|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Bücherfee

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 457 Wohnort: NRW / Leopoldshöhe
|
Verfasst am: 27.08.2007, 14:31
Titel: einen Tag in der Schule |
|
|
Hallo!
Ich war heute für drei Stunden (Flöte und Sport wollte ich nicht mitmachen) mal in der Klasse meines Sohnes.
Nachdem mich die Lehrerin ja bereits am ersten Freitag (10.08.) angesprochen hatte, daß es mit B. überhaupt nicht klappt, weil er sich nicht konzentrieren kann und den Unterricht stört, wollte ich mir das letzte Woche Montag mal ansehen, aber da war die Matheleherin mit einer vierten Klasse mit auf Klassenfahrt, so daß ich dann heute dort war.
Mathe hatte ich leider etwas Pech. Da die Matheleherin ja erst heute wieder da war, hat sie mit den Kindern eine Vorlese- und Malstunde gemacht. Sie hat vorgelesen und die Kinder durften dazu Bilder ausmalen.
Danach waren dann noch zwei Stunden bei der Klassenlehrerin dran. Erst hat sie etwas Sachkunde (Thema Igel) gemacht und dann noch Schreiben.
Beim Schreiben ist mir dann was aufgefallen: Sie hatte Zettel verteilt, die die Kinder fertig machen sollten. Ein Junge war letzte Woche krank und da hatte sie ihm einige Zettel mit nach Hause gegeben und so auch diesen Zettel, weil sie dachte, daß sie damit bis zum Wochenende fertig wird. Dieser Junge durfte dann schon mal die nächste Sache vorbereiten.
Die anderen Kinder haben sich an ihre Zettel gemacht.
Auf dem Zettel waren zweisilbige Wörter getrennt, die in einzelnen Puzzelteile (die jeweils nur mit der anderen Silbe des Wortes zusammenpassen) steckten.
Mein Sohn hatte jetzt die Wörter mit dem Bleistift verbunden und sechs Puzzelteile angemalt (andere Kinder haben jedes Wort mit einer anderen Farbe angemalt). Dazu hatte er ein Wort komplett grün, eins halb grün und eins viertel grün angemalt. Ein Wort hatte er auch schon unten auf die Linien geschreiben.
Jetzt kam aber die nächste Ansage der Lehrerin und zwar folgte jetzt ein "Laufdiktat". Der eine Junge hatte in 16 Becher (die durchnummeriert waren) jeweils 3 Zettel mit jeweils einem Wort gelegt und jetzt sollten die Schüler aufstehen, zu den Bechern gehen, ein Wort anschauen, aber im Becher lassen bzw. wieder rein legen, zum Tisch zurückgehen und das Wort aufschreiben.
Eigentlich sollten sie aber erst den ersten Zettel fertig machen und dann mit dem "Laufdiktat" anfangen (hatte sie aber gar nicht so genau gesagt). Mein Sohn hat seinen Zettel liegen lassen und ist sofort los und hat das "Laufdiktat" gemacht. Er hat auch alle 16 Wörter geschaft, aber der andere Zettel blieb eben liegen.
Nach einer Weile sagte die Lehrerin dann auch, daß jetzt Ende wäre und alle sollten die Wörter zählen (die Kinder sind fast alle vorher auch noch zu ihr und haben das "Laufdiktat" kontrolieren lassen, B. auch).
Danach hat sie noch einen Teil einer kleinen Geschichte vorgelesen und die Kinder durften noch etwas dazu malen.
Meine Frage: Ist das altersbedingt, daß B. sobald er die neue Aufgabe hört, mit der ersten aufhört? Oder hat er ein sehr kurzes Kurzzeitgedächtnis? Oder womit könnte da zu tun haben?
Gut, es war dann auch sehr unruhig in der Klasse, da einige Kinder auch schon mit der ersten Aufgabe fertig waren und dann zu den Bechern liefen.
