dass ein Teil wohl vererbt ist, ein Teil auf dem Umfeld beruht und der Rest wohl zufällig verteilt ist (ob angeboren oder später erworben lässt sich da nicht so genau sagen).
Interessant finde ich, dass offenbar die Intelligenz mit zunehmendem Alter stärker von ererbten Faktoren abhängig. Bei der Intelligenz von Adoptivkindern gibt es im Kleinkindalter noch Ähnlichkeiten sowohl mit den leiblichen als auch mit den Adoptiveltern, bei Jugendlichen fast nur mehr mit den leiblichen Eltern.
eva |
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Tar-Miriel Sponsor 2010/2011

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 5260 Wohnort: Südhessen
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Verfasst am: 25.05.2007, 09:56
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| eva hat folgendes geschrieben: |
Ich würde hb allerdings nicht als eine "Laune der Natur" bezeichnen. Es ist einfach der äußere Bereich in einer ganz normalen Verteilung, ohne abrupten Übergang sondern mit einer willkürlich angesetzen Grenze. So, als wenn man Menschen über 1,x m als "Riesen" bezeichnen würde oder die Abgrenzung, ab welcher Farbtönung jemand als Blondine gilt .
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Die "Laune der Natur" bezog ich jetzt auf einen speziellen Menschen.
Was macht es aus, dass genau dieser einzelne Mensch zu dieser willkürlich definierten Gruppe gehört?
Intelligenz kann, muss sich aber nicht vererben, sie kann Generationen überspringen oder plötzlich auftreten, wie jedes andere Merkmal auch. Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit, oder?
Liebe Grüße
Tar-Miriel _________________ "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." - Aus Sambia
Tar-Miriel |
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Chaos Sponsor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.05.2007 Beiträge: 1170 Wohnort: NRW
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Frau Wolle Sponsor

Anmeldungsdatum: 02.03.2005 Beiträge: 4906 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.05.2007, 17:14
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Hallo Bille,
unser Sohn hat seine HB eindeutig vom Vater - ich hab meine nämlich noch !
Nee im Ernst, ich möchte mich da weitestgehend Tar-Miriel anschließen.
Lieben Gruß
Frau Wolle _________________ Derjenige, der denkt, er hätte keine Fehler, hat mindestens zwei!
Frau Wolle |
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