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Notenlesen


 
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 08.08.2007, 09:49
BeitragTitel: Notenlesen
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Hallo Ihr alle winkie ,
ich hab gestern durch Zufall festgestellt, dass meine Tochter - obwohl sie immer sehr konzentriert auf ihr Notenblatt starrt - GAR NICHT notenlesen kann, sondern einfach alles auswendig nach Gehör spielt.

Sie hat keinerlei Vorstellung davon, was Noten bedeuten und ist zum Beispiel der Meinung, dass die Zeilen die Saiten des Cellos darstellen sollen - komisch nur, dass es 5 Zeilen sind, wo es doch nur 4 Saiten gibt...

Das liegt sicher daran, dass sie, als sie mit dem Instrument anfing, noch keine Brille hatte (Ihre Sehkraft lag bei 30 %) und die Noten wahrscheinlich gar nicht erkennen konnte.

Kennt Ihr sowas? Wie kriege ich jetzt in ihr Hirn rein, wozu die Noten gut sind? Sie hat sich irgendwie angewöhnt, die Noten nicht so ernst zu nehmen...

(Die Musiklehrerin ist noch 6 Wochen in Urlaub und wir haben gerade so schön Zeit zum üben.)

LG und schon mal Danke für's Lesen,
KArin
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SilR




Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beiträge: 1998
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.08.2007, 12:04
BeitragTitel:
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Belle kann immernoch nicht (ich glaube bald sind es 4 Jahre) Geigenunterricht Noten lesen

Noni hingegen hat als hausaufgabe über den Sommerferien von ihrem klavierlehrer alle Noten im Violinen und basschlüsselbereich auswendig zu lernen (+ 2 lieder und die Noten 1 Zeile Din A4 quer abschreiben + ein paar Rhythmusübungen) aufbekommen
und das mach sie auch brav....
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kerstin4
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1814
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.08.2007, 12:46
BeitragTitel:
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Hm, Madita hat das Notenlernen ähnlich wie das Lesen gehandhabt, und sie weiß tatsächlich, was ich meine, wenn ich sage, das ist kein "G" sondern ein "H".
Und wer weiß, vielleicht weiß sie doch mehr, als sie dir zeigt devil ??
Denn alles nach Gehör spielen ist nicht wirklich einfach.....

Erklär ihr das doch wie mit den Buchstaben beim Lesen, vielleicht kannst du ihr immer ein paar Noten aufschreiben, wo sie dann den Namen drunter schreiben darf.

Gruß Kerstin
_________________
auch der längste Weg fängt mit einem einzigen Schritt an
Kerstin4
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wombat



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 04.03.2007
Beiträge: 324
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.08.2007, 21:34
BeitragTitel:
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huhu,
meine beiden sind da sehr verschieden,
die Große spielt nun fast 5 Jahre und sie konnte die Noten nach wenigen Wochen, Bass und Violinschlüssel, Klavier.
Der Junge spielt fast 2 Jahre Cello und kennt keine Note.
Er hat alles bunt angemalt und es stehen Zahlen für die jeweilige Anzahl der Finger.
Ich bin fast verzweifelt, weil er die Noten einfach nicht versteht.
Aber es kommt später. Ich glaube nicht-musische Kinder lernen Noten erst in der 3 Klasse.
Nach Gehör spielen ist super!
Meiner hatte auch noch keine Brille als er anfing... denk
Kommt von selbst sagt die Lehrerin.
Liebe Grüsse
wombat
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eva
Quiz-Gewinnerin



Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1137
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 08.08.2007, 22:24
BeitragTitel:
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Hallo,

meine Große (Cool kann nach 2 Jahren Geige die Noten auch nur teilweise. Das heißt, sie weiß (schon lange), was die Note bedeutet = welcher Finger auf welcher Saite, aber nicht wie sie heißt.
Am Anfang stand immer der Finger über der Note, dann hat sie das mal mit Kärtchen geübt. Die Noten"namen" waren bisher nicht notwendig - die werden wir jetzt mal bei Gelegenheit üben.

@moffi
Bist du sicher, dass sie nicht "unbewusst" die Noten kennt? Ohne, dass sie es benennen oder erklären kann?
Wenn du mit ihr üben willst, dann würde ich auch nicht die "Namen" üben sondern die Verbindung Note - Saite/Finger z.B. mit Karteikärtchen. Klappt ziemlich schnell.

eva
Ein kleines Lernprogramm gibt es auch (für den Anfang tut es die Testversion).
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 09.08.2007, 09:19
BeitragTitel:
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Hallo Ihr alle winkie ,
und danke für Antworten.

Sie weiß wie die Töne heißen, die sie spielt (wenn ich "Spiel ein Fis" sage, spielt sie ein Fis), aber sie weiß nicht, wie die Noten auf dem Blatt heißen, bzw. welche Töne auf dem Cello sie bedeuten.

Aber: Gestern waren wir beim Augenarzt, un sie hat mit Brille immer noch erst eine Sehkraft von 50%! (Ich mach gleich mal einen neuen thread auf.) Vielleicht sind das nicht die besten Voraussetzungen fürs Notenlesen.

@ SilR und wombat: interessant, dass Eure Klavier-Kinder die Noten kennen (oder in Unterricht richtig lernen müssen), die Streicher-Kinder aber nicht - vielleicht kommt man beim Klavier schneller an die Grenze des "Nicht-mehr-merken-Könnens"

@ Kerstin: ja, was sie genau weiß, ist wirklcih nicht so leicht rauszukriegen.... ;)

@ Eva: Danke für die Tipps. Leider krieg ich das Programm nicht auf.... Die Karteikarten kann ich mir nicht richtig vorstellen - könntest Du mir beschreiben, was da genau draufsteht?