Den Zettel hat er dann hier zu Hause fertig gemacht, was auch relativ fix ging.
Ansonten war mein Sohn heute sehr ruhig. Er sitzt auch seit letzter Woche an einem Einzeltisch und sitzt dort sehr gern. Die Lehrerin meinte auch, daß normalerweise seine ganzen Sachen um ihn herum liegen und er auch teilweise auf seine Sachen tritt und das er sich wohl heute beobachtet gefühlt hat.
Ich werde mir das morgen nochmal antun, danach kann ich nicht mehr. Aber das er "schluderig" ist, weiß ich. Nie ist auch nur ein Zettel aus der Schule in seinen Heftern abgeheftet, es liegt immer einfach so im Schulranzen.
LG
Carmen _________________ Sohn 1, B. (11/2000 - 7. Klasse, Gesamtschule)
Sohn 2, T. (03/2003 - 4. Klasse, Grundschule)
Bücherfee |
|
| Nach oben |
|
 |
clementine
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.03.2007 Beiträge: 1393 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 27.08.2007, 15:30
Titel: hhhmmm.... |
|
|
Hallo Carmen
ich hab ja bekanntermassen von Schul"geschichten" noch keine Ahnung, aber bei der geschilderten Situation kann ich gut nachvollziehen, dass es Kinder gibt, die dann sich der nächsten aufgabe zuwenden, ohne die andere beendet zu haben.
Würde C. mit Sicherheit dort auch so machen. Weil er nämlich wenn er merkt, dass er was kann, auch nicht mehr sooo viel Interesse dran hat und sich lieber was anderem zuwendet. Erst recht, wenn er dann aufstehen darf. Ausserdem reagiert er leider oft zu wörtlich auf Anordnungen - wenn die Lehrerin gesagt hätte, wir machen jetzt dies oder jenes hätte er das auch gemacht - und zwar sofort. Sonst hätte sie nämlich das Beenden der ersten Aufgabe fordern müssen... ist das bei deinem Sohn auch so?
Ich finde das Vorgehen nicht ganz so gelungen, da die Unruhe durch die Lauferei bestimmt viele Kinder abgelenkt hat die erste Aufgabe ordentlich zu Ende zu bringen. Ausserdem gab es keine eindeutigen Ansagen, insofern ist die Interpretation deines sohnes m.e. auch nicht überraschend.
Weiß man ja nicht, wie oft eine große Unruhe im Klassenraum bei den Konzentrations"problemen" des Sohnes eine Rolle spielen, oder???.
C. ist auch leicht ablenkbar und bringt seine wirklich hervorragenden Leistungen nur z.B. in Testsituationen, wo ganz klare Ansagen und ruhige konzentrierte Atmoshpäre vorherrschen....
Wäre ja interessant, wieviele Kinder es noch so gemacht haben wie Dein Sohnemann, oder?
Denkst Du, du kämest mit freundlich geäußerter Rückmeldung über Deine Beobachtungen bzg. der Vorgehensweise der Lehrerin in Schwierigkeiten?
ganz liebe Grüße  _________________ clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
***
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das,
was die Dummen wollen.
Albert Einstein |
|
| Nach oben |
|
 |
Bücherfee

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 457 Wohnort: NRW / Leopoldshöhe
|
Verfasst am: 28.08.2007, 13:58
Titel: |
|
|
Danke für Deine Antwort!
Stimmt, die Lehrerin hat nicht deutlich genug gesagt, daß erst die erste Aufgabe zu Ende gemacht werden soll. Hier zu Hause ist es ja auch so, wenn B. etwas macht und ich sage ihm dann was er danach noch tun kann bzw. zu tun hat (kleine Aufgaben hat er ja hier auch), dann will er immer gleich mit dem anfangen, was ich ihm gesagt habe. Dann muß ich immer darauf achten ihm dazu zu sagen, daß er das DANACH machen soll. Dann geht es, sonst läst er seine Sache liegen.
Ein paar andere Kinder haben das auch noch so gemacht. Hab ich nur gar nicht drüber nachgedacht, daß es auch an der Äußerung der Lehrerin liegen kann. Das fiel mir dann auch erst gestern Abend ein.
Heute war ich nochmal einen Tag dort. Hinterher habe ich mich dann auch mit der Lehrerin unterhalten, was ich sehr interessant fand.
Sie meinte, daß es ja heute und gestern mit seinem Verhalten gut geklappt hat und wir jetzt ja erstmal sehen können, ob es vielleicht so bleibt und dann könnten wir ja später nochmal miteinander sprechen.
Ich habe ihr dann auch gesagt, daß wir heute Abend noch einen Termin beim Kinderarzt haben, um ihn nach einem Kinderpsychologen zu fragen. Dann habe ich ihr noch eine Entschuldigung für nächste Woche gegeben. (Nächste Woche Dienstag wird B. bei Frau Hartmann in Bad Salzuflen getestet (wenn ich daran denke, wird mir ganz anders!). ) Da fragte sie mich ob wir ihn testen lassen wollen und dann erzählte sie mir auch, daß sie auch schon den Schulpsychologen eingeschaltet hat und der am 12. und 13.09. in der Klasse sitzt und sich die Kinder anschaut, allerdings ohne Test oder ähnliches (finde ich sehr gut! Sie hat noch mind. ein weiteres "Exemplar" in der Klasse.), der wird sich die Kinder erstmal nur anschauen. Aber das wir dann ja vielleicht schon mehr wissen würden. Ich habe ihr auch gesagt, daß wir ihn auf keinen Fall springen lassen wollen und da meinte sie, daß er es vom Kopf her sicher packen würde, er würde den Stoff verstehen, aber mit der Feinmotorik sowie mit der Gruppenarbeit hätte er eben seine Probleme und das würde ja dadurch nicht besser werden. Vielleicht später mal (das Springen) - naja, dazu kann ich zur Zeit nichts sagen.
Ich habe sie auch darauf angesprochen, daß er ja alles was mit schreiben zu tun hat überhaupt nicht gern macht, auch bei den Hausaufgaben (obwohl es jetzt schon etwas besser ist - aber vielleicht ist das auch nur eine "Phase"). Da meinte sie, daß er es im Kopf kann und verstanden hat, nur eben von der Feinmotorik her nicht so hinbekommt. Und was "üben" angeht waren wir uns auch einig, daß mag er überhaupt nicht und lehnt es ab.
Sie sagte mir, daß er inteligent wäre würde keiner bestreiten, nur er muß jetzt erstmal an der Feinmotorik arbeiten. Fällt mir gerade ein. Ist da Ergo gut? Kann ich ja heute mal den Arzt fragen.
Jetzt bin ich gespannt, was der Kinderarzt heute Abend sagt und nochmehr bin ich auf den Test nächste Woche gespannt, wobei ich ganz ehrlich auch etwas Bammel hab (dabei kann ich nicht mal sagen, warum!!) - ist halt ein komisches Gefühl!
Viele Grüße
Carmen _________________ Sohn 1, B. (11/2000 - 7. Klasse, Gesamtschule)
Sohn 2, T. (03/2003 - 4. Klasse, Grundschule)
Bücherfee |
|
| Nach oben |
|
 |
Atti Sponsor
Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 291 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 28.08.2007, 17:30
Titel: |
|
|
Hallo Carmen,
die Lehrerin scheint ja wirklich prima zu sein, wenn sie schon von sich aus den Schupsy bestellt hat. Mit welchem Test wird B. denn getestet, gab´s da schon ein Vorgespräch ? Vermutlich ist die Aussicht auf den Test am Dienstag für dich aufregender als für den Sohnemann. Viel Erfolg für die kommende Woche.
lG
Atti |
|
| Nach oben |
|
 |
Bücherfee

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 457 Wohnort: NRW / Leopoldshöhe
|
Verfasst am: 28.08.2007, 21:31
Titel: |
|
|
N´Abend!