LG und Danke,
Karin
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SilR




Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beiträge: 1998
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.08.2007, 10:22
BeitragTitel:
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huhu moffi

ich denke das hängt auch viel vom Lehrer ab

Nonis Klavierlehrer fordert von Anfang an schon viel von ihr (sie muss schreiben, lesen können, in die kleinen Notenzeilen perfekt reinschreiben, viele hausaufgaben, konsequentes Üben etc.) so dass sie in kürzester zeit schon richtig weit gekommen ist - ihr bekommt diese Art sehr gut, das merke ich, wei sie in den 30 min. aufblüht.

Belles Violinenlehrerin hat da ganz andere Methoden - eher kleinkindermäßig.
Es gibt notenhefte mit extragroße Linien, der Unterricht wird nach bedürfnissen des Kindes ausgerichtet, wenn es halt das Stück spielen will und nicht das Übungsstück, dann ist auch ok, es gibt keum Hausaufgaben, alles basiert auf Freiwilligkeit - mir fehlt da ein wenig der treibende Druck -den muss ich daheim ausüben...


Noni hat vom klavierlehrer zum Notenlernen karteikarten bekommen, da steht auf einer Seite der notenname und die Taste drauf und auf der anderen Seite ist die note im Notensystem abgebildet - das im Karteikastenprinzip kann sie schon mit selbstkontrolle selber lernen
Ich denke, falsch ist es nicht, wenn ich mir überlege, wie schwer ich mich in der 7. klasse mit Notenlernen getan habe.
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jutta
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 4602
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.08.2007, 10:41
BeitragTitel:
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Kleinsohn hat jetzt seit Mai Geigenunterricht. Er lernt von Anfang an die Noten mit. Das klappt ganz gut. Er kann es teilweise auch schon aufs Klavier übertragen. In seiner Schule ist er auch in der Musik-AG "Noten lesen", die jetzt beginnt.
Großsohn lernt seit 3 1/2 Jahren Klavier und er konnte schon Noten lesen green .
_________________
Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe)
Jutta
Einstein (3/93) und Napoleon (3/99)
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eva
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1137
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 09.08.2007, 18:42
BeitragTitel:
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Zitat:
interessant, dass Eure Klavier-Kinder die Noten kennen (oder in Unterricht richtig lernen müssen), die Streicher-Kinder aber nicht - vielleicht kommt man beim Klavier schneller an die Grenze des "Nicht-mehr-merken-Könnens"


Am Klavier sind die Noten gut zu "sehen", man erkennt leicht, die "gleichnamigen" in den verschiedenen Oktaven. Beim Streichinstrument ist das schwerer - ein A kann z.B. der erste Finger sein, die leere Saite oder der 3. Finger, je nach Oktave. Außerdem sind von Anfang an Vorzeichen dabei. Davon abgesehen ist es ja gerade am Anfang nicht sooo wichtig den Notennamen zu kennen.

Zu den Karteikärtchen:
vorne die Note (samt Linien) aufmalen (Hochformat), hinten den Namen der Note und Saite + Finger.

eva
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Moffi
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 2070

BeitragVerfasst am: 10.08.2007, 14:11
BeitragTitel:
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Danke, eva! winkie

Dass stimmt, am Klavier ist das alles viel anschaulicher. (Bei der Flöte übrigens auch, weil das dem Grundsatz nach ja gilt: 1 Finger mehr = ein Ton tiefer.)

LG,
Karin
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starkejungs
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Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 5625
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 11.08.2007, 00:07
BeitragTitel:
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HAllo,

mein Grosser spielt seit Oktober Cello, er kannte mal so die Grundsaetzlichen Noten im Bassschluessel, er hat sie wieder "vergessen", dann kamen die "Kreuzchen" dazu, es ist ihm einfach egal, wie die Noten heissen, er spielt einfach,was da steht! Es klingt komisch, aber es ist so!
Der Cellolehrer macht da ueberhaupt kein Aufhebens drum, er ist sich sicher,dass er nicht (nur) auswendig spielt, weil er im Unterricht sehr oft neue Stuecke bekommt und sie problemlos vom Blatt spielt (nicht virtuos- nein langsam, aber richtig, Stueck fuer STueck).
Die Notennamen wird er aber wohl bald doch wieder kennen, da er sich gerade selbst noch das Klavierspielen beibringen will (hat zumindest damit angefangen holla )

Das mit den Karteikaertchen klingt nett, einfache Klavieranfaengerhefte mit bunten Noten etc. sind auch eine Idee ( allerdings sind die normalerweise erst mal im Violinschluessel...)

Gruessle Steffi
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Synkopia
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 09.03.2007
Beiträge: 1496
Wohnort: Nord-Württemberg

BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 00:42
BeitragTitel:
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Hallo Moffi, winkie

gib Ihr doch einfach ein Blatt Papier mit Notenlinien, wo Ihr gemeinsam (bald auch Deine Tochter allein) einfache Noten eintragt, die sie dann nachspielen kann. Mit der ein- oder anderen Erklärung zum Sinn und Zweck der Notation klappt das bestimmt. Selbst gemalte (bzw. ausgedruckte) Notenlinien kann man der Sehstärke angepasst ja auch entsprechend groß wählen.

Liebe Grüße

(von einer, die ohne Brille auch keine einzige Note erkennen könnte)
_________________
Synkopia mit Tochter (*7/95), Sohn (*4/97), Tochter (*6/99) und Sohn (*9/04)
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