Mit welchem Test er getest wird, wissen wir nicht. Ist für mich jetzt auch nicht so wichtig.
Frau Hartmann ist eine private Psyologin und der Test wird uns dann auch 320,00 Euro kosten. Erst wird sie wohl kurz mit uns sprechen und dann testet sie unseren Sohn und am Nachmittag ist schon die Auswertung. Zu ihr kommen wohl auch ganz viele die von weiter weg kommen und da kann das alles eben nicht so lange dauern, sondern wird an einem Tag fertig gemacht.
Ja, für mich ist das sehr aufregend (mir tut immer der Magen weh, wenn ich nur daran denke!), Sohnemann weiß noch nichts davon und wir wollen ihm das auch erst an dem morgen sagen. Denn wenn wir es ihm am Abend vorher sagen, dann wird er uns mit seinen Fragen dazu löchern und sicherlich noch weniger schlafen als eh schon.
Der Kinderarzt heute war auch sehr nett und sprach dann auch ziemlich schnell dieses "böse Wort" aus und meinte: "Wir sprechen über Hochbegabung." Ich mag dieses Wort nicht!! Er hat uns einige Tips gegeben und meinte eben, daß er viel "Futter" braucht und zwar in Dingen die ihn interessieren. Man sollte die Dinge fördern, die die Kinder interessiert und weniger das was die Kinder nicht können.
Auch zur Ergo hat er uns was gesagt und zwar das es keinen Sinn macht. Zum einen langweilen sich viele hochbegabte Kinder bei der Ergo, zum anderen ist es keine Krankheit und das er da eben auf dem altersmäßigen Stand wäre. B. wäre ja jetzt erst in der ersten Klasse und würde gerade mal die ersten Buchstaben in Druckschrift lernen, daß er das dann eben motorisch noch nicht so gut hinbekommt mit der Schreibschrift mit den anderen mitzuhalten, ist eben altersbedingt.
Der Arzt hat das damit verglichen, daß man versuchen könnte einem 6 Monate altem Kind das Laufen bei zubringen und das dieser Versuch auch scheitern würde.
Der Arzt hatte auch privat ein wenig Interesse an der Sache, da er zu Hause auch so ein "Exemplar" hat.
Und JA, die Lehrerin ist KLASSE!!
Viele Grüße
Carmen _________________ Sohn 1, B. (11/2000 - 7. Klasse, Gesamtschule)
Sohn 2, T. (03/2003 - 4. Klasse, Grundschule)
Bücherfee |
|
| Nach oben |
|
 |
grünergeist Quiz-Gewinnerin

Anmeldungsdatum: 21.05.2005 Beiträge: 2644
|
Verfasst am: 30.08.2007, 20:06
Titel: |
|
|
Geistlein baut gerne Ü-Eier zusammen, das ist doch was für die Feinmotorik, bloß die Schokolade mag sie nicht.  |
|
| Nach oben |
|
 |
Bücherfee

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 457 Wohnort: NRW / Leopoldshöhe
|
Verfasst am: 31.08.2007, 19:31
Titel: |
|
|
Das macht er auch sehr gern, aber das kann er auch.
Bei der Schuluntersuchung war er (noch) vier (zwei Monate später ist er fünf geworden), da meinte die Konrektorin auch, daß es mit der Feinmotorik noch nicht passen würde und als wir wieder zu Hause waren, hat er gleich auch erstmal ein Ü-Ei zusammen gebaut. _________________ Sohn 1, B. (11/2000 - 7. Klasse, Gesamtschule)
Sohn 2, T. (03/2003 - 4. Klasse, Grundschule)
Bücherfee |
|
| Nach oben |
|
 |
clementine
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.03.2007 Beiträge: 1393 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 31.08.2007, 20:31
Titel: welche Art? |
|
|
Hallo Carmen,
in welchem Bereich hat er denn Probleme? Da gibts ja auch Unterschiede, entsprechend muß man trainieren hat mir der Ergotherapeut von C. verklickert....
Vielleicht könnt Ihr doch mal ein Rezept für Ergotherapie vom Kinderarzt bekommen? Dann könnte mal ein Fachmensch schauen, ob die angegebenen Feinmotorikprobleme wirklich so gravierend sind und auch, ob ein Förderbedarf / Handlungsbedarf besteht oder nicht...
Ich will hier auch mal ketzerisch anmerken, dass ich die Meinung Deines Kinderarztes nicht einfach so in Stein meisseln würde...
- nur weil sich einige Kinder in der ET langweilen, gilt das noch lange nicht für alle Hb´s, warum also nicht ausprobieren? Es wird halt auch mit dem Angebot und der Person des Therapeuten zusammenhängen... unser Therapeut macht ganz tolle Sachen mit den Patienten, C. hat sich noch nie gelangweilt, er liebt die Stunde...
- es gibt bei der Feinmotorik Bereiche, die nix mit dem Alter zu tun haben z.B. Stifthaltung, Stiftdruck, Körperhaltung beim Schreiben, ergonomisches Arbeiten usw. Wenn da was nicht passt, kann das auch Probleme verursachen. Hat sich der Arzt das auch mal angeschaut, wie dein Sohn schreibt oder verlässt er sich auf Deine Beschreibungen?
- "...Man sollte die Dinge fördern, die die Kinder interessiert und weniger das was die Kinder nicht können.." - ich muß ehrlich gestehen, da gehe ich überhaupt nicht konform.
Ich denke eher, in den Interessensgebieten brauchen die Kids keine besondere Förderung, da holen sie sich ihren Input und suchen nach Bedarfsdeckung. Dass sie da dann die Mittel und Möglichkeiten sich nicht selbst besorgen können ist klar...
Aber bei den Dingen, die sie nicht können, entwickeln sie glaub ich Vermeidungsstrategien. Das bezieht sich nicht nur auf HB´chen, so sind denk ich alle Kinder. Und da sollte man ihnen mit Motivationsarbeit und praktischer Unterstützung unter die Arme greifen, damit die ungeliebten Bereiche nicht völlig vernachlässigt werden.
Mit der Argumentation deines Ki-Arztes säße mein Großer nur noch bei seinen Konstruktionsspielen und unser eh schon schulisch miserabler Nachbarsjunge wär dann zu 90 % auf dem Fußballplatz...
Wenn die KL meint, er müsse an der Feinmotorik arbeiten, dann könnte es doch sein, dass sie meint, es sei eben auch nicht altersentsprechend, sondern doch unter der Alterserwartung... Du schreibst doch, sie sei eine ganz Nette, da wird sie doch vielleicht das Alter des Kleinen mit in Betracht ziehen und nix unmögliches verlangen...
vielleicht kann sie das nochmal differenzieren und dann könnt ihr weiterschauen.
Ganz böse orakelt kann ich ja mal noch anmerken, dass in Zeiten von Budgetierung und knapper Kassen die Ärzte allgemein sich ziemlich zurückhalten wenns um die Verschreibung weiterführender Therapien geht...
Nix für ungut. ich will Deinem Kinderarzt gar nicht am Zeug flicken. Vielleicht hat er auch recht. Wir hatten leider in unserer vierjährigen Kindergeschichte auch schrecklich nette Kinderärzte, die sich schrecklich geirrt haben... Manche Dinge können sie einfach nicht so feststellen. Dafür gibt es eben auch noch andere Berufe für die gleiche Zielgruppe...
ganz liebe Grüße und festes *daumendrück*
Steffi _________________ clementine mit Sohn 9/03 und Tochter 6/07
***
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das,
was die Dummen wollen.
Albert Einstein |
|
| Nach oben |
|
 |
Bücherfee

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 457 Wohnort: NRW / Leopoldshöhe
|
Verfasst am: 01.09.2007, 09:46
Titel: |
|
|
Guten Morgen Clementine!
Der Arzt hat sich nicht angeschaut, wie B. schreibt. Der Arzt meinte eben, daß es keine Krankheit ist und da B. ja vom Alter her erst in der ersten Klasse wäre und dort pro Woche einen Buchstaben lernen würde, wäre es nicht richtig das er Ergo bekommt. Druckbuchstaben kann er ja und auch ganz gut. Er braucht nur eben etwas länger bei der Schreibschrift. Die Lehrerin meinte da auch immer, daß er ja auch noch jünger wäre. Da hatte ich zu ihr, daß sich das ja auch nicht ändern wird. Klar wird er älter, aber er wird ja wohl der jüngste in der Klasse bleiben (wenn nicht ein anderes Kind aus der jetzigen ersten Klasse springt). Ich denke, daß wir vielleicht wirklich einfach abwarten müssen. Ich finde das was er schreibt ja gar nicht sooo schlecht. Wenn ich es wirklich nicht lesen kann, dann radiere ich es weg und er "darf" es nochmal schreiben. Aber es wird besser!
Seine Stifthaltung finde ich eigentlich ok, aber zum Stiftdruck und zur Körperhaltung kann ich nicht viel sagen. Ich finde schon, daß er nicht mehr ganz so fest aufdrückt, wie er es mal gemacht hat, aber ob das alles richtig ist, weiß ich nicht?
| clementine hat folgendes geschrieben: |
- "...Man sollte die Dinge fördern, die die Kinder interessiert und weniger das was die Kinder nicht können.." - ich muß ehrlich gestehen, da gehe ich überhaupt nicht konform.
|
Das sehe ich auch nicht so, wie der Arzt. Ich bin schon auch dafür, daß die Dinge, die er nicht so gut kann, wo eben seine Schwächen liegen (auch) gefördert werden.
Das ist auch ein Grund warum wir ihn Dienstag testen lassen. Ich will endlich wissen, wo er liegt, wo seine Schwächen sind. Seine Stärken möchte ich auch gern wissen, gibt es welche, die ich nicht kenne?
Das was ihn interessiert holt er sich irgendwie und wenn er meinen Mann abends einspannt, der dann etwa eine Stunde bei ihm im Zimmer sitzt und mit ihm über Strom oder die Entstehung der Erde spricht oder ähnliches (was dann eigentlich nur mich stört, da es ja von unserer "Elternzeit" abgeht - so war es gestern Abend wieder). Für die Schwachstellen bin eher ich zuständig. Schließlich bin ich den ganzen Tag da und mein Mann erst abends, so daß ich dann bei seinen Hausaufgaben "mecker" und an hinter den Übungen zur Schreibschrift her bin. Keine Dankbare Aufgabe.
Ich denke, der Ausgleich zwischen Schwachstellen und Stärken ist wichtig. Ich denke beides sollte entsprechend geachtet und gefördert werden.
Der Arzt meinte nur, daß die Stärken gefördert werden sollten, weil die Kinder da Erfolge habe und diese Erfolge stärken auch das Selbstbewustsein. Aber ich finde das meine beiden Söhne ein sehr gutes Selbstbewustsein haben, oder was meinst Du? Hast sie ja auch schon mal kennengelernt.
Ich kann die Klassenleherin ja mal fragen, ob sie meint, ob seine Feinmotorik altersentsprechend ist.
Danke für Deine Antwort!
Viele liebe Grüße
Carmen _________________ Sohn 1, B. (11/2000 - 7. Klasse, Gesamtschule)
Sohn 2, T. (03/2003 - 4. Klasse, Grundschule)
Bücherfee |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